Inszenierung
Drei Schwestern
Inhalt:
Sie sind gebildet, sie sind wohlhabend und sie haben die Wahl: Die drei Schwestern Olga, Mascha und Irina könnten machen, was sie wollen. Doch aus irgendeinem Grund fehlt ihnen der Antrieb dazu. Lieber verbringen sie die Zeit mit hochfliegenden Zukunftsplänen. "Moskau" heißt der Fluchtpunkt ihrer Träume und ist zugleich Ausdruck einer tiefen unerfüllbaren Sehnsucht: Dort haben sie ihre Jugend verbracht, dort wartet das "richtige" Leben. Freilich ist dieses "Moskau" kein geographischer Ort, sondern ein Symbol der Hoffnung, dass es anderswo noch eine Welt gebe. Denn die Gegenwart im Haus ihres verstorbenen Vaters, des ehemaligen Generals der Garnison, bietet nur noch einen matten Abglanz vergangener Tage, als sich die Offiziere hier zu zahllosen Festen einfanden. Manchmal großspurig, mitunter ratlos und von Zweifeln zerfressen, feiern sie weiter mit den in der Stadt verbliebenen Militärs und diskutieren ihre Selbst- und Weltentwürfe. Dann wird die Garnison schließlich ganz aufgelöst und die letzten Offiziere verlassen die Stadt. Die Schwestern allein zurück.
Quelle: Programmheft zu "Drei Schwestern" von Anton P. Tschechow. Düsseldorfer Schauspielhaus, Spielzeit 2006/2007.
- Standort
-
Theatermuseum & Dumont-Lindemann-Archiv, Düsseldorf
- Inventarnummer
-
TMIN_2006-2007 Düsseldorf7
- Verwandtes Objekt und Literatur
-
Inszenierungsbezogenes Objekt: Drei Schwestern
- Ereignis
-
Geistige Schöpfung
- (wer)
- Ereignis
-
Bearbeitung
- (wer)
-
Übersetzer*in: Alexander Nitzberg (geboren 1969)
- Ereignis
-
Bearbeitung
- (wer)
-
Übersetzer*in: Alexander Nitzberg (geboren 1969)
- Ereignis
-
Aufführung
- (wer)
- (wo)
-
Grosses Haus
- (wann)
-
07.10.2006 (2006/2007)
- Ereignis
-
Veröffentlichung
- (wer)
- Ereignis
-
Veröffentlichung
- (wer)
- Geliefert über
- Letzte Aktualisierung
- 02.12.2025, 08:54 UTC
Datenpartner
Theatermuseum & Dumont-Lindemann-Archiv der Landeshauptstadt Düsseldorf. Bei Fragen zum Objekt wenden Sie sich bitte an den Datenpartner.
Objekttyp
- Inszenierung
Beteiligte
- Autor*in: Anton P. Cechov (RUS, 1860 - 1904)
- Regie: Amélie Niermeyer (geboren 1965)
- Bühnenbild: Robert Schweer (geboren 1968)
- Kostüm: Jan Meier
- Übersetzer*in: Alexander Nitzberg (geboren 1969)
- Theater: Düsseldorfer Schauspielhaus (gegründet 1951)
- Verlag: Drei Masken Verlag <München> (Aufführungsrechte)
Entstanden
- 07.10.2006 (2006/2007)