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Gespräch-Büchlin Herr Ulrichs von Hutten : Feber das Erst, Feber das Ander, Wadiscus oder die römische Dreyfaltigkeit, Die Anschawenden ...

Weitere Titel:
Dialogi
Beteiligte Personen und Organisationen:
Erschienen:
[Straßburg] : [Schott], 1521?
Sprache:
Deutsch
Umfang:
[90] Bl.
URN:
urn:nbn:de:bvb:12-bsb00025565-3
Identifier:
VD16 H 6342
Standort:
München, Bayerische Staatsbibliothek -- Rar. 1869
Abstract:
Ulrich von Hutten (1488-1523), der Sohn eines Kleinadeligen, ist vor allem für seine politisch-literarische Betätigung bekannt, die ihn namentlich zur literarischen Figur im 19. Jahrhundert werden ließ. Mit seiner Anklageschrift "Exhortatio et Carmina ad Maximilianum Caesarem" (1512) machte er den entscheidenden Schritt zur politischen Publizistik. Seit 1519 Parteigänger Martin Luthers, verfasste Hutten 1520 fünf lateinische Dialoge, in denen er die Kurie anprangert und eine Befreiung Deutschlands von Rom fordert. 1521 erschienen sie in deutscher Übersetzung unter dem Titel "Gespräch büchlin herr Vlrichs von Hutten. Feber das Erst. Feber das Ander. Wadiscus oder die Roemische dreyfaltigkeit." Seither bediente sich Hutten in seinen Schriften der deutschen Sprache. In den Dialogen stellt sich der fränkische Reichsritter ganz in den Dienst der Reformation. Die teilweise mit Allegorien ausgestalteten Gespräche, u.a. zwischen Hutten und dem Fieber (= Zeitkrankheit), dem Sonnengott Sol und seinem Sohn Phaeton, greifen aktuelle Missstände auf und orientieren sich formal an den zeitkritischen Dialogen des griechischen Dichters Lukian. Dabei schreckt Hutten auch vor derber Schwarz-Weiß-Malerei nicht zurück. // Autor: Peter Czoik // Datum: 2016
Englische Version: Ulrich von Hutten (1488-1523), the son of a minor nobleman, is best known for his political and literary activities, which made him a literary figure in the 19th century. He took the decisive step into political journalism with his "Exhortatio et Carmina ad Maximilianum Caesarem" (1512) indictment. A partisan of Martin Luther since 1519, Hutten wrote five Latin dialogues in 1520 in which he denounced the Curia and demanded the liberation of Germany from Rome. They were published in German translation under the title "Gespräch büchlin herr Vlrichs von Hutten. Feber das Erst. Feber das Ander. Wadiscus oder die Roemische dreyfaltigkeit" in 1521. Since then Hutten has used the German language in his writings. In the dialogues, the Franconian knight of the empire places himself entirely in the service of the Reformation. The discourse, some with allegories, among others between Hutten and fever (= disease of the times), the sun god Sol and his son Phaeton, pick up on current grievances and are formally based on the time-sensitive dialogues by the Greek poet Lukian. Hutten also does not shy away from crudely painting things black and white. // Autor: Peter Czoik // Datum: 2016
Letzte Aktualisierung: 23.09.2020, 09:29 Uhr

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