Hafenamt Bremen, Akten (Bestand)

Enthält: Organisation und Dienstbetrieb - Flughafen Bremen: Bau und Instandhaltung - Luftverkehr - An- und Verkauf von Grundstücken - Vermietungen und Verpachtungen - Schifffahrts- und Hafenbetrieb - Uferbauwerke - Schiffsliegeplätze, Fähranleger - Eisenbahnbetrieb - Gleisanschlüsse - Kräne - Elektrische Anlagen - Schleusen - Wasserfahrzeuge - Fliegerschäden 1940-1945 - Wiederaufbau der Hafenanlagen - Verwaltungsgebäude - Schuppen und Speicher - Hafenbetriebsbauten - Getreideanlage - Kalianlage - Zollgebäude - Hafenbahn-Hochbauten - Luftschutzbauten - Sonderdrucke zum Hafenbau 1950-1977

Geschichte des Bestandsbildners: Als Hafenamt Bremen wurde seit 1934 das Büro für die verschiedenen Häfen in Bremen (Europa- und Überseehafen, Hafen III, Holz- und Fabrikenhafen, Industrie- und Handelshafen, Hohentorshafen, Schiffsliegeplätze am rechten Weserufer, Kleine Weser, Vegesack) bezeichnet mit Verwaltungsaufgaben vielfältiger Art. 1951 übernahm das Hafenamt die verbliebenen Aufgaben der Weserhafenbehörde in Bremen. Daneben bestanden das Hafenbauamt Bremen und das Seemannsamt Bremen.
Das Hafenbauamt Bremen entstand 1913 aus der Bauinspektion für Zollausschlußgebiet, Holz- und Fabrikenhafen sowie Industrie- und Handelshafen, die 1890 unter dem Namen Bauinspektion für Freibezirk und Holzhafen gebildet worden war. Nach 1915 nahm das Hafenbauamt auch das Bremische Eisenbahnbauamt in sich auf. Seine Zuständigkeit erstreckte sich auf Planung, Bau und Unterhaltung der Hafenanlagen einschließlich der maschinellen Einrichtungen in Bremen, auf die Unterhaltung der Ufer der Großen und Kleinen Weser, soweit sie im bremischen Eigentum standen, und auf Bau und Instandhaltung der bremischen Eisenbahnanlagen, zu denen u. a. der Weserbahnhof gehört. 1958 übernahm es vom Amt für Straßen- und Brückenbau auch Bau und Instandhaltung des Flughafens (bis 1998). 1983 wurde das Seemannsamt Bremen eingegliedert. 1990 wurde das Hafenbauamt und das Hafenamt zum Hafenamt Bremen zusammengelegt, das seit 1998 die Bezeichnung Hansestadt Bremisches Hafenamt Bezirk Bremen erhielt. 2002 gingen die Aufgaben größtenteils auf die bremische Gesellschaft BremenPorts Management + Services GmbH & Co. KG über, die ab 2006 bremenports GmbH & Co. KG heißt. Unter dem Dach des Hansestadt Bremischen Hafenamts mit Sitz in Bremerhaven blieben die Hafenbehörde Bremen, zuständig für Hafenbetrieb und Hafensicherheit, und das Seemannsamt Bremen.

Bestandsgeschichte: Seit 2003 erfährt dieses Bestand regelmäßige Ablieferungen von der Fa. bremenports, dem Hansestadt Bremischen Hafenamt und dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen. 2010 wurde die Bildsammlung des Hafenamts übernommen.

Bestandssignatur
Staatsarchiv Bremen, 4.25/1
Umfang
ca. 16

Kontext
Staatsarchiv Bremen (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4. Staatliche Stellen und Eigenbetriebe des Landes und der Stadtgemeinde Bremen >> 4.5. Häfen, Schifffahrt, Verkehr und Post

Bestandslaufzeit
1887 - 2009, Masse 1943 - 1983

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Rechteinformation
Rechteinformation beim Datenlieferanten zu klären.
Letzte Aktualisierung
09.06.2020, 11:02 MESZ

Entstanden


  • 1887 - 2009, Masse 1943 - 1983

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