Gemälde

Familienbild im Grünen

Das Werk zeigt den Maler mit seiner ersten Frau Johanna (geb. Langer 1870-1927) und den beiden Kindern Eva (auf dem Schoß der Mutter) und Regine. Das Gemälde wird durch einen im Hintergrund stehenden Baum in zwei Hälften geteilt, dessen dichte Laubkrone das Licht des Tages filtert und dabei viele Lichtflecken erzeugt. Haueisen versucht eine Synthese zwischen Freilichtmalerei und der Beleuchtung einer Ateliersituation zu erreichen. Der jungen Mutter mit dem schlafenden Baby auf ihrem Schoß sitzt der Maler gegenüber, der das ältere Mädchen zwischen seinen Beinen hält. Die Komposition ist subtil auf den komplementären Farbbezügen von Rot- und Blautönen vor dem grün changierenden Hintergrund aufgebaut. Haueisen studierte zunächst an der Kunstgewerbeschule (Akademie) in Karlsruhe, danach war er in der Zeichenschule bei Knirr und Hackl, München. 1896 bis 1900 war er Meisterschüler von Leopold von Kalckreuth und Hans Thoma an der Karlsruher Akademie. 1905 übernimmt er eine Titularprofessor in Karlsruhe. Ab 1919 bis unterrichtet er dort als ordentlicher Professor, tritt aber 1933 wegen der politischen Einflussnahme in der Kunstakademie zurück.

Standort
Historisches Museum der Pfalz - Speyer
Sammlung
Gemäldesammlung
Inventarnummer
HM_1961_0018
Maße
LxB: 180 x 200 cm; Rahmenmaß: 185 cm h. x 206 cm br.
Material/Technik
Öl auf Leinwand

Verwandtes Objekt und Literatur
Habermehl, Eva, 1998: Albert Haueisen (1872–1954), ein süddeutscher Maler und Grafiker. Studien zum Werk und Werkverzeichnis der Gemälde, Heidelberg, Nr. 1906.1

Bezug (was)
Ölgemälde
Farbflächen
Familienporträt

Ereignis
Herstellung
(wer)
(wo)
Jockgrim
(wann)
1907
(Beschreibung)
Gemalt

Rechteinformation
Historisches Museum der Pfalz - Speyer
Letzte Aktualisierung
11.06.2024, 13:40 MESZ

Datenpartner

Dieses Objekt wird bereitgestellt von:
Historisches Museum der Pfalz. Bei Fragen zum Objekt wenden Sie sich bitte an den Datenpartner.

Objekttyp

  • Gemälde

Beteiligte

Entstanden

  • 1907

Ähnliche Objekte (12)