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27. Juli

Eine Liste von DDB Redaktion

Beschreibung:
Eine große deutsche Autorin wird geboren, der deutsche Kaiser hält eine denkwürdige Rede, und in Ostdeutschland wird das Arbeitsheldentum begründet ...

Erstellt: 27.07.2015, 07:57 Uhr
Letzte Änderung: 26.07.2017, 22:13 Uhr



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  • 27.07.2015, 08:39 Uhr
    1909: Hilde Domin wird als Hilde Löwenstein in Köln geboren. Die Schriftstellerin mit jüdischen Wurzeln, die seit 1932 gemeinsam mit ihrem späteren Ehemann Erwin Walter Palm in Rom und Florenz studierte, musste vor den italienischen Rassegesetzen fliehen und kam über Frankreich, England und Kanada in die Dominikanische Republik. Ihrem langjährigen Exil, aus dem sie erst 1954 zurückkehrte, verdankt sie auch ihr Pseudonym Domin. Hilde Domin gehört zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts, ihr Werk hat sie vor allem der Erfahrung von Exil und Rückkehr, aber auch der Frage nach Schuld, Aufarbeitung und Versöhnung des Holocaust gewidmet. Sie starb 2006 im Alter von 96 Jahren in Heidelberg.
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  • 2

    Leut. Lindow. Ostas. Pion. Bat.

    Erkennungsmarke aus dem Boxeraufstand
    27.07.2015, 07:58 Uhr
    1900: Kaiser Wilhelm II. hält in Bremerhaven die „Hunnenrede“. Anlass ist die Verabschiedung des Ostasiatischen Expeditionskorps nach China. Dessen Auftrag: Die Niederschlagung des so genannten „Boxeraufstandes“, der sich seit Anfang des Jahres vor allem gegen ausländische Gesandtschaften im Kaiserreich richtete und sich als Bewegung gegen den europäischen, nordamerikanischen und japanischen Imperialismus verstand. Bekannt wurde die Rede des deutschen Kaisers vor allem wegen seiner markigen Sprüche – allen voran „Pardon wird nicht gegeben! Gefangene werden nicht gemacht!“
    von DDB Redaktion
  • 3

    Held der Arbeit Paul Berndt

    Hnilitza, Gerda, 1953
    27.07.2015, 08:15 Uhr
    1950: In der DDR wird der Titel „Held der Arbeit“ eingeführt. Gerade ein Jahr nach ihrer Gründung wird im Ministerrat die Gründung einer Aktivistenbewegung und die dazugehörige Auszeichnung beschlossen. Der Titel wird fortan jährlich an maximal 50 besonders verdienstvolle Werktätige vergeben, die sich durch besonderen Einsatz für den Aufbau des Sozialismus hervorgetan haben. Zu den ersten Preisträgern, die am 13. Oktober 1950, dem „Tag der Aktivisten“ die Auszeichnung erhielten, gehörte Paul Berndt, Arbeitsinstrukteur im VVB Steinkohlenindustrie Zwickau.
    von DDB Redaktion
URL:
http://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/user/56bf18c366c89d1915887decda83c0ab/favorites/Ty9nNJpuRIOtILmS-JEYCg