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Kalenderblatt: 25. September

1555: Auf dem Reichstag zu Augsburg schließen Kaiser und Reichsstände den Augsburger Religionsfrieden. Nach 40 Jahren Reformation in Deutschland wurde versucht, die reichsrechtlichen Voraussetzungen für ein geregeltes und friedliches Nebeneinander von Luthertum und Katholizismus zu schaffen (Täufer und Reformierte blieben bis zum Westfälischen Frieden weiterhin außen vor.) Auf Scanseite 18 ist das Ende der Verfolgung der Lutheraner als Häretiker niedergelegt: „Und damit soelcher Friedt auch der spaltigen Religion halben (...)auffgericht und erhalten werden möchten. So sollen die Keyserliche Majestat, wir, auch Churfürsten, Fürsten und Stende des heiligen Reichs keinen Stand des Reichs von wegen der Augspurgischen Confession un derselbigen Lehr, Religion und glaubens halb mit der thatt gewaltiger Weiß uberziehen, beschedigen, vergewaltigen (...)“

Abschiedt Der Römischen Königlichen Maiestat, vnd gemeiner Stendt, auff dem Reichßtag zu Augspurg, Anno Domini M.D.L.V. auffgericht

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