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13. Februar

Eine Liste von DDB Redaktion

Beschreibung:
Die Bombennacht von Dresden, das Kriegstrauma bei Borchert, und das Ende Richard Wagners, ...

Erstellt: 12.02.2015, 18:11 Uhr
Letzte Änderung: 13.02.2018, 06:40 Uhr



Mehr von DDB Redaktion
  • 1

    Bild von seiner totalen Zerstörung

    Höhne, Erich (Fotograf); Pohl, Erich (Fotograf), 1945
    12.02.2015, 18:27 Uhr
    1945: Bei Luftangriffen der britischen Royal Air Force wird die Dresdner Innenstadt nahezu vollständig zerstört. In mehreren Angriffswellen in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar wurden mehrere tausend Tonnen Bomben abgeworfen. Die Brände, die teilweise mehrere Tage loderten, vereinten sich zu einem gewaltigen Feuersturm. Bei den Angriffen dieser Nacht und der folgenden beiden Tage kamen ca. 25.000 Menschen ums Leben. Wie in vielen anderen Städten veränderten die Zerstörungen das Stadtbild nachhaltig. Viele Gebäude wurden nicht wieder aufgebaut und abgetragen. Die Ruine und Trümmer der Frauenkirche, die am 15. Februar 1945 zusammenstürzte, wurden jedoch nicht abgeräumt. Sie blieben zur Mahnung und Erinnerung erhalten und prägten den Dresdner Neumarkt noch jahrzehntelang, bevor 1990 mit dem Wiederaufbau des Wahrzeichens begonnen wurde. Die hier gezeigte Aufnahme wurde 1945 vom Turm der Kreuzkirche am Altmarkt aus gemacht.
    von DDB Redaktion
  • 2

    Semperoper Dresden

    Gerig, Uwe (Fotograf)
    12.02.2015, 18:27 Uhr
    1985: Genau vierzig Jahre später wird die im Bombenhagel ebenfalls schwer beschädigte Semperoper in Dresden wiedereröffnet. Auf dem Programm stand „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber, dieselbe Oper, die vor der Schließung des Hauses im Jahr 1944 zuletzt aufgeführt worden war. Das Opernhaus, das nach seinem Architekten Gottfried Semper benannt ist, wurde 1878 als Königliches Hoftheater eingeweiht und gehört heute zu den bekanntesten Wahrzeichen der sächsischen Landeshauptstadt.
    von DDB Redaktion
  • 1947: Das Drama „Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert wird als Hörspielfassung erstmals vom Nordwestdeutschen Rundfunk ausgestrahlt. Darin geht es um einen Kriegsheimkehrer und seinen Versuch, sich nach Kriegsende ins normale Leben und in die Gesellschaft zurückzufinden. Borchert, der selbst als Soldat im Zweiten Weltkrieg diente und dabei Verwundungen, Erfrierungen und schwere Krankheiten wie Diphterie und Gelbsucht erlitt, verarbeitete in dem Drama auch seine eigenen Erlebnisse und Erfahrungen. Die Uraufführung als Theaterstück Ende 1947 erlebte der Schauspieler und Schriftsteller nicht mehr mit – er starb einen Tag zuvor im Alter von nur 30 Jahren. Die Fotografie zeigt die Szene einer Inszenierung von Borcherts Drama am Berliner Hebbel-Theater von 1948.
    von DDB Redaktion
  • 4

    Wagner, Richard (geb. 1813) - Komponist

    Stadtarchiv Karlsruhe, 8/PBS III Plan- und Bildersammlung - Personen
    12.02.2015, 18:28 Uhr
    1883: Richard Wagner stirbt im Alter von 69 Jahren in Venedig. Der Komponist der Romantik ist vor allem für seine zahlreichen Opernwerke bekannt – allen voran der für vier Abende konzipierte Ring des Nibelungen. Er begründete die Bayreuther Festspiele, wo auf dem so genannten Grünen Hügel bis heute jährlich im Sommer Wagner-Opern aufgeführt werden. Der hier gezeigte Stahlstich stammt von dem sächsischen Künstler Alfred Krauße, der vor allem in Wagners Geburtsstadt Leipzig lebte und wirkte.
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URL:
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