Gefäß
Konische Tasse mit randständigem Henkel
Die konische Tasse ist unverziert. Sie besitzt einen randständigen Bandhenkel und einen Standboden. Der abgerundete Randabschluss ist gerade und etwas unregelmäßig. Am Fundplatz war sie mit einem Doppelkonus und Bronzeschmuck vergesellschaftet. Tassen dienten in ihrer primären Funktion als Trink- und Schöpfgefäße. Eine ähnliche Bedeutung wird ihnen auch im Grabzusammenhang zugewiesen, wo sie überwiegend als Beigefäße in Erscheinung treten.
- Location
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Kreismuseum Jerichower Land, Genthin
- Collection
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Sammlung Stimming
- Inventory number
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1716a
- Measurements
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Dm. Mündung 10,2 cm; Dm. Boden 5,1 cm; H. 7,3 cm; Wandungsstärke (Rand) 0,5 cm
- Material/Technique
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Ton / gebrannt
- Related object and literature
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Horst, Fritz, 1972: Jungbronzezeitliche Formenkreise im Mittelelb-Havel-Gebiet. Jahresschrift für Mitteldeutsche Vorgeschichte 56, 1972, 72-165., Berlin
Horst, Fritz, 1985: Zedau. Eine jungbronze- und eisenzeitliche Siedlung in der Altmark. Schriften zur Ur- und Frühgeschichte 38, Berlin
Rücker, Julia, 2007: Das spätbronze- und früheisenzeitliche Gräberfeld von Eisenhüttenstadt. Studien zur Lausitzer Kultur in Ostbrandenburg. Hochschulschrift 2007, Bonn
- Subject (what)
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Grabbeigabe
Späte Bronzezeit
Urnenbestattung
- Subject (when)
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Elb-Havel-Gruppe (ca. 1300-750 v. Chr.)
- Event
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Fund
- (who)
- (where)
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Dunkelforth
- (when)
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17.08.1907
- Event
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Gebrauch
- (where)
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Elbe-Havel-Gebiet
- (when)
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1200-780 v. Chr. (?)
- Sponsorship
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Die Digitalisierung wurde gefördert durch die Deutsche Digitale Bibliothek aus Mitteln des Programms „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
- Rights
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Kreismuseum Jerichower Land, Genthin
- Last update
- 15.04.2025, 11:57 AM UTC
Data provider
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Object type
- Gefäß
Associated
Time of origin
- 17.08.1907
- 1200-780 v. Chr. (?)