Fragen & Antworten

Grundlagen der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB)

Was ist die DDB?

Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) ermöglicht allen Nutzer*innen den Zugang zum digitalisierten kulturellen und wissenschaftlichen Erbe Deutschlands. Die DDB kooperiert hierzu mit Hunderten von Kultur- und Wissenseinrichtungen – Archive, Bibliotheken, Museen, Denkmalpflege- und Forschungsinstitutionen –, deren Bestände und Sammlungen die DDB online sichtbar macht. Mittlerweile sind Millionen von Objekten aus allen Kultursparten und allen Gattungen über die Suchfunktion der Deutschen Digitalen Bibliothek kostenfrei recherchierbar.

Das kulturelle Erbe für Bildung, Forschung oder einfach zum Genuss zugänglich zu machen, ist das eine Ziel der Deutschen Digitalen Bibliothek. Ein weiteres Ziel ist es, die digitalen Angebote der deutschen Kultur- und Wissenseinrichtungen untereinander zu vernetzen und damit einen zentralen digitalen Ort für das kulturelle Erbe zu schaffen.

Die DDB ist der nationale Datenaggregator für die Europeana.

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Was wird in der DDB angeboten?

Kurz gesagt: das kulturelle und wissenschaftliche Erbe Deutschlands in digitaler Form.

Darunter fallen digitalisierte Bestände und Erschließungsinformationen aus Kultur- und Wissenseinrichtungen wie Bibliotheken, Archiven, Museen, Denkmalämtern, Mediatheken sowie Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen. Die Deutsche Digitale Bibliothek stellt den zentralen Zugang zu digitalen Abbildern von Büchern, Urkunden und Akten, Gemälden, Statuen, Installationen, Denkmälern sowie zu Filmen und Musik her.

Die Anzahl der Objekte in der Deutschen Digitalen Bibliothek wächst kontinuierlich. Im Suchschlitz auf der Startseite wird die aktuelle Gesamtanzahl der Objekte angezeigt. Außerdem wird ausgewiesen, wie viele Objekte davon ein Digitalisat enthalten.

Eine Landkarte, bietet einen einzigartigen, ständig erweiterten und aktualisierten Überblick über die Kultur- und Wissenseinrichtungen, die in der Deutschen Digitalen Bibliothek registriert sind.  

Die Deutsche Digitale Bibliothek hält die eigentlichen digitalen Bestände in der Regel selbst nicht vor. Über die DDB gefundene digitale Objekte werden in ihrer vollständigen und hochauflösenden Fassung in den Webportalen der beteiligten/liefernden Einrichtungen gezeigt, auf die von der Deutschen Digitalen Bibliothek aus verlinkt wird.

Die Deutsche Digitale Bibliothek weist nicht nur digitale Bestände nach, sondern bietet zum Teil auch reine Erschließungsinformationen an – in erster Linie für Materialien aus Archiven, die (noch) nicht digital vorliegen. Damit schließt sie die Lücke eines zentralen Nachweisinstruments in Deutschland für Erschließungsinformationen und digitalisiertem Archivgut.

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Wer kann die DDB nutzen?

Die Betaversion ist seit dem 28. November 2012 im Internet frei verfügbar, die Vollversion ist seit 2014 online. Nutzer*innen können hier ihre privaten oder beruflichen Interessensgebiete verfolgen, ihr Wissen vertiefen und neue Anregungen erhalten. Kulturinteressierte können sich komfortabel über das kulturelle Angebot und die Wissenseinrichtungen einer Stadt oder Region informieren. Besonders interessant ist die Deutsche Digitale Bibliothek auch für Wissenschaftler*innen, Studierende, Lehrer*innen und Schüler*innen. Journalist*innen und Verlage finden in der Deutschen Digitalen Bibliothek Informationen für ihre Publikationen und Beiträge. Und die Kultur- und Wissenseinrichtungen können die Deutsche Digitale Bibliothek als Plattform für Dienste, Werkzeuge und Daten verwenden, ihre eigenen Inhalte erweitern und ihre Aktivitäten miteinander vernetzen.

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Suchfunktion

Wie kann man nach Inhalten in der DDB suchen?

Das Portal bietet klassische Suchfunktionen, mit denen über Suchbegriffe im Gesamtbestand recherchiert werden kann. Darüber hinaus steht eine erweiterte Suche zur Verfügung. Zur Verfeinerung der Suchergebnisse bzw. als alternativer Sucheinstieg stehen unterschiedliche Filter bereit, auch Facetten genannt. Bei entsprechender Auswahl in dieser facettierten Suche verändert sich die Ergebnisliste dynamisch. Außerdem können Nutzer*innen zwischen gefundenen Objekten anhand semantischer Bezüge navigieren und dadurch auch unerwartete Inhalte und Zusammenhänge erschließen. Auf so genannten Personenseiten werden Informationen zu Künstler*innen, Autor*innen usw. zusammengestellt, von denen man wiederum auf Objekte in der Deutschen Digitalen Bibliothek gelangt, mit denen die jeweilige Person in Beziehung steht. Hier zeigt sich der große Vorteil der DDB, die Sammlungen aus unterschiedlichen Kontexten nach fachlichen und nicht nach technischen Kriterien zusammenführt und dabei Verbindungen und Querbezüge deutlich werden lässt, die auf den Angeboten einzelner Institutionen oder domainspezifischer Angebote nicht sichtbar werden.

Eine weitere Möglichkeit, die Bestände der Deutschen Digitalen Bibliothek zu durchsuchen, ist die „Stöbern“-Funktion. Dies ist eine Funktion, bei der Sie thematische Suchanfragen angezeigt bekommen und beim Klick auf eines der Themen direkt eine Ergebnisseite erhalten. Die Stöbereinstiege werden redaktionell erstellt, um auf unterschiedlichste Themen in der Deutschen Digitalen Bibliothek hinzuweisen. So können Sie sich Tierstimmen oder historische Schellackplatten anhören, die Welt der Botanik entdecken oder digital die Welt bereisen: von Bolivien zum Nordpol, von Venedig zu den Häfen dieser Welt. Regelmäßig werden die Stöbereinstiege aktualisiert und den neuesten verfügbaren Beständen und Sammlungen angepasst.

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Welche Filter/Facetten stehen zur Eingrenzung der Suchergebnisse zur Verfügung?

Bislang sind folgende Facetten (Suchfilter) vorhanden: Person/Organisation, Ort, Schlagwort, Zeit, Medientyp, Objekttyp, Sprache, Rechtsstatus, Verwendbarkeit, Sparte, Datengeber. Es besteht die Möglichkeit, zwischen Rollen zu unterscheiden, die eine Person in Bezug auf ein Objekt haben kann (“Beteiligt an“, z.B. ein von Goethe verfasstes Werk, und „Thema in“, z.B. eine Goethe-Biografie). Die Zeitfacette erlaubt die Einschränkung der Suchergebnisse auf einen frei und tagesgenau auswählbaren Zeitraum. Dabei kann angegeben werden, ob die Datierung ganz oder teilweise in den gesuchten Zeitraum fällt.

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Weiterentwicklung

Wie sieht der Fahrplan für die Zeit nach der Veröffentlichung der ersten Vollversion aus?

Seit dem Launch der Vollversion im Jahr 2014 wurden kontinuierliche Verbesserungen an den unterschiedlichen Komponenten der DDB vorgenommen – insbesondere am Portal mit dem Ziel gesteigerter Datenqualität. Dabei wird auch regelmäßig Feedback der Nutzer*innen eingeholt.

Weitere - von Expert*innen kuratierte - virtuelle Ausstellungen machen die Diversität der über die Deutsche Digitale Bibliothek zugänglichen Kulturgüter anschaulich.

Die in einer ersten Version seit November 2013 verfügbare öffentliche Programmierschnittstelle (engl.: application programming interface, API) bietet die Möglichkeit der dezentralen Entwicklung von Diensten rund um die Deutsche Digitale Bibliothek – etwa dezidierte Anwendungen für Smartphones und Tablets. Das API wird ebenfalls beständig weiterentwickelt und weiteren Anforderungen angepasst und soll zukünftig noch stärker Szenarien im Sinne von Linked Open Data (LOD) unterstützen.

Die Deutsche Digitale Bibliothek ist also auch nach der Veröffentlichung der Vollversion nicht „fertig“, weil der Prozess der Digitalisierung des ungemein vielfältigen deutschen Kulturguts noch lange nicht abgeschlossen sein wird, immer wieder neue Werke entstehen, die aufgenommen werden müssen und stets die aktuellen technischen Entwicklungen zu berücksichtigen sind.

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Was ist in Richtung Erweiterung der Inhalte geplant?

Schon mit dem Start der Deutschen Digitalen Bibliothek rückte die Gewinnung von Kooperationspartnern und Datengebern und damit der Ausbau der für die Nutzer*innen sichtbaren Datenbestände in den Vordergrund, inzwischen hat sich dieser Fokus nochmals verstärkt. Derzeit haben sich bereits etwa 4.700 Einrichtungen als Kooperationspartner registrieren lassen und es werden stetig mehr.

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Inhalte

Sind alle zugänglich gemachten Inhalte frei verfügbar?

Hier sind der Zugang zu den Inhalten der Deutschen Digitalen Bibliothek und die Nutzung dieser Inhalte zu unterscheiden:

  • Das DDB-Portal hat keinerlei Zugangsbeschränkungen – alles ist frei zugänglich.
  • Die Nutzungsregelungen für die Digitalisate werden durch die jeweilige Kultur- und Wissenseinrichtung selbst festgelegt.

Die Nutzung der Deutschen Digitalen Bibliothek selbst ist in jedem Fall kostenfrei.

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Welche Schranken legt das Urheberrecht der DDB auf?

Die Digitalisierung, beziehungsweise die öffentliche Zugänglichmachung geschützter Werke stellt eine zustimmungspflichtige urheberrechtliche Nutzung dar. Bei der Verwendung der zugänglich gemachten Inhalte werden die bestehenden Urheber- und sonstige Schutzrechte ohne Einschränkungen beachtet. Das bedeutet, dass urheberrechtlich geschützte Werke nur in Abstimmung mit den Rechteinhabern digitalisiert und öffentlich zugänglich gemacht werden können. Wo eine Abstimmung faktisch ausgeschlossen ist, Stichwort „verwaiste Werke“, bleibt abzuwarten, ob eine neue rechtliche Regelung einen Zugang zu entsprechenden Werken ggf. auch ohne Zustimmung der Rechteinhaber ermöglicht.

Da die über die Deutsche Digitale Bibliothek zugänglich gemachten digitalen Angebote nicht in der DDB selbst, sondern in der bereitstellenden Institution liegen (und dort darauf zugegriffen wird), sind diese dann auch für eventuell notwendige Zugriffskontrollen und die Erhebung von Kosten für die Nutzung nicht gemeinfreier Werke zuständig.

Die Deutsche Digitale Bibliothek hat ein Lizenzmodell eingeführt, das den teilnehmenden Einrichtungen ein Bündel von Lizenzen und Lizenzhinweisen zur Auswahl anbietet. Zukünftig werden alle in der DDB auffindbaren digitalen Inhalte - soweit möglich - einen Hinweis zu den Nutzungsmöglichkeiten enthalten oder mit einer Creative Commons Lizenz ausgezeichnet sein.

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Was ist das Deutsche Zeitungsportal?

Im Deutschen Zeitungsportal befinden sich digitalisierte historische Zeitungen deutscher Kultur- und Wissenseinrichtungen, die unsere Datenpartner – zumeist Bibliotheken – der Deutschen Digitalen Bibliothek zur Verfügung stellen. Weitere Informationen zum Zeitungsportal finden Sie hier.

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Fragen zur Organisation

Was war der Auslöser für die DDB?

Die Errichtung der Deutschen Digitalen Bibliothek wurde von der Ministerpräsidentenkonferenz im Oktober 2009 und vom Bundeskabinett im Dezember 2009 beschlossen. Grundlage dafür bildeten Gemeinsame Eckpunkte von Bund, Ländern und Kommunen sowie ein Verwaltung- und Finanzabkommen zwischen Bund und Ländern. Für den Aufbau der Infrastruktur stellte der Bund bis Ende 2011 eine Vorhandfinanzierung von rund 8,5 Millionen Euro zur Verfügung. Ein Aspekt der Entstehung der Deutschen Digitalen Bibliothek war eine Aufforderung der Europäischen Kommission an die Mitgliedstaaten, im Rahmen des Projekts europäische digitale Bibliothek (Europeana) eigene Anstrengungen zur Digitalisierung und Bereitstellung kultureller und wissenschaftlicher Informationen zu unternehmen. Die Deutsche Digitale Bibliothek fungiert daher zugleich als zentraler nationaler Partner der Europeana und ermöglicht so eine umfassende Teilnahme deutscher Kultureinrichtungen an diesem europäischen Projekt. Eine Auswahl von Dokumenten zu Hintergründen, Grundlagen und Rahmenbedingungen für die Realisierung der Deutschen Digitalen Bibliothek finden Sie hier.

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Warum gibt es neben Europeana die DDB?

Die Deutsche Digitale Bibliothek gibt die Informationen aus den Kultur- und Wissenseinrichtungen an die Europeana weiter, wenn die Einrichtungen dies wünschen. Die Europeana bündelt die Kulturgüter aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union und macht sie weltweit zugänglich. Dafür stellen die Mitgliedstaaten der EU ihre kulturellen und wissenschaftlichen Bestände bereit. Die EU-Kommission als Trägerin der Europeana ist überzeugt, dass freier, demokratischer Zugriff auf das kulturelle Erbe für alle gewährleistet sein muss, um die mit der Digitalisierung verbundenen Chancen für die gesellschaftliche Entwicklung nutzen zu können. Daran arbeitet die Deutsche Digitale Bibliothek mit.

Die Deutsche Digitale Bibliothek versteht sich dabei nicht nur als technisches Instrument, das Informationen über das Kulturgut und wissenschaftliche Informationen an Europeana weitergibt: Teilweise gehen die angebotenen Informationen und Dienstleistungen über die Inhalte der Europeana hinaus. So wird die Deutsche Digitale Bibliothek ein Netzwerk für alle beteiligten deutschen Kultur- und Wissenseinrichtungen bilden und der gegenseitigen Unterstützung und dem Austausch von Erfahrungen, Technologien und Diensten dienen. Auch im Bereich der semantischen Vernetzung von Objekten ist die Deutsche Digitale Bibliothek der Europeana teilweise voraus – etwa bei der Einbindung von Normdaten.

Außerdem: Deutsche Digitale Bibliothek und Europeana agieren in enger Koordinierung. Für technische, organisatorische, rechtliche Belange usw. gibt es bereits Kooperationen zwischen DDB und Europeana, die seit 2013 durch eine Zusammenarbeit zwischen DDB und anderen nationalen Aggregatoren ergänzt werden.

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Von wem und wie wird die DDB finanziert?

Die DDB wird gemeinsam von Bund und Ländern auf der Grundlage des Verwaltungs- und Finanzabkommens vom Dezember 2009 finanziert. Für den Aufbau der Infrastruktur stellte der Bund bis Ende 2011 zunächst rund 8,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Für den weiteren Auf- und Ausbau sowie den Betrieb der Deutschen Digitalen Bibliothek haben Bund und Länder von 2011 bis Ende 2016 gemeinsam je 7,8 Millionen Euro aufgewendet. Ferner hat der Bund 2013 zusätzlich 1 Million Euro in den Ausbau der Beta- zur Vollversion der DDB und weitere 4 Millionen Euro in Sonderprojekte zur Digitalisierung von Kulturgut in Einrichtungen des Bundes investiert, deren Ergebnisse direkt in die DDB Eingang finden. Auch die Länder haben sich während der Beta-Phase mit 300.000 Euro am funktionalen Ausbau der DDB beteiligt.

Damit belief sich das Investitionsvolumen für Aufbau und Betrieb des DDB-Portals bis Ende 2016 auf rund 29,4 Millionen Euro. Darüber hinaus gehend stellte der Bund für die Modernisierung der IT-Infrastruktur der DDB in 2016 und 2017 zusätzlich rund eine Million Euro bereit.
Momentan stehen für den Betrieb jährlich circa 4,4 Millionen Euro – ebenfalls gemeinsam von Bund und Ländern finanziert – zur Verfügung.

Die für die Deutsche Digitale Bibliothek insgesamt von Bund und Ländern tatsächlich aufgewendeten Mittel liegen jedoch erheblich höher, da die größtenteils im Rahmen von Fördermaßnahmen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erfolgte Herstellung, Erfassung und Aufbereitung der bislang in der DDB sichtbaren Objekte bzw. Digitalisate nur zu einem geringen Bruchteil in das Investitionsvolumen für Aufbau und Betrieb der DDB-Infrastruktur eingerechnet sind.

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Wo ist der Sitz der DDB?

Der Sitz der Geschäftsstelle der Deutschen Digitalen Bibliothek befindet sich bei der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin. Die Geschäftsstelle erreichen Sie unter geschaeftsstelle [at] deutsche-digitale-bibliothek.de.

Der Bereich Technik, Entwicklung sowie die Servicestelle, die als Ansprechpartner für interessierte Kultureinrichtungen fungiert, sind an der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt angesiedelt. Die Servicestelle ist unter service [at] deutsche-digitale-bibliothek.de zu erreichen.

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Mitmachen

Welche Vorteile bieten sich den Einrichtungen, die ihre Inhalte über die DDB bereitstellen?

Der zentrale Zugang über die Deutsche Digitale Bibliothek führt Nutzer*innen zuverlässig zu gesuchten digitalen Kulturgütern aus Deutschland. Da die gesuchten Werke und Objekte stets mit dem Ursprungsort verknüpft sind, werden sowohl die Bestände als auch die Einrichtungen selbst besser sichtbar als bisher und damit bekannter, sodass diese on- wie offline mit einer Steigerung der Besucherzahlen rechnen können. Zudem bietet die Deutsche Digitale Bibliothek Werkzeuge und Dienste an, die den Institutionen helfen, ihre digitalen Inhalte und deren Präsentation zu optimieren oder digitale Objekte für die Veröffentlichung vorzubereiten. Die korrekte Verwendung dieser Inhalte wird durch eine konsequente Rechteauszeichnung nach den Vorgaben der Kultur-und Wissenseinrichtungen befördert.

Für einzelne Kulturgutsparten wie die Archive betreibt die DDB als zentrales Nachweisinstrument in Deutschland für Erschließungsinformationen und digitalisiertes Archivgut das Archivportal-D, betreut durch die Fachstelle Archiv, angesiedelt am Landesarchiv Baden-Württemberg.

Auf Wunsch werden die in der Deutschen Digitalen Bibliothek gespeicherten Metadaten und Derivate automatisch in das europäische Kulturportal Europeana eingepflegt und so in einem weiteren Kontext sichtbar.

Seit Oktober 2019 bietet die Deutsche Digitale Bibliothek mit dem Service „DDBstudio“ datenliefernden Einrichtungen die Möglichkeit, eigene virtuelle Ausstellungen bei der DDB zu kuratieren und damit die Sichtbarkeit ihrer Inhalte sowie der eigenen Einrichtung zu verbessern.

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Unter welchen Voraussetzungen kann eine Einrichtung Daten an die DDB liefern?

Die kulturelle oder wissenschaftliche Einrichtung registriert sich zunächst als Datenlieferant bei der DDB. Die Daten für die Deutsche Digitale Bibliothek müssen in einem unterstützten Metadatenformat vorliegen. Diesen Vorgang unterstützt die Servicestelle der Deutschen Digitalen Bibliothek zusammen mit den Fachstellen und berät gerne bei Fragen rund um Registrierung, Metadatenformaten, Datenlieferung und allen weiteren Schritten. Ausführliche Informationen erhalten Sie auf DDBpro.

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Wie gelangen die Daten in die DDB?

Ausführliche Informationen finden Sie unter „Teilnehmen“.

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Was genau wird an die DDB geliefert und dort angeboten?

Die Deutsche Digitale Bibliothek bietet die digitalen Objekte (Volltexte, hochauflösende Bilder und ähnliches) nicht selbst an. Gespeichert und bereitgestellt werden die Metadaten und Erschließungsinformationen sowie Derivate der digitalen Objekte. Metadaten und Erschließungsinformationen sind die Daten, die die Objekte beschreiben – vor allem Daten zur formalen und inhaltlichen Erschließung. Derivate sind von den Objekten abgeleitete Auszüge oder Kleinformate, wie z.B. Inhaltsverzeichnisse, Vorschaubilder, Audio- und Videoausschnitte.

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Wer kann eine Virtuelle Ausstellung bei der DDB kuratieren?

Alle bei der Deutschen Digitalen Bibliothek registrierten Kultur- und Wissenseinrichtungen können das Ausstellungstool DDBstudio nutzen. Wenn Sie eine Virtuelle Ausstellung erstellen möchten, melden Sie sich beim Team der DDB unter ddbstudio [at] deutsche-digitale-bibliothek.de und Sie erhalten einen Zugang für Ihr Ausstellungsprojekt. DDBstudio kann ohne große Technikkenntnisse genutzt werden und ist kostenfrei. Die Virtuellen Ausstellungen finden Sie auf dem Portal der DDB unter Virtuelle Ausstellungen.

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Wer hilft beteiligten Einrichtungen der DDB bei Fragen und Problemen?

Für alle Fragen rund um  die Registrierung, die Inhalte und die Technik der DDB steht Ihnen die Servicestelle unter service [at] deutsche-digitale-bibliothek.de als kompetente Ansprechpartnerin zur Seite.

Allgemeine Fragen zur DDB und Fragen zur öffentlichen Zugänglichmachung von Werken in der Deutschen Digitalen Bibliothek beantwortet Ihnen gerne die Geschäftsstelle unter geschaeftsstelle [at] deutsche-digitale-bibliothek.de.

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In Ihrer Einrichtung liegen (noch) keine Digitalisate vor. Können Sie Ihre Institution trotzdem bei der DDB registrieren?

Ja. Auch wenn Ihre Bestände nicht oder noch nicht digitalisiert sind, sollten Sie sich bei der Deutschen Digitalen Bibliothek registrieren und so Ihr Netzwerk zu anderen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen erweitern. Zudem bauen wir im Rahmen unserer Arbeit eine Kultur- und Wissenslandkarte auf, die möglichst alle Kultur- und Wissenseinrichtungen Deutschlands verzeichnen soll. Durch Ihre Registrierung helfen Sie mit, auch dieses wichtige Vorhaben zu realisieren. Gleichzeitig erhöhen Sie damit die Sichtbarkeit Ihrer Einrichtung im Netz. Außerdem können Sie der Deutschen Digitalen Bibliothek auch lediglich digitale Erschließungsinformationen zukommen lassen.

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Welche (digitalen) Inhalte kann eine Kultur- oder Wissenseinrichtung der DDB liefern?

Für die Deutsche Digitale Bibliothek sind grundsätzlich alle Objekte von Interesse, die aus Sicht der einzelnen Kultur- und Wissenseinrichtungen einen kulturellen Wert besitzen. Die Entscheidung, welche Sammlungen in der Deutschen Digitalen Bibliothek dargestellt werden sollen, obliegt daher letztlich der bereitstellenden Einrichtung. Die Deutsche Digitale Bibliothek behält sich lediglich vor, eine Einspielreihenfolge festzulegen. Wesentliches Kriterium für die Aufnahme von Objekten in die Deutsche Digitale Bibliothek ist, dass sie (bzw. Repräsentationen von ihnen) in digitaler Form online zur Verfügung stehen. Soweit in bestimmten Sparten erforderlich und sinnvoll, können auch digitale Erschließungsinformationen zu analogen Objekten aus den Einrichtungen in der Deutschen Digitalen Bibliothek präsentiert werden.

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Welche Qualitätskriterien gibt es für (digitale) Inhalte?

Die Qualitätskriterien orientieren sich an den aktuellen Praxisregeln der Deutschen Forschungsgemeinschaft Digitalisierung. (Sie definieren aber kein Ausschlusskriterium.) Darüber hinaus gelten Mindestanforderungen für die Derivate und Metadaten, um eine sachgerechte Darstellung der Objekte in der Deutschen Digitalen Bibliothek zu gewährleisten.

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Speichert die DDB nur Metadaten oder auch die digitalen Objekte selbst?

Die Deutsche Digitale Bibliothek speichert Erschließungsinformationen, Metadaten und Derivate: also Vorschaubilder, Thumbnails, Inhaltsverzeichnisse, Audio- und Videoausschnitte. Das Digitalisat selbst verbleibt bei der bereitstellenden Einrichtung. Der Zugriff darauf erfolgt über einen Link, der die Nutzer*innen von der Ergebnisansicht auf der DDB-Oberfläche auf die Objektansicht im Webportal der jeweiligen Institution führt.

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Technische Fragen

Welches Metadatenformat verwendet die DDB?

Das interne Metadatenformat der DDB basiert auf dem Europeana Data Model (EDM). Die Deutsche Digitale Bibliothek hat ein spezielles Anwendungsprofil dieses Datenmodells entwickelt, das die spartenübergreifende Suche, semantische Vernetzung und strukturierte Darstellung der (digitalen) Inhalte und ihrer Metadaten in der Deutschen Digitalen Bibliothek optimal unterstützt. Das Europeana Data Model ist ein einfaches und flexibles Modell, das auf den Relationsprinzipien von Linked Data basiert. Die Daten sind in der Syntax des Ressource Description Frameworks (RDF) modelliert. Das Modell besteht aus 15 Klassen und bietet die Besonderheit, ein Objekt des Kulturerbes aus drei verschiedenen Blickwinkeln zu beschreiben: als Objekt, dessen digitale Repräsentationen sowie die zugehörigen Metadaten Es erlaubt die nachhaltige Verknüpfung von Objekten mit ihren Kontexten, beispielsweise mit Personen, Orten, Ereignissen. Auf dieser Grundlage werden zukünftig im Portal der DDB weitere explorative Recherche- und Präsentationsformen über verschiedene Datenbestände hinweg angeboten werden können.

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Welche Schnittstellen bietet die DDB zum Datenimport?

Zum einen können Sie Daten per File Transfer Protocol (FTP) hochladen. Dieser Weg eignet sich vor allem, um größere Datenmengen einmalig zu übertragen. Zum anderen können Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen ihre Daten über eine Harvesting-Schnittstelle bereitstellen (Open Archives Initiative Protocol for Metadata Harvesting, OAI-PMH), die dann durch die DDB abgefragt wird. Dieser Weg empfiehlt sich, wenn der Datenbestand regelmäßig aktualisiert oder erweitert wird.

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Welche Schnittstellen bietet die DDB zum Datenexport?

Die Deutsche Digitale Bibliothek verfügt über eine Schnittstelle für den Datentransfer an Europeana.

In einer ersten, im November 2013 veröffentlichten Version ihres API, ermöglicht die Deutsche Digitale Bibliothek einen suchenden Zugriff für externe Dienste und Anwendungen auf die Inhalte der DDB.

Für den Export größerer Datenmengen werden geeignete Schnittstellen bereitgestellt werden, über die Kultur- und Wissenseinrichtungen ihre eigenen, angereicherten Daten aus der Deutschen Digitalen Bibliothek zurückerhalten können. Hierfür sind Importschnittstellen und -verfahren auf Seiten der Kultur- und Wissenseinrichtungen erforderlich. Die DDB berät und unterstützt ihre Partnereinrichtungen gern dabei.

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Wozu ist ein API gut?

Das Application Programming Interface (API) ist eine Programmierschnittstelle, die über eine Reihe von Methoden den Zugriff auf Daten der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) ermöglicht. Sie erlaubt die Entwicklung vielfältiger Anwendungen, die die in der Deutschen Digitalen Bibliothek vorgehaltenen Inhalte nutzen und sie jeweils nach den eigenen Wünschen darstellen und in unterschiedliche Kontexte einbetten. Das API steht nach Registrierung und Anmeldung im Portal der Deutschen Digitalen Bibliothek allen Benutzern offen, sobald sie sich einen Zugangscode (so genannter API-Key) im „Meine DDB“-Bereich des Portals erzeugt haben.

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Wie kann ich das API der DDB nutzen?

Für die Nutzung des API der Deutschen Digitalen Bibliothek ist eine Authentifikation in Form eines Schlüssels (API-Keys) notwendig. Ein Authentifikationsschlüssel ist eine den Nutzer*innen eindeutig zugeordnete Zeichenfolge, die bei jeder Anfrage an das API zum Zwecke der Authentifikation mit zu übertragen ist. Alle registrierten Benutzer*innen der Deutschen Digitalen Bibliothek können sich einen Authentifikationsschlüssel für die Verwendung des APIs erzeugen lassen. Dies erfolgt über das eigene Nutzerkonto im Bereich „Meine DDB“.

Weiterführende Informationen und eine detaillierte Beschreibung des API finden Sie unter https://api.deutsche-digitale-bibliothek.de/

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Welches Metadatenformat müssen die liefernden Einrichtungen bereitstellen?

Zugelassene Lieferformate sind DC, DenkXWeb, indexMeta, ESE, EAD(DDB), METS/MODS, MARCXML und LIDO. Diese Formate sind in den jeweiligen Sparten weit verbreitet. Die Ablieferung sollte im XML-Format erfolgen, da die Daten mittels XSLT-basierter Transformatoren in das interne Format der DDB konvertiert werden. Können die genannten Formate nicht geliefert werden, bieten die Servicestelle der Deutschen Digitalen Bibliothek und die Fachstellen ihre Unterstützung an, um das jeweils vorhandene Format auf eines der zugelassenen Lieferformate abzubilden.

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