Fotografie
Stahlhochstraße über den Aegidientorplatz
Eine zweispurige Stahlhochstraße zwischen Schiffgraben und Friedrichswall führte den Verkehr seit 1968 über den Aegidientorplatz. Sie überbrückte damit eine infolge des U-Bahn-Baus entstandene Baugrube. Schnell erwies sich das Provisorium am „Aegi“ als ebenso praktisch wie die schon bestehende Hochstraße am Raschplatz. Nur als Übergangslösung gedacht, prägte die Straße über den Aegidientorplatz bis 1998 das Stadtbild.
Sie hatte eine Gesamtlänge von 617,5 m im Innenbogen. Es handelte sich um eine „Ganzstahl-Schnellbrücke" vom Typ Rheinhausen. Das Tragwerk bestand aus 78 Hauptträgern und lag auf Zwischenstützen aus Stahl, diese wiederum auf Stahlbeton-Einzelfundamenten. Die Stahlkonstruktion hatte ein Gewicht von ca. 1,200 t, die Fahrbahnfläche betrug 2170 m2. Die reinen Baukosten beliefen sich auf ca. 2,4 Mio. DM, hinzu kamen Kosten für Straßen- und Gleisbau, Beleuchtung usw. in Höhe von 1 Mio. DM.
Im Bestand des Historischen Museums befindet sich ein Teilstück der Aegi-Hochstraße, das beim Abriss gesichert wurde.
[ES] [KW]
- Standort
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Historisches Museum Hannover
- Sammlung
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Highlights aus den Sammlungen; Fotografie
- Inventarnummer
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BD 002260
- Maße
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Höhe: 6 cm, Breite: 6 cm
- Material/Technik
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S/W-Negativ / fotografiert
- Verwandtes Objekt und Literatur
- Bezug (was)
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Fotografie (Methode)
Verkehr
U-Bahn-Bau
Hochstraße
Stadtbild
Stahlkonstruktion
- Bezug (wo)
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Hannover
- Ereignis
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Herstellung
- (wo)
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Aegidientorplatz (Hannover)
- (wann)
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1968
- Rechteinformation
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Historisches Museum Hannover
- Letzte Aktualisierung
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22.02.2023, 11:34 MEZ
Datenpartner
Historisches Museum Hannover. Bei Fragen zum Objekt wenden Sie sich bitte an den Datenpartner.
Objekttyp
- Fotografie
Beteiligte
Entstanden
- 1968