Archivbestand
PfA Eilendorf St. Severin (Bestand)
Ersterwähnung: 1308 "1238 hatte das Aachener Adalbertstift Zehntrecht "in parochia et districtu nostro elendorp", wie Abt Renard von Kornelimünster 1293 beurkundete. Wann Eilendorf Pfarre geworden ist, ist bisher nicht festgestellt. In einem Abgabenverzeichnis des Kölner Erzbischofs, dem sog. liber valoris aus 1308, ist "Elendorp" unter den Pfarren des Dekanates Jülich aufgezeichnet. 1340 wird ein Pfarrer namens Volquinus erwähnt. Kollator war der Abt von Kornelimünster. 1804 wurde Eilendorf Pfarre im Kanton Burtscheid des Bistums Aachen. Pfarrer war damals Johann Wilhelm Kuck (1793-1812). 1827 wurde das wiedererrichtete Erzbistum Köln aufs neue in Dekanate eingeteilt und der Kanton Burtscheid in Dekanat Burtscheid umbenannt. 1908 wurden Atsch und Rothe Erde von Eilendorf abgetrennt und zu Pfarren erhoben. 1910 erhielt das Dekanat Burtscheid die Bezeichnung Dekanat Kornelimünster, weil Burtscheid selbst zu Aachen gekommen war. Am 18. Januar 1925 wurde das Dekanat Stolberg eingerichtet und unsere Pfarre diesem zugeteilt. 1961 wurde das Oberdorf seelsorglich selbständig und ist seit 1969 Pfarre St. Apollonia. Nach der kommunalen Neuordnung wurde am 23. August 1973 das Dekanat Aachen-Eilendorf gegründet." Aus: Handbuch des Bistums Aachen. Dritte Ausgabe, hg. vom Bischöflichen Generalvikariat Aachen, Aachen 1994, S. 80-81. Pfarrbezirk: Aachen-Eilendorf, Haarhof, Nirm, Weide
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505 Verzeichnungseinheiten; 506 Verzeichnungseinheiten
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Bischöfliches Diözesanarchiv Aachen (Archivtektonik) >> 07 Pfarreien >> 07.02 Pfarrarchive im BDA
- Related materials
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Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Zur Geschichte der Pfarrei
"1238 hatte das Aachener Adalbertstift Zehntrecht "in parochia et districtu nostro elendorp", wie Abt Renard von Kornelimünster 1293 beurkundete. Wann Eilendorf Pfarre geworden ist, ist bisher nicht festgestellt. In einem Abgabenverzeichnis des Kölner Erzbischofs, dem sog. liber valoris aus 1308, ist "Elendorp" unter den Pfarren des Dekanates Jülich aufgezeichnet. 1340 wird ein Pfarrer namens Volquinus erwähnt. Kollator war der Abt von Kornelimünster. 1804 wurde Eilendorf Pfarre im Kanton Burtscheid des Bistums Aachen. Pfarrer war damals Johann Wilhelm Kuck (1793-1812). 1827 wurde das wiedererrichtete Erzbistum Köln aufs neue in Dekanate eingeteilt und der Kanton Burtscheid in Dekanat Burtscheid umbenannt. 1908 wurden Atsch und Rothe Erde von Eilendorf abgetrennt und zu Pfarren erhoben. 1910 erhielt das Dekanat Burtscheid die Bezeichnung Dekanat Kornelimünster, weil Burtscheid selbst zu Aachen gekommen war. Am 18. Januar 1925 wurde das Dekanat Stolberg eingerichtet und unsere Pfarre diesem zugeteilt. 1961 wurde das Oberdorf seelsorglich selbständig und ist seit 1969 Pfarre St. Apollonia. Nach der kommunalen Neuordnung wurde am 23. August 1973 das Dekanat Aachen-Eilendorf gegründet."
Aus: Handbuch des Bistums Aachen. Dritte Ausgabe, hg. vom Bischöflichen Generalvikariat Aachen, Aachen 1994, S. 80-81.
Pfarrbezirk: Aachen-Eilendorf, Haarhof, Nirm, Weide
Zum 1. Januar 2010 erfolgte die Eingliederung von Eilendorf St. Apollonia und Rothe Erde St. Barbara in die Pfarrei Eilendorf St. Severin (Kirchlicher Anzeiger für die Diözese Aachen 2009, Nr. 223).
Die Literatur zur Pfarrei Eilendorf St. Severin ist über den OPAC des Bischöflichen Diözesanarchivs zu recherchieren.
Bestand und Literatur
Der Bestand umfasst zwei Akzessionen vom 06.09.2023 und 19.03.2024. Die Verzeichnung der Akten und Pläne erfolgte 2024 zu großen Teilen durch die Firma history today - Büro für Geschichtsforschung in Köln. Die Fotos, Digitalisate und das Stoffbanner wurden von Katharina Amfalder verzeichnet. Insgesamt wurden 506 Akten, eine Urkunde, 214 Karten und Pläne, 392 Fotos, zwei Digitalisate, ein Stoffbanner, 20 Kirchenbücher sowie zwei Kopien von Kirchenbüchern mit dem Archivprogramm Augias verzeichnet. Die Laufzeit umfasst die Jahre 1520 bis 2022.
Die Erschließung des Bestandes erfolgte mit einem Zuschuss des LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrums in Pulheim-Brauweiler.
Eine Bestellung der Archivalien erfolgt nach der Nennung des konkreten Pfarrarchivs unter Angabe von Ort und Patrozinium (PfA Eilendorf St. Severin) sowie der jeweiligen Signatur der Archivalie (U + lfd. Nummer für den Urkundenbestand, A + lfd. Nummer für den Aktenbestand; P + lfd. Nummer für den Planbestand, F + lfd. Nummer für den Fotobestand, R + lfd. Nummer für den Realienbestand sowie KB + lfd. Nummer für den Kirchenbuchbestand).
Pfarrerliste (seit Gründung des Bistums Aachen 1930)
Moritz Braun 1923 - 1946
Werner Offermann 1946 - 1959
Josef Bayer 1959 - 1973
Peter Pütz 1973 - 2008
Gregor Huben 2008 - 2017
Alexius Puls seit 2017
- Date of creation of holding
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1520, 1728 - 2022
- Other object pages
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- Online-Beständeübersicht im Angebot des Archivs
- Last update
- 05.11.2025, 1:59 PM CET
Data provider
Bischöfliches Diözesanarchiv Aachen. If you have any questions about the object, please contact the data provider.
Object type
- Bestand
Time of origin
- 1520, 1728 - 2022