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Kriegsmarine - SMS "König", Linienschiff

Linienschiff SMS "KÖNIG", Schwesterschiffe "GROSSER KURFÜRST", "KRONPRINZ ", "MARKGRAF"; Bauwerft: Kaiserliche Werft, Wilhelmshafen, Stapellauf 1.3.1913, Indienststellung 9.8.1914; Abmessung: Länge ü.a. 175,4 m (Kwl 174,7 m), Breite 29,5 m, Tiefgang 9,19 m, Wasserverdrängung max. 28600 t; Antrieb: 15 Marinewasserrohrkessel/3 Satz Parson Dampfturbinen 43300 PSw, 3 Schrauben mit 21 kn; Bewaffnung: 10 Schnellladekanonen 30,5 cm, 14 Schnellladekanonen 15 cm, 6 Schnellladekanonen 8,8 cm, 4 Flak 8,8 cm, 5 Torpedorohre 50 cm. Verbleib: "KÖNIG" wurde dem 3. Geschwader zugeteilt und nahm an Übungen und Flottenvorstößen in die Nordsee teil. Für das Jahr 1915 ergaben sich keine besonderen Ereignisse. Als Flaggschiff von Konteradmirals Paul Behncke nahm sie an der Skagerrakschlacht am 31.51916 teil. Das Schiff fuhr an der Spitze der deutschen Schlachtflotte und war mit Ausnahme der Schlachtkreuzer, dem feindlichen Feuer besonders ausgesetzt. Mit zehn schweren und fünf mittleren Treffern überstand sie die Schlacht, wurde in der Kaiserlichen Werft in Kiel repariert und war ab dem 26.7.1916 wieder einsatzbereit. Es folgten weitere Einsätze gegen die britischen Inseln und die Teilnahme bei der Eroberung der baltischen Inseeln im Rahmen des Unternehmens Albion. Im Oktober 1918 machte sich bei der Besatzung der "KÖNIG" erheblicher Wiederstand gegen weitere Einsätze bemerkbar, Beim Kieler Matrosenaufstand wurde bei der Verteidigung der Reichskriegsflagge der Kommandant verwundet, der 1. Offizier, der Adjutant und ein Obermatrose kamen ums Leben. Nach den Waffenstillstandsbedingungen musste "KÖNIG" abgeliefert werden, war jedoch nicht fahrbereit und traf erst am 6.12.1918 in Scapa Flow ein. Als feststand, dass die Schiffe nicht mehr herausgegeben werden, gab Konteradmiral von Reuter am 21.6.1919 den Befehl zur Selbstversenkung der Kaiserlichen Hochseeflotte. Wie bei den anderen Schiffen wurde auch "KÖNIG" von der eigenen Besatzung versenkt. Das Wrack wurde 1962 an eine schottische Firma zum Abwracken verkauft, jedoch nicht gehoben, sondern nur wertvolle Teile abgesprengt und geborgen.. Es wurden aber nur Teile des Hecks abgesprengt und gehoben. Der Schiffskörper befindet sich weiterhin in etwa 40 m Tiefe und ist Ziel von Sporttauchern. (Album 188-125)

DE-MUS-076111, Album 188-125 | Rechtewahrnehmung: Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek - Landesgeschichtliche Sammlung

Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International

Standort
Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek - Landesgeschichtliche Sammlung
Inventarnummer
Album 188-125
Weitere Nummer(n)
LH 11-2004 (alte Inventarnummer)
Material/Technik
Papier; Lichtdruck
Inschrift/Beschriftung
Signatur: betitelt Wo: u. l. Was: S.M.S. "König"
Signatur: Wo: u. r. Was: ML Carstens HAMBURG 4064
Signatur: bezeichnet Wo: rückseitig o. M. Was: Verlag M. L. Carstens, Hamburg 20

Verwandtes Objekt und Literatur
Dokumentiert in: Die Deutschen Kriegsschiffe.. Ein Spiegel der Marinegeschichte von 1815 bis zur Gegenwart Bd.1-Bd.7. (Seite: 24-26)

Klassifikation
Ansichtskarten (Sachgruppe)
Bezug (was)
Ikonographie: Kriegsmarine, Kriegsschiffe (Zusatz)

Geliefert über
Rechteinformation
Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek - Landesgeschichtliche Sammlung
Letzte Aktualisierung
29.04.2025, 11:17 MESZ

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