Druckgraphik

Die Geißelung

Der Künstler kopierte Dürers 1512 entstandenen Kupferstich "Die Geißelung" im Vergleich zum Original leicht vergrößert. Im Zentrum eines dunklen und fensterlosen Raumes steht der entblößte Christus, dessen Arme um die Geißelsäule gebunden sind. Zwei Folterknechte schlagen mit Rute und Peitsche auf ihn ein, doch er erträgt seine Qualen gleichmütig. Im Hintergrund wohnen einige Männer dem Geschehen als Zuschauer bei. Anstelle des Dürer-Monogramms und der Datierung ist Hopfers Zeichen in die Darstellung integriert, während Hinweise auf Dürer als den geistigen Schöpfer der Bildidee fehlen. Spätere Abzüge tragen die Nummer "197" des Nürnberger Verlegers David Funck, der die Platte im 17. Jahrhundert besaß, nummerierte und Abzüge verbreitete.
Erhaltungszustand: Bis an den Plattenrand beschnitten, überschwärzt

Urheber*in: Hopfer, Lambert / Rechtewahrnehmung: Staatsbibliothek Bamberg

Attribution - ShareAlike 4.0 International

Location
Staatsbibliothek Bamberg
Other number(s)
I Bb 8ac (Signatur)
Measurements
Bogen: 48,6 x 36,0 cm
Blatt: 14,1 x 8,9 cm (beschnitten)
Facettenprägung: 13,9 x 8,7 cm
Material/Technique
Radierung
Inscription/Labeling
Inschrift: LH [ligiert, darüber der Augsburger Pyr] (Oben links auf dem Monogrammtäfelchen)
Inschrift: 197 (Unten links)

Related object and literature

Subject (what)
Christus wird von Soldaten gegeißelt; dabei ist er in der Regel an eine Säule gebunden (Matthäus 27:26; Markus 15:15; Johannes 19:1)

Event
Konzeption des Werks/der Idee
(who)
(when)
1512
Event
Herstellung
(who)
(when)
Wohl zweites Viertel des 16. Jahrhunderts
Event
Veröffentlichung/Publikation
(who)
(where)
Nürnberg
(when)
1684
Event
Herstellung des Abzugs
(when)
Frühestens zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts
Event
Provenienz
(who)
(where)
Bamberg
(when)
Circa 1827-1849

Last update
28.03.2025, 7:54 AM CET

Data provider

This object is provided by:
Staatsbibliothek Bamberg. If you have any questions about the object, please contact the data provider.

Object type

  • Druckgraphik

Time of origin

  • 1512
  • Wohl zweites Viertel des 16. Jahrhunderts
  • 1684
  • Frühestens zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts
  • Circa 1827-1849

Other Objects (12)