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5. September

Eine Liste von DDB Redaktion

Beschreibung:
Neue Synagoge in Berlin, Schloss Neuschwanstein in Bayern, Deutsches Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven, ...

Erstellt: 04.09.2014, 16:42 Uhr
Letzte Änderung: 05.09.2017, 08:01 Uhr



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  • 04.09.2014, 20:46 Uhr
    1866: In der Oranienburger Straße in Berlin wird die Neue Synagoge feierlich eingeweiht. Zu ihrer Eröffnung am jüdischen Neujahrsfest kommt unter anderem der preußische Ministerpräsident Otto von Bismarck. Wie überall in Deutschland wurde auch diese Synagoge während der Reichspogromnacht 1938 zum Ziel von Brandstiftung und Vandalismus. Dank des couragierten Einsatzes des Polizeireviervorstehers Wilhelm Krützfeld, der das Löschen des Gotteshauses anordnete, konnte seine Zerstörung jedoch verhindert werden. Das Gebäude fiel erst den Luftangriffen auf Berlin zum Opfer. Nachdem die zerstörten Teile Ende der 1950er Jahre weitgehend abgetragen wurden, begann ab 1988 der Wiederaufbau der Neuen Synagoge. 1995 wurde sie als Teil des neu gegründeten Centrum Judaicum wiedereröffnet.
    von DDB Redaktion
  • 2

    Schloss Neuschwanstein

    Aufsberg, Lala (Fotograf); Jank, Christian; Riedel, Eduard; Dollmann, Georg von, 1869
    04.09.2014, 19:01 Uhr
    1869: Für das Schloss Neuschwanstein wird bei Füssen der Grundsein gelegt. Ludwig II. von Bayern schuf sich damit nicht nur ein bleibendes Denkmal, das ihn wie kein anderes seiner Schlösser als „Märchenkönig“ in Erinnerung ruft. Neuschwanstein ist heute eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland – bekannt weit über die Grenzen Europas hinaus. Das Schloss ist auf den Grundmauern der alten Burgruine Hohenschwangau entstanden und dem Stil mittelalterlicher Ritterburgen nachempfunden. Als bauliche Vorlage diente unter anderem die Wartburg im thüringischen Eisenach.
    von DDB Redaktion
  • 04.09.2014, 18:54 Uhr
    1975: Das Deutsche Schiffahrtsmuseum in Bremerheven wird eröffnet. Es wurde von dem Architekten Hans Scharoun entworfen, der unter anderem auch die Berliner Philharmonie und die Staatsbibliothek zu Berlin in der Potsdamer Straße gebaut hat.
    von DDB Redaktion
  • 4

    Schriftprobe Johann Christian Bach

    Bach, Johann Christian.
    04.09.2014, 20:12 Uhr
    1735: Johann Christian Bach, der jüngste Sohn des amtierenden Thomaskantors Johann Sebastian wird in Leipzig geboren. Sein musikalisches Werk bildet eine Brücke zwischen Barock und Klassik. Anders als sein Vater und seine Brüder widmete er sich im Bereich der Vokalmusik neben kirchlichen Werken auch der Opernkomposition. Seine Wirkungsstätten lagen über ganz Europa verteilt. So war Johann Christian Bach Organist am Mailänder Dom und wurde 1762 am Hof der englischen König engagiert. Weil in der britischen Hauptstadt der Großteil seines Œvre entand, wird er auch als der Londoner Bach bezeichnet.
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  • 5

    Vorlesungen über Pathologie. 1

    Virchow, Rudolf. - Berlin : Hirschwald, 1862 - 1867
    04.09.2014, 21:08 Uhr
    1902: Der Mediziner Rudolf Virchow stirbt in Berlin, wo er die größte seines beruflichen Lebens an der Charité wirkte. Virchow hat die moderne Pathologie begründet und hat unter anderem die pathologisch-anatomische Sammlung wesentlich aufgebaut. Deren Original-Präparate sind noch heute im Medizinhistorischen Museum in Berlin zu besichtigen. Virchow war seit den Tagen der Revolution von 1848 auch politisch engagiert und gründete 1861 die Deutsche Fortschritttspartei mit, deren erster Vorsitzender er anschließend wurde.
    von DDB Redaktion
  • 04.09.2014, 17:06 Uhr
    1917: Nach der Meuterei auf dem deutschen Schlachtschiff SMS „Friedrich der Große“ wird der Matrose Max Reichpietsch als einer der Anführer hingerichtet. Der Metrosenaufstand, an dem auch Besatzungsmitglieder eines anderen Schiffes beteiligt waren, ging auf die schlechte Versorgungslage und die menschenverachtende Behandlung der Mannschaft zurück. Heute wird unter anderem mit dem Reichpietsch-Ufer im Berliner Ortsteil Tiergarten an den Aufstand und das vollstreckte Todesurteil erinnert.
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  • 7

    Das Lied der Matrosen

    Hilmar Thate, Ulrich Thein (v.l.n.r.)
    04.09.2014, 17:37 Uhr
    1917: Mit den Geschehnissen, die sich im August 1917 in der Kieler Förde auf der SMS „Friedrich der Große“ zugetragen haben und am 5. September zur Hinrichtung von Max Reichpietsch führten, befassen sich mehrere Filme – unter anderem die DEFA-Produktion „Das Lied der Matrosen“ von 1958. Hier wird allerdings entgegen der historischen Vorlage die Hinrichtung Reichpietschs nicht als Folge, sondern als Ausgangspunkt des Aufstands dargestellt.
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  • 8

    Invincible

    Szene mit Tim Roth (Mitte)
    04.09.2014, 21:01 Uhr
    1942: Der deutsche Filmemacher Werner Herzog wird geboren. Er gehört zu den bedeutendsten Filmregisseuren der Gegenwart mit einer beeindruckenden Filmografie. In seinem Film „Invincible“ aus dem Jahr 2001 erzählt er die Geschichte eines jüdischen Strongmans.
    von DDB Redaktion
  • 9

    Karte Malta olim Melita

    Erschienen in: Christliche HeldenInsel Malta : Mit eygentlicher derselben Landschafft/ wie auch deß Ritterlichen Johanniter Ordens von Jerusalem/ zu Malta: tugentlichen Lebens und schönen Regiments wahrer Beschreibung
    04.09.2014, 16:46 Uhr
    1800: Malta wird durch die britische Marine erobert. Nach ihrer auch zuvor schon wechselvollen Geschichte war die Insel seit 1530 Hauptsitz des Johanniterordens, der sich seither auch Malteserorden nannte. Dank effektiver Verteidigungsanlagen konnten die Ritter das Eiland lange gegen feindliche Angriffe halten. So überstanden sie die Große Belagerung der Osmanen von 1565. 1798 fiel Malta allerdings an franzöische Truppen unter Napoleon, die nach der britischen Belagerung wieder abzogen. Malta wurde anschließend britische Kolonie und diente Großbritannien als strategisch wichtige Stellung – nicht zuletzt im Zweiten Weltkrieg. Seit 1964 ist Malta unabhängig.
    von DDB Redaktion
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