Baudenkmal

Eschwege, Marktstraße 14

Viergeschossiger traufständiger Fachwerkrähmbau, um 1670 erbaut, mit lebhaftem Fachwerk durch „Mannfiguren" (jüngere Form) an den Eckständern, mit zum Teil gebogenen Dreiviertelstreben und geschnitzten Winkelhölzern. Das dritte Obergeschoss und der Zwerchgiebel sind in jüngerer Zeit ausgebaut worden und dienten wohl als Lohböden (Zwerchhaus). Die Fenster sind mit Fensterläden versehen. Reich verzierte Ständer und Brüstungsstreben ergänzen das regelmäßige Fachwerkgefüge. Bemerkenswert ist die mittige Zierstrebe im Brüstungsbereich. Im ersten Obergeschoss sind die Eckständer als Säulen ausgebildet und mit Flachschnitzerei geziert. In zwei Schwellenkränzen sind große Eierstabornamentiken, Zahnschnittmotive und genaste Schiffskehlen zur Zierde angeordnet. Das Gebäude ist Kulturdenkmal aufgrund künstlerischer und geschichtlicher Bedeutung als typischer Fachwerkbau des 17. Jh. Es ist wichtiger Bestandteil der Randbebauung an der historischen Marktstraße.

Marktstraße 14 | Rechtewahrnehmung: Landesamt für Denkmalpflege Hessen

Urheberrechtsschutz

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Standort
Marktstraße 14, Eschwege (Altstadt), Hessen

Klassifikation
Baudenkmal

Letzte Aktualisierung
04.06.2025, 11:55 MESZ

Datenpartner

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Objekttyp

  • Baudenkmal

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