Federzeichnung | Pinselzeichnung
Eine Baumgruppe
Bei dem Aquarell handelt es sich um eine Kopie nach Johann Heinrich Wilhelm Tischbein d. J. (Hinweis von Prof. Dr. Hermann Mildenberger, Weimar, E-Mail vom 17.12.2018). Tischbein hat nach seiner Rückkehr nach Deutschland (1799) viele junge Künstler an seinen eignen Zeichnungen geschult, so etwa die Brüder Riepenhausen in Göttingen, später sogar Overbeck in Norddeutschland. In diesem Kontext sind die Zeichnungen nach J. H. W. Tischbein d. J. aus der Sammlung Carl Schiller zu sehen.Es wird eine durch Licht- und Schattenspiele akzentuierte Baumgruppe an einem Gewässer gezeigt. Die Landschaftsdarstellung ist einerseits durch ein genaues Naturstudium gekennzeichnet, andererseits drückt sich in ihm die Sehnsucht nach der idealen Landschaft aus. Bemerkenswert an dem Blatt aus der Sammlung Schiller ist der völlige Verzicht auf Staffagefiguren.
Urheber / Quelle: Lange 2007, S. 76 f, Kat. Nr. 114; Städtisches Museum Braunschweig
- Standort
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Städtisches Museum Braunschweig
- Inventarnummer
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1620-0037-00
- Maße
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Breite: 19,5 cm
Höhe: 24,8 cm
- Material/Technik
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Papier; Pinsel; Lavierung (braun); Federzeichnung (braun)
- Inschrift/Beschriftung
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Gravur: Rückseite o. Mitte: "Fh / Joh. Heinr. Wilhelm Tischbein No 4" (Bleistift), u. re.: "75.-" (Bleistift)
Gravur: rechts unten: „W. Tischbein“ (teilweise entfernt)
- Verwandtes Objekt und Literatur
- Klassifikation
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Grafik (Objektgattung)
Bildende Kunst (Spezialklassifikation: Hessische Systematik)
- Bezug (was)
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Landschaft
Zeichnung
Bäume
- Periode/Stil
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Klassizismus
- Ereignis
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Herstellung
- (wer)
- (wann)
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vor 1829 (Vermutung)
- Geliefert über
- Letzte Aktualisierung
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09.09.2025, 08:22 MESZ
Datenpartner
Städtisches Museum Braunschweig. Bei Fragen zum Objekt wenden Sie sich bitte an den Datenpartner.
Objekttyp
- Pinselzeichnung; Federzeichnung
Entstanden
- vor 1829 (Vermutung)