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Kalenderblatt: 24. Februar

1786: Der deutsche Sprach- und Literaturwissenschaftler sowie Märchen- und Sagensammler Wilhelm Carl Grimm wird in Hanau geboren. Gemeinsam mit seinem älteren Bruder Jacob erlangten die „Brüder Grimm“ durch ihre Sammlung der „Kinder- und Hausmärchen“ (2 Bände, 1812–1815) große Berühmtheit. Als erste Verfasser des „Deutschen Wörterbuchs“ schufen sie außerdem ab 1838 das größte und umfassendste Wörterbuch zur deutschen Sprache. Es wurde erst 1961, nach 123 Jahren, beendet und umfasst 32 Bände. Wilhelm Grimm war zunächst ab 1831 Bibliothek an der Göttinger Universität und erhielt 1835 dort eine außerordentliche Professur. Als Mitunterzeichner des Protestes der „Göttinger Sieben“ wurde er, wie auch sein Bruder, 1837 durch den König von Hannover seines Amtes enthoben und des Landes verwiesen. Auf Einladung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. ließen sich beide ab 1841 in Berlin nieder und wurden Mitglieder der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Wilhelm Grimm lehrte bis zu seinem Tod 1858 an der Universität Berlin.

Wilhelm Grimm

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