Schriftgut

Protokolle der Sitzungen des Akademischen Senats und der Plenarversammlungen 1867

Enthält: Sitzungen des Senats, Teilnehmer in wechselnder Zusammensetzung: Bach, Daege, Drake, Eybel, Grell, Hesse, Knerk, Magnus, Mandel, Pfannschmidt, Schievelbein, Schrader, Strack, Taubert, A. Wolff, Sekretär Gruppe. 5. Jan. 1867: 70jähriges Amtsjubiläum von Langhans; Antrag von Schünemann auf Hospitanz in den Akademieklassen; Remuneration an Weinecke für Hilfsleistungen in der Bibliothek sowie weitere Beschäftigung; Betrag für den Gliedermann an die Kunstmaterialienhandlung Bormann; Beginn der Studienreise von A. v. Werner als Stipendiat der II. Michael Beerschen Stiftung; Zeugnis für den Musiker Hoffmann; Zeichenlehrerprüfung von Krzyminiersky; unregelmäßiger Schulbesuch von Noack; Ausschreibung des Staatspreiswettbewerbs für Architekten; Ausschreibung des Wettbewerbs der I. Michael Beerschen Stiftung im Fach Bildhauerer (Bl. 2f.). 12. Jan. 1867: Vorlageblätter für die Kunstschulen: Ornamente und Schnitzwerke (Fotografien) aus der Kirche zu Malwitz (Empfehlung von V. Quast bzw. Loeillot de Mars); Antrag des Musikers Conradi auf den Titel Musikdirektor; Unterricht von Herzer an der Kunst- und Gewerkschule; keine Personen der Akademie mit Anspruch auf das Erinnerungskreuz des Feldzuges 1866; Kosten der Instandsetzung der Wohnung des Inspektors Herzberg; Immatrikulationsgebühren und Honorare; Kosten der Instandsetzung der Vorhalle des Akademiegebäudes; Prüfungsangelegenheit Maler Bolte; Publikation über Orden und Ehrenzeichen (Bl. 4f.). 19. Jan. 1867: weiterhin Unterstützung an Adolph Treidler; weiterhin Unterstützung an die Töchter von Herbig; Organisation der Kunsttransporte für die Weltausstellung in Paris; Bericht der Zulassungskommission für die Pariser Weltausstellung; Publikation von W. Streckfuß (Perspektive des rechten Winkels in schräger Ansicht); Monatsbericht der Akademie der Wissenschaften; Öldrucke von Gerold; Bericht von Caspar über den Bibliotheksgehilfen Weinecke; Unterstützungsgesuch Bethke (Musiksektion); Unterstützungsgesuch Röhling (Gutachten von Schrader und Pfannschmidt); Zeugnis für Hartmann (Demmin); Antrag von Medailleur Lorenz auf Besuch der Antikenklasse; Unterrichtsmethode von Lehrer Holbein; Ankauf der Publikation Histoire d' Apelles von Henry Houssaye; Vorankündigung von Pfannschmidt für die Plenarversammlung: Vorlagen von Kompositionen (Bl. 6f.). 2. Febr. 1867: Jury für die Kunstausstellung in Paris; Buchhornstiftung; Staatspreiswettbewerb im Fach Architektur; Angebot von Melchior zur Strassen: Aufstellung der Bildhauerarbeiten in Paris; Anträge auf Zeichenlehrerprüfung von Clara Hahn sowie Tauschel; Dank von Direktor Schultz (Danzig) für das Unterrichtsmaterial (Ornamente); Bericht von Schrader über die Angelegenheit Maler Bolte (Zeichenlehrer an Gymnasien); Bericht von Magnus über die Publikation von W. Streckfuß (Perspektive des rechten Winkels in schräger Ansicht); Unterstützungsgesuch Bethke (Musiksektion), Bl. 9f.). 9. Febr. 1867: Geldwert zweier Schnitzarbeiten des Bildhauers Heinrich Kilian; Raumwechsel der Wagenerschen Gemäldesammlung; Stipendienrate für A. v. Werner; Monatsblätter zur Förderung des Zeichenunterrichts, hg. von Hugo Troschel; Wahl eines Künstlers (Maler Eybel) für die Aufstellung der Kunstwerke zur Pariser Weltausstellung; Staatspreiswettbewerb im Fach Architektur; Wettbewerbsthema für den Wettbewerb der I. Michael Beerschen Stiftung (Fach Bildhauerei); Zeugnis für Maler Bolte; Unterrichtsfach Modellieren von architektonischen Gliederungen für die Architekturstudenten: Bildhauer Kossak (Vorschlag von A. Wolff); Präsentation von Aktzeichnungen (gerahmt und unter Glas) aus Akademiebesitz zu Studienzwecken im Aktsaal (Bl. 11-14). 16. Febr. 1867: Beschäftigung des Lithographen Weinecke in der Bibliothek; weiterhin Unterstützung an den Akademieschüler August Röhling; Anwendung des § 22 der Reglements vom 3. Apr. 1810 (Staatspreiswettbewerb) auf die Giacomo-Meyerbeer-Stiftung für Tonkünstler; Remuneration für Pedell Ranfft; Komposition von Conradi (Antrag auf Musikdirektor-Titel); Führungszeugnis von Clara Hahn; Antrag von Herzer auf Lehrmittel; Zwischenlagerung eines Bildes (Rom) von Schultz (Danzig) für die Weltausstellung in Paris; Formulare für die Ausstellung der Kunstwerke in Paris, u.a. Werke aus dem Besitz des Königs bzw. dessen Familie; Honorar an Gruppe für den Text einer Kantate, Mitteilung des Kuratoriums der Meyerbeer-Stiftung; Unterstützungsgesuch des Schülers Franz Schroeder, Gutachten von Pfannschmidt und Daege; Rechnungsabschluß der Kunstausstellung 1866, Verwendung der Einnahmenüberschüsse (Bl. 15f.). 23. Febr. 1867: Prämien für die Eleven der akademischen Schule für musikalische Komposition (Notenmaterial der Schlesingerschen Buch- und Musikalienhandlung); Prämien für die Schüler der Kunst- und Gewerkschulen (Material aus der Buchhandlung Gropius); Versandkosten für Unterrichtsmaterial an die Kunstschule Danzig; Gutachter für das Gemälde in der Pfarrkirche in Deutsch-Crone; Zeichenlehrerinnenprüfung von Clara Hahn bei Schrader; musikalische Umrahmung der Geburtstagsfeier des Königs; Empfehlungen zum Ankauf von Publikationen: Fotografien von J. Schäfer nach Zeichnungen von M. Oppenheim, Bilder aus dem altjüdischen Familienleben; W. Stier, Entwürfe (hg. von Hugo Stier); Ergänzung des Vorlesungsverzeichnisses, Diskussion über die Beibehaltung der Lehrerstelle von Gießer und Ziseleur Fischer, Verweis auf die beabsichtigte Reorganisation der Kunst- und Gewerkschulen (Bl. 17f.). 2. März 1867: Unterstützungsgesuch von Frau Hoffmann geb. Mare; Antrag von Rudolph Thoma (Breslau) auf den Titel Musikdirektor; Antrag von Adolph Burger auf ein Stipendium zur Ausbildung in Frankreich und Italien abgelehnt; Inventarverzeichnis der Kunstschule Erfurt; Zeichenlehrerprüfung von Kupferstecher Seidel; Unterstützungsgesuch von Hausdiener Werbelow; Antrag von O. Gennerich auf Zeichenlehrerprüfung; Antrag von Maler Frick auf Beschäftigung als Kustos an der Wagenerschen Gemäldegalerie; Anfrage von Bildhauer Cauer betr. Einsendung von Arbeiten zur Ausstellung in Paris; Antrag von Klefeldt auf freien Unterricht; Beauftragung des Kalligraphen Heymann mit der Ausfertigung der Mitgliederdiplome (Namen der Mitglieder); Empfehlungen zum Ankauf von Publikationen: Karls des Großen Pfalzkapelle (abgelehnt), Philippe Butry, Chef d'oevre des Arts industriel; Antrag von Magnus: Neubau eines Saales neben dem Aktsaal; Bericht von Magnus über den Unterricht von Herzer, Antrag von Herzer auf Unterrichtsmaterial befürwortet (Bl. 20f.). 9. März 1867: Antrag des Eleven Treidler auf Besuch der höheren Malklasse; Genehmigung des Lehrplanes von Lengerich für das Sommersemester 1867; Forderung der Generalkasse (Summe für Stempelbogen betr. Klebs); Antrag des Musiklehrers Grahn auf Verleihung des Titels Musikdirektor; Antrag von Ludwig Geyer (Bromberg) auf Zeichenlehrerprüfung; testamentarische Verfügung von Medailleur Carl Fischer (Betrag an die Akademie); Mitteilung über den Tod von v. Cornelius am 6. März 1867; Bericht von Magnus über den Unterricht von Herzer, Verbesserung der Ausstattung des Unterrichtsraumes befürwortet; Beratung zwischen Magnus und den Architekten des Senats sowie Baurath Schrobitz über den Neubau eines Saales neben dem Aktsaal, Kostenanschlag, Raum für die Gemälde der künftigen Nationalgalerie (Bl. 22f.). 16. März 1867: Publikation über die preußische Expedition nach Ostasien; Anstellung eines Portiers an der Akademie; Unterstützungsgesuch Franz Schroeder; Remuneration für die Lehrer und Assistenten der Kunst- und Gewerkschulen; Inventar der Lehrmittel der Kunstschule Königsberg; Bericht der Tiedge-Stiftung; Offerte von Giacomo Ziff (Triest): Sammlung alter Gemälde; Antrag von Lehrer Gau auf Zeichenlehrerprüfung; Antrag von O. Gennerich auf Begutachtung seiner Schrift zur Unterrichtsmethode; Antrag von Lehrer Welsch auf Zeichenlehrerprüfung; Bericht von Schrader über abgelehnte Kandidaten der Zeichenlehrerprüfung; Zeugnis für Tauschel (Lehrer an Realschulen); Berichte über Zeichenlehrerprüfungen: Krzyminiersky, Seidel, Schlange, Geyer; Antrag A. Treidler; Offerte: Totentanz; Begutachtung der Bildhauerarbeiten im Aktsaal: kein erster Preis (Arbeiten von Rensch zeigen keinen Fortschritt), zweite Preise an Cramer und Herter, Lob an Hundrieser (Bl. 24f.). 30. März 1867: Minister zur öffentlichen Sitzung am Geburtstag des Königs nicht anwesend; Unterstützung an Hausdiener Werbelow; Gehaltserhöhung für die Unterbeamten der Akademie; kostenfreie Hospitanz am Akademieunterricht für die Eleven der Central-Turnanstalt; Baukosten für das Vestibül des Akademiegebäudes aus den letzten Ausstellungseinnahmen; Aufgaben bei der Kunstausstellung Paris: Eybel für das Aufstellen bzw. Aufhängen der Kunstwerke aus den Staaten des Norddeutschen Bundes, E. Magnus für die Klassen Gemälde und Zeichnungen, E. Wolff für die Klassen Skulpturen und Medaillen, Ehrhardt (Dresden) für die Klasse Graphik und Lithographie der internationalen Jury; Zeugnis für Max Hartmann (Demmin; Schülerarbeiten der Kunst- und Baugewerkschule Magdeburg; Anzeige: Berliner Nachrichten; Kostenanschlag von Schrobitz für die Renovierung von vier Unterrichtsräumen; Gedächtnisfeier für Peter v. Cornelius; Bericht von Schrader über den hervorragenden Abschluß der Zeichenlehrerprüfung von Clara Hahn (Bl. 28f.). 6. Apr. 1867: Vorschlag der Akademie Lissabon (Dom Luiz Victoria de Noronha): gegenseitige Ernennung von Akademiemitgliedern, von portugiesischer Seite Maler Vicomte Meneyes; Unterstützung an Witwe Stoevesandt; Antrag des Malers A. Müller auf ein einjähriges Stipendium; Unterstützung von Kriegsopfern aus den Einnahmeüberschüssen der Kunstausstellung, Überweisung an den König-Wilhelm-Verein; Anmeldungen der Architekten zum Wettbewerb: Hugo Licht, Ferdinand Luthmer, Bernard Hansen, Heinrich Kayser, Heinrich Schäffer, Hermann Eggert, Emil Gette; Ergebnis der Prüfungsklasse: Riesch, Wiegmann, Castan, Schulz, Korff, Tübbecke, R. Springer, Bethge, Meyerhoff, Oehmke, Melchert, Ehrentraut, Andorff, nicht versetzt: Seyferth, Burmeister, Gran (Bl. 32f.). 13. Apr. 1867: Zwischenergebnis des Architektenwettbewerbes; Auftrag an Adalbert Begas zur Ausführung des Altarbildes (Christus zu Emmaus) in der Kirche zu Nimptsch; Remunerationen für die Lehrer des Aktstudiums; Unterricht von A. Treidler in der höheren Malklasse von Schrader; Gedächtnisfeier für Peter v. Cornelius; Auftrag an Schrobitz: Erstellung des Kostenanschlags für die Reißklasse; Gemälde von Adalbert Begas für die Nationalgalerie; Kostenanschlag für die Renovierung von vier Klassenräumen an die Baukommission; Plan der Breslauer Künstlerschaft für ein Museum; Hosemann als Gutachter in einer Prozeßangelegenheit vorgeschlagen; Antrag von Felix Zöpke auf freien Unterricht in der höheren Malklasse von Schrader befürwortet; Antrag des Graveurs und Wappenstechers Schellhas auf den Titel als Akademischer Künstler; Bericht von Schrader über die Zeichenlehrerprüfungen von Wessly und Hermann Grau (Gutachter Herzer, Eggers); Antrag von Seydel auf Wiederholung der mündlichen Zeichenlehrerprüfung; Antrag von Bellermann: Ankauf von Lithographien von Calame für den Unterricht, Gegenvorschlag Pfannschmidt: Landschaftsstudien von Akademiemitgliedern als Vorlageblätter (Bl. 33f.). 27. Apr.: Antrag des Lehrers Roland auf Unterstützung der musikalischen Ausbildung seiner Tochter [Antonia]; Stipendienrate für Bildhauer Landgrebe und Maler Schick (Rom); Antrag von Musiklehrer Fritsche (Posen) auf den Titel Musikdirektor; Gesangsunterricht an höheren Schulen; Verleihung des Professorentitels an Musikdirektor Krigar; Begründung für den Ausschluß von Maurermeister Licht vom Architekturwettbewerb; Antrag des Lehrers Nürnberg auf Widmung (an den König) von zwei Kompositionen; Schenkung von zwei Photographien von Gemälde von Camphausen (Übergang auf Alsen) und Siegmund l'Allemand (Gefecht auf Örensen); Testament von Carl Fischer; Einführung des neuen Aufnahmeverfahrens (freie Themenwahl durch die Kandidaten, keine Hilfestellung durch die Lehrer), Teilnehmer: Schriwe, Reimers, Treuenfels, Hasemann, Bardararez, Schiefelkamp, Joh. Meyer, Finger, Martin, Söberg, Krause, an die Zeichenschule verwiesen: Lichtenberg, Maske, Phil. Graff, Wegener, Nagelschmidt; Präsentation der Schülerarbeiten im Fach Komposition durch Pfannschmidt (Bl. 36f.). 4. Mai 1867: Überweisung der Überschüsse der Ausstellungseinnahmen an den König-Wilhelm-Verein; Remuneration für Hausdiener Werbelow und Pedell Ranfft; Antrag des Musikers Grünwaldt auf den Professorentitel; Antrag der Witwe des Malers Krüger auf Unterstützung; Vorschläge für die Nachfolge der Ritter des Ordens Pour le Mérite Ingres und Hittorf, Schreiben von Kanzler Boeckh; Hauptaufgabe des Architektenwettbewerbs; Begründung für den Ausschluß von Maurermeister Licht vom Architekturwettbewerb, Mitteilung an Hesse; Antrag auf Verleihung des Professorentitels an Musikdirektor Krigar abgelehnt; Antrag des Lehrers Nürnberg auf Widmung (an den König) von zwei Kompositionen; Angelegenheit Bellermann; Dank an die Mitwirkenden der Cornelius-Feier (Singakademie, Grell), Druck der Gedächtnisrede; nachträgliche Einsendung einer Arbeit von Nagelschmidt; Schülerarbeiten der Kompositionsklasse Pfannschmidt zur sog. Kleinen Konkurrenz, Beratung über die Bestimmungen dieses Wettbewerbs, Zulassung zur Konkurrenz: Schroeder (Skizze Auferstehung), Kostka (Paulus), Röling (Kleobis und Biton), Alberti (Relief Rahel am Brunnen), Bl. 38-40. 11. Mai 1867: Ehrendes Gedenken an Schievelbein (gest. 5. Mai 1867); Aufnahme von Felix Zöpke in die höhere Malklasse von Schröder; Dank des König-Wilhelm-Vereins (Überweisung aus den Ausstellungseinnahmen); Nachfolge für die Vertreter der Friedensklasse des Ordens Pour le Mérite Ingres und Hittorf: Vorschläge: Clodt, Henriquel-Dupont, Duban; Unterstützung der Pianistin Antonia Roland; Lehrer Schünemann als Hospitant der Zeichenschule; Aufnahmegesuch von Rudolf Rudolfs (Altona); Kandidaten der Zeichenlehrprüfung Geyer und Graser; Bericht über die Zeichenlehrerprüfung von Hieronymus Richter (Gutachter Schrader, Eggers); Beschwerde von Licht wegen Ausschluß vom Architekturwettbewerb, Bericht von Hesse, Senat: Examen eines Bauführers als Mindest-Voraussetzung für die Wettbewerbsteilnahme (Bl. 41f.). 18. Mai 1867: Übereinkommen mit der Akademie der Wissenschaften zur gemeinsamen Nutzung des Uhrsaales; Schülerarbeiten der Kunstschule Königsberg; Schriftproben der Hofbuchdruckerei; Heizung der Wohnung des Kastellans Müller, Bericht von Baurat Schrobitz; Anfrage des Architektenvereins betr. Begründung für den Ausschluß von Maurermeister Licht vom Architekturwettbewerb; Einsendung von Entwürfen für ein Theater in Palermo, Anfrage des Syndikus von Palermo; Angelegenheit Pfannschmidt (Vorschlagerecht für Schüler seiner Kompositionsklasse zur sog. Kleinen Konkurrenz), Einsprüche seitens der Senatsmitglieder, v.a. Eybel und Magnus; Gutachten von Pfannschmidt über die Publikation von Lilienfeld Die Lehrweise des Zeichenunterrichts für Schulen und Selbstlehrer etc.; Bitte des Breslauer Künstlervereins zur Unterstützung eines Museumsbaus; Antrag des Graveurs und Wappenstechers Schellhas auf den Titel als Akademischer Künstler befürwortet; nach Vorlage der Probearbeit: Aufnahme von Nagelschmidt; Stipendienantrag des Schülers Edmund Blume befürwortet; Vorschlag des Senats der Musiksektion: statt Professorentitel Verleihung des Titels Konzertmeister an den Musiker Grünwaldt; gesonderte Sitzung zu den Anträgen auf den Titel Musikdirektor (Bl. 44f.). 25. Mai 1867: Freiunterricht für Lehrer Ludwig lediglich an der Zeichenschule; freier Unterricht für den Bildhauereleven Wegener lediglich an der Zeichenschule; Übergabe des Gemäldes von Bleibtreu (Übergang nach Alsen), zunächst gesonderte Ausstellung, dann in die Nationalgalerie; Aufnahme des Malers Maximilian Rendschmidt in das Eleveninstitut; Schülerarbeiten der Erfurter Bau- und Gewerkschule; Abgang der Schüler der Klasse für musikalische Komposition E. Olbrich sowie Adolf Groth; Skizze von Adalbert Begas für das Altargemälde Christus in Emmaus für Nimptsch als ungeeignet abgelehnt, Anforderung des Senats für die Ausführung des Gemäldes; Aufnahme von Bildhauer Rogge sowie von Graveur Rudolf Rudolfs in die Akademie; Angebot von Zahn: Kolorierte Zeichnungen nach Mosaiken aus dem Dom zu Monreale; Zulassung der Schüler Otto und Wiese zum Studium im Aktsaal; Vorankündigung von Magnus: Vortrag über die Pariser Ausstellung (Bl. 46f.). 1. Juni 1867: Antrag von Frl. Colignon auf Anfertigen einer Kopie nach einem Gemälde von Quaglio, Anmerkungen zum Kopieren in der Wagenerschen Gemäldesammlung; Katalog der Gemäldesammlung Schönborn; Antrag des Vereins Berliner Künstler (Steffeck) auf Veranstaltung der Akademieausstellung in repräsentativerem Rahmen, strengere Auswahl durch die Jury und mehr Mitwirkung durch Mitglieder des o.g. Vereins; Schreiben von Stipendiat Sichel (Rom); Arbeiten von Zahn: arabisch-normannische Mosaiken, nicht für die Bibliothek zu erwerben; Gutachten der Musiksektion in der Angelegenheit Bellermann; Unterstützungsgesuch Gustav Füller; Unterstützungsgesuch Röhling befürwortet; Zeichenlehrerprüfung Seydel, Bericht von Schrader (Bl. 49f.). 15. Juni: Bestimmung des Staatsministeriums: Datumsangabe auf den Schriftstücken künftig rechts oben statt am Ende des Schreibens; Ausfertigung des Diploms als Akademischer Künstler für den Graveur und Wappenstecher Schellhas; Antrag des Elementarlehrers Schaaf auf freien Unterricht an der Akademie; Antrag der Witwe Schievelbein auf Fertigstellung der Büste des Freiherrn v. Stein durch Schweinitz, weiterer Bewerber: Otto Geyer; Violinschule von Hubert Ries; Jahresbericht des Vereins Berliner Künstler zur Unterstützung seiner hilfsbedürftigen Mitglieder etc.; Gutachten über die Photographien von Leo Bock angefordert; Erörterung des Antrags des Vereins Berliner Künstler zur Mitwirkung bei der Akademieausstellung; Zeugnis für Gennerich: Lehrbefähigung zusätzlich an Realschulen; Antrag des Malers Müller auf einjähriges Stipendium befürwortet, nicht jedoch zum Studium an einer anderen inländischen Akademie (Düsseldorf); Prüfung der Arbeiten der Provinzial-Kunstschulen (Bl. 51f.). 22. Juni 1867: Heizkosten der Wohnung des Kastellans Müller auf dessen eigene Kosten zu tragen; Beantwortung der Anfrage des Architektenvereins betr. Ausschluß von Licht vom Architekturwettbewerb; freier Unterricht für Edmund Blume; Dank von Graveur und Wappenstecher Schellhas für die Titelverleihung als Akademischer Künstler; Zeugnis für Bildhauer Max Wiese; Schenkung von Magnus: Gipsabgüsse von Büsten, gefertigt von Launitz (Frankfurt a.M.) sowie von Pferdedarstellungen nach Clodt; Preis der Stiftung Meyerbeer; Begutachtung der Schülerarbeiten im Fach freies Handzeichnen der Kunstschulen durch die Professoren Magnus, Mandel, Eybel, Schrader, im Fach Linearzeichnen durch Hesse, Pohlke und Spielberg; Aufnahme von Schüler Hollaender in die höhere Malklasse; Begutachtung der Arbeiten des Aktsaales, Verweis auf die Richtlinie von 1853, Prämien für die Zeichnungen von Röling, Kostka, Skarbina, Preis im Fach Komposition an Kostka sowie Röling, Vorschläge von Pfannschmidt und Schrader für die Preise im Fach Kupferstich: Rendschmidt, Klefeldt, Skarbina, Dielitz, Schollmeyer (Bl. 53f.). 29. Juni 1867: Teillieferung der Revue archéologique; Abrechnung der Direktorial-Armenkasse; weiterhin Unterstützung an Carl Röhling; Gutachten über die Publikation von M. Unger (Über das Wesen der Malerei sowie Kritische Forschungen im Gebiete der Malerei); Sitzung der Preisrichter der Meyerbeerschen Stiftung; Antrag von Heinrich Laudien auf den Titel Musikdirektor; Urlaubsvertretung von Domschke durch Hancke; Einladung der Dresdener Akademie zur dortigen Ausstellung; Antrag (unterstützt von Hesse) auf Verlängung des Abgabetermins der Wettbewerbsarbeiten der Architekten; Dank an Commer für die Übersendung des ersten Bandes der Werkausgabe Orlando di Lasso; Reglement für die Zeichenlehrerprüfungen, Anfrage von Gosch (Kriterium als anerkannter Künstler); Änderung der Preisvergabe im Fach Kupferstich (Aktstudium) nach Vorlage einer Arbeit von Meyer, Preisvergabe im Fach Modellieren: Herter, Rensch, Preisvergabe im Fach Komposition: Rendschmidt, Klefeldt, Skarbina, Dielitz, Schollmeyer (Bl. 55f.). 6. Juli 1867: Dank für die Rede von Knerk auf der Cornelius-Gedächtnisfeier; Aufnahme von Joseph Kostka und Franz Skarbina als "remunerirte Eleven", Nachfolger von Eyrich und Mühle; Mittel für Exkursionen der Landschaftsklasse von Bellermann; Vorläufig keine Änderungen der Auswahlkriterien für die Teilnehmer der Kompositionsklasse an der Kleinen Konkurrenz; Schlußrechnung der Cornelius-Feier; Genesungsurlaub für Lehrer Holbein; Schülerarbeiten der Kunstschule Breslau; Verleihung des Professorentitels an Weitzmann abgelehnt; Antrag der Witwe Schievelbein auf Vollendung des Stein-Denkmals durch Schüler Schievelbeins nicht empfohlen, stattdessen Vorschlag, anerkannte Künstler zu beauftragen (Drake, A. Wolff, Blaeser, Wredew, Hagen), Entschädigung an die Witwe Schievelbein für die bisherige Arbeit am Denkmal Steins; Gutachten über die Publikationen von M. Unger; Ankauf von Photographien nach Studien von Bellermann über tropische Vegetation von C. Lücke; Prämien für die Schüler der Kompositionsklasse; Schreiben von Adalbert Begas: Änderung des Sujets für das Altargemälde in Nimptsch: Auferstehung Christi; Abstimmung des Unterrichts im Aktsaal mit der Tierklasse; Gasbeleuchtung in der Bibliothek (Bl. 59-61). 13. Juli 1867: Antwort auf das Schreiben von Steffeck (Ausstellungsräumlichkeiten verbessert worden, betr. Jury und Aufstellungskommission: Verweis auf das Statut von 1790); Urlaubsgesuch von Domschke; Prämiierung der Kunst- und Gewerkschüler (Medaille, Lehrwerke); Prämiierung der Eleven der akademischen Schule für musikalische Komposition; Geldprämien für Schüler der verschiedenen akademischen Klassen; Urlaubsantrag von Mandel; Offerte der Witwe Schievelbein: Ankauf von Skizzen für die Nationalgalerie; Angelegenheit Altarbild in der Kirche zu Nimptsch (Arbeit von Adalbert Begas am Gemälde ist vorerst einzustellen); Farbstoff zur Darstellung von Schatten, Gutachten über die Probe von Ferdinand Henning; Unterstützungsantrag Klefeldt; Reorganisation der Kunst- und Gewerkschule erforderlich; Einstellung eines Pförtners (Bl. 62f.). 20. Juli 1867: Aufnahme des Lehrers Conrad Schaaf nicht an den akademischen Klassen, jedoch in der Zeichenschule möglich; Arbeit von Lithograph Feckert an der Steinzeichnung nach dem Gemälde von Riefstahl (Passeier Hirten); Frage der Anstellung des Malers Friedrich Rasche an der Akademie; Antrag auf Aufnahme der Söhne von Louis Haas in die Klasse von Mandel; Antrag des Musikers Laudien (Königsberg); Beleuchtung in der Bibliothek; Antrag von Nathan Sichel auf nochmalige Teilnahme am Wettbewerb der Michael Beerschen Stiftung mit einem Gemälde (Die letzten Augenblicke der Maria Stuart) abgelehnt; Ankauf von Skizzen für die Nationalgalerie aus dem Besitz der Witwe Schievelbein, Auswahl durch Pfannschmidt; Zeichenlehrerprüfung Ludwig Geyer, Bericht von Schrader; Präzisierung des Statuts der Meyerbeerschen Stiftung betr. Übergabe des Preisgeldes (Bl. 64f.). 27. Juli 1867: Kopieren in der Wagenerschen Gemäldegalerie (Gemälde von Quaglio, Friedrich am Rhein) durch Frl. Colignon; Zuerkennung des Staatspreises (Nr.); Reisebericht von Hubert Stier (Paris); Unterstützungsantrag der Witwe des Porträtmalers Wiesener; Erwerbung aus dem Nachlaß Schievelbein: Fries, Der Untergang von Pompeji, sowie Erwerbung einer Pferdestatue von Clodt für die Tierklasse; Anstellung von Friedrich Rasche nicht möglich; Bericht über die Lehrtätigkeit von Dr. Hoffmann; Zeichenlehrerprüfung von Ludwig, Bericht von Schrader (Bl. 68). 10. Aug. 1867: Arbeit von Adalbert Begas am Altarbild der Kirche zu Nimptsch, Skizze einzureichen; Summe an die Akademie zur Unterstützung hilfsbedürftiger Künstler und deren Hinterbliebenen; Remuneration an Weinecke für Hilfsdienste in der Bibliothek; Unterstützung an Klefeldt zur weiteren künstlerischen Ausbildung; Stipendienrate an Hubert Stier; Gesuch des Pianisten Wülfringshoff zur Ausbildung seiner Tochter in Florenz; Komposition von Seminarlehrer Henckel; Anschaffung von Geräten für den Zeichenunterricht nach Dupuis; Bau des neuen Saales, Auftrag an die Baukommission; freier Unterricht für Röhling in der akademischen Malklasse von Schrader; Antrag des Stipendiaten H. Schäffer auf Unterbrechung der Studienreise für das Baumeisterexamen; Antrag von Buchbinder Voigt auf den Titel als Akademischer Künstler; Offerte von Ch. Roth (München): Statue für den Anatomieunterricht; Offerte Mayer (München): Plastik (Kreuzabnahme); definitive Anstellung von Lehrer und Bildhauer Kosak; Bericht von Schrader über die Zeichenlehrerprüfungen von Töpfer, Fickert und Hoffmeyer (Bl. 69f.). 15. Aug. 1867: Dank von Brandis (Kabinettssekretär der Königin) für die Übersendung der Cornelius-Gedächtnisrede; Schränke und Reißbretter für die Kunst- und Gewerkschule; Antrag Wülfinghoff, Anfrage an Kapellmeister Hiller; Antrag von Buchbinder Voigt auf den Titel als Akademischer Künstler abgelehnt; Ankauf für die Bibliothek: Heinrich v. Foerster /Gnauth/ v. Foerster/ Paulus, Die Bauwerke der Toscana; Skizze zum Altarbild für die Kirche zu Nimptsch noch nicht von A. Begas eingereicht; nächste Sitzung nach den Ferien am 28. Sept. (Bl. 71). 28. Sept. 1867: Bericht über den Bau des neuen Saales neben dem Aktsaal sowie über die Instandsetzung der Klassenräume; Gasbeleuchtung für die Bibliothek; Lehrkräfte für die Kunst- und Baugewerkschule Magdeburg (freies Handzeichnen sowie Linearzeichnen); Unterstützungsantrag Luise Rumpel zur Ausbildung in der Malerei; Weiterbeschäftigung des Lehrers Dr. Hoffmann; Weiterbeschäftigung des Lehrers Kosak (Modellierklasse); Vorschläge für ein Siegesdenkmal; freier Unterricht für Röhling in der akademischen Malklasse Schrader; Widmung des Choralbuches von Stoltze für den König; Nachtrag zum Verzeichnis der Bildwerke der Kgl. Museen, überreicht von v. Olfers; Rücklieferung des Gemäldes von C. Becker (Gnadengesuch beim Dogen), Bitte von Pückler; Einladungskarten zur Eröffnung der Markthallen; Besichtigung des Altarbildes von Adalbert Begas durch Schrader, Eybel, Pfannschmidt (Aufforderung zur Anfertigung einer Skizze durch Unachtsamkeit des Pedells nicht bei Begas angekommen); Antrag von Sichel auf Erstattung der Transportkosten für sein Gemälde; Antrag von Wie zu Hinnenberg (Höxter); Prüfung von Adalbert Spiller (Kompositionsklasse der Musiksektion); Angelegenheiten der Musiksektion (Musikdirektorentitel, Prüfung einer Sängerin), Bl. 72-74). 5. Okt. 1867: Verwaltung des Kapitals der Meyerbeerschen Stiftung durch ein Kuratorium; Kommission zur Beratung über die Verwendung der Mittel aus dem Kunstfonds; Magnus mit der Beratung über ein Siegesdenkmal beauftragt; Antrag auf Musikdirektortitel für Volkmar; Gesuch des Lehrers Maier auf Hospitanz an der Akademie; Ankauf des Gemäldes (Eine Sünderin an der Kirchentür) von Carl Hübner (Düsseldorf) für die Nationalgalerie; Erwerbung für die Bibliothek: Gruner, The terracotta architecture of North Italy; Stipendienrate für Heinrich Schäffer; Medaille für den Schüler Engelhardt; Antrag von Skarbina auf unentgeltlichen Unterricht in der Malklasse von Schröder; Publikation von Maler Joh. Heinrich Schulz, Über den Begriff des Schönen, für die Bibliothek; Auswahl von Ornamenten (Abgüsse) für den Unterricht in der Modellierklasse der Kunst- und Gewerkschule; Absolventen der Vorbereitungsklasse (Holbein): Burmeister, Steiner, Seiffert, Krause, Joh. Meyer, Reimers, Rogge, Hasemann, Finger, Rudolph (Bl. 76f.). 12. Okt. 1867: Gesuch von Elise Rumpel (Unterstützung zur weiteren Ausbildung in Malerei) nicht befürwortet; Verlängerung des Kompositionsunterrichts von Max Oesten; Besuch des Unterrichts von Wolff; Lehrmaterial an den Kunstschulen: Kopien von ornamentalen Zeichnungen von Niedlich (Bl. 78). 19. Okt.: Begründung der Ablehnung des Professorentitels für den Musiker Weitzmann; Bearbeitung der Werke Joh. Seb. Bachs durch Dr. Franz (Halle); Bewerbung von Max Freudenberg für die Kompositionsklasse der Musiksektion; Remuneration für den Anatomie-Gehilfen Apel; Bewerbung von Conrad auf die Portiersstelle; Gesangsprüfung von Marie Schiese; Antrag des Organisten Bohn auf Verleihung des Titels als Akademischer Künstler abgelehnt; Dokument für Clausen (Stipendiat der Meyerbeerschen Stiftung); Aufnahme in die akademischen Klassen (nach Prüfung durch den Senat): Udo Arzt, Peters, Stüzel, Robert Schulz, Toberenz, Ludwig Bruno, Cöwen, Max John, Carl Schünemann, Max Vogel, Robert Meyerheim, Franz Heimacher; Empfehlung zum Besuch der Zeichenschule: Kirschner, Schiewater, Bodenstien, Hirschfeld, Bitter, Herb, H. Geiseler, Paul Pietsch; Vorlageblätter für die Kunstschulen: Kirchengeräte, hg. vom Berliner Verein für religiöse Kunst; Druck der Neufassung des Mitgliederverzeichnisses (Bl. 79f.). 2. Nov. 1867: Kopie des Gemäldes von Koeckoeck (Winterlandschaft) aus der Wagenerschen Gemäldesammlung durch Frl. Colignon; Remuneration für die Lehrer des Aktunterrichts; Remuneration für die Lehrer der Kunst- und Gewerkschule; Antrag auf freien Unterricht für den taubstummen Müller; Wahl von Carl Becker in die Kommission für die Verwendung des Kunstfonds seitens des Künstler-Unterstützungsvereins (s. Plenarsitzung vom 25. Okt.); Antrag von Lehrer Schlange auf Zeichenlehrerprüfung; Hospitanz von Bildhauer Albert Kremer; Antrag von Bildhauer Franz Bergmann auf Wiederaufnahme des Unterrichts; Zulassung von Schülern der Zeichenschule zu den Vorträgen von Eggers; Rückgabe einer kalligraphischen Arbeit von Organist Bohn; Offerte von Witwe Hoffmann: Photographien von Athen (Bl. 83-85). 9. Nov. 1867: Denkmal betr. Feldzüge 1864 / 1866; Ausstattung der Kunst- und Gewerkschule mit Reißbrettern und Wandschrank; Antrag von Moritz Deutsch auf den Titel Musikdirektor; Personalangelegenheiten der Kunst- und Baugewerkschule Magdeburg (betr. Lehrer Peters, Schröder); Zulassung von August Kepke zur Hospitanz; Bericht von Taubert in der Angelegenheit Professorentitel für Weitzmann, Stellungnahme zu den Vorwürfen von Dorn; Sgrafitti-Bilder von Max Lohede aus dem Treppenhaus des Sophien-Gymnasiums (nicht zum Ankauf empfohlen), Bl. 85f.). 16. Nov. 1867: Weiterhin Verbleib der Gemälde der Wagenerschen Gemäldegalerie aus dem Besitz des Königs in den Räumen der Akademie; Antrag des Malers P. Levin auf Kopie des Gemäldes aus der Nationalgalerie von Carl Becker (Carl V. bei Fugger); Bericht der Witwe von August Fischer: Modelle sind abgeholt, bis auf eine Skizze zu einem Denkmal Friedrich Wilhelm III., die der Akademie zum Geschenk angeboten wird); erneuter Antrag von Buchbinder Vogt auf den Titel als Akademischer Künstler; Antrag der Musiksektion (Dorn, Schneider) auf Verleihung des Titels als Akademischer Künstler an den Instrumentenbauer Steinway (New York); Antrag des Inhabers einer lithographischen Farbdruckanstalt, Emil Boehden auf den Titel als Akademischer Künstler; Unterstützungsgesuch des Musikeleven C. Labes; Unterricht im Aktsaal: Zeichnungen nicht in zu kleinem Maßstab anzufertigen; Begutachtung der Arbeiten im Aktsaal (Entscheidung über weiteren Verbleib der Eleven); Referat von Hesse über die Publikation von Scheffers zur Architektonischen Formenlehre (Bl. 87f.). 23. Nov. 1867: Beratung über den Antrag auf Verleihung des Titels Akademischer Künstler an Steinway; Remuneration an Portier Krone; Unterstützungsgesuch des Bildhauers Scharen; Aufbewahrung von Gegenständen im Anatomie-Unterrichtsraum; Bericht von Dr. Hoffmann über den Bildhauer Bergmann sowie über Emil Otto; Unterstützungsantrag des erkrankten Dieners Werbelow; Unterstützungsgesuch des Porträt-, Genre- und Architekturmalers Robert Rabe; Schaden durch Restaurierung an einem Gemälde von Andrea del Sarto; weiterer Verbleib im Aktunterricht (Zeichnen): Dielitz, Diamant, Michelis, Tschautsch, Franz Schröder, Skarbina, Rendschmidt, Blume, Reincken, Meyerheim, Kostka, Klefeldt, nicht zugelassen: Hertwig, Erhard, Louis; Begutachtung der Bildhauerarbeiten im Aktsaal: Wiese, Otto I, Lorenz, Hundrieser, Herter, Tendlau, Panke, Kremer, Kramer, Emil Otto II., weitere Probearbeiten erforderlich von Koch, Alberti, Rensch, nicht zugelassen: Labuske, Bergmann; Empfehlung von Hesse zum Ankauf für die Bibliothek: Tripon, Etudes élémentaires de lavis (Bl. 89f.). 30. Nov. 1867: Antrag von Julius Alsleben auf den Titel Musikdirektor; Antrag von Bertelsmann (Gütersloh) auf Begutachtung einer Publikation von Sering (Choralfiguration); Antrag von Hugo Troschel auf Zeugnis zur Lehrbefähigung als Zeichenlehrer ( Senat: Teile der Prüfung können erlassen werden); Mitteilung über den Tod von Carl Sohn (s. Plenarsitzung vom 29. Nov.); Beratung der Musiksektion über die Weiterführung der Bearbeitung der Werke Joh. Seb. Bach durch Franz (Halle); vorerst keine Aufnahme von Freudenberg in die Kompositionsklasse (Musiksektion); Beratung über die Schädigung des Gemäldes (im Kgl. Museum) von Andrea del Sarto durch unsachgemäße Restaurierung, Einsetzung einer Kommission (Bl. 94f.). 7. Dez. 1867: Unterstützungsantrag der Witwe v. Kloeber; Antrag des Malers P. Lewin auf Kopie des Gemäldes aus der Nationalgalerie von Carl Becker (Carl V. bei Fugger) genehmigt; Antrag von Julius Stern auf Verleihung des Titels Musikdirektor an Reinhold Succo; Unterstützungsgesuch des Pedells Ranfft; Bericht von Schrader über die Zeichenlehrerprüfung von G. W. Steuer; Ankauf von sieben Zeichnungen aus dem Nachlaß von Krause; Unterstützungsgesuch des Bildhauers Scharen befürwortet; Fortsetzung des Aktstudiums nach Vorlage von Probearbeiten der Bildhauer Koch, Rensch, Manthe, Alberti sowie der Zeichner Schollmeyer, Treidler, Neumann, weitere Arbeiten von Röhling und Meyer zur Begutachtung erforderlich (Bl. 96f.). 14. Dez. 1867: Unterstützung an Hausdiener Werbelow; Auflistung der Ordensträger in der Akademie; Zeichenlehrerprüfung H. Ludwig; Aufnahmeantrag von Salomon in die Kompositionsklasse der Musiksektion; Direktor Gebauer (Kunstschule Breslau) quittiert den Erhalt der Schülerprämien bzw. Medaillen; Antrag von v. Werner auf Verlängerung seines Studienaufenthaltes in Paris zur Ausführung eines größeren Gemäldes; Paß von Bildhauer Carl Kloß (Warschau); weiterhin Zahlung einer Pension an die Witwe v. Kloeber; Antrag auf Mitbenutzung der Anatomieräume durch das medizinisch-forensische Institut, Bericht von Dr. Hoffmann; Besetzung der Portiersstelle in der Akademie; Zulassung von Hans Meyer zur Fortsetzung des Studiums im Aktsaal; Unterstützungsanträge (Bl. 98f.). Plenarversammlungen, Teilnehmer in wechselnder Zusammensetzung: Bach, Caspar, Commer, Cretius, Daege, Drake, Eichens, Gaertner, Graeb, Grell, Henning, Hildebrandt, Hitzig, Hosemann, Hopfgarten, Lüderitz, Magnus, Menzel, Pfannschmidt, Richter, Riefstahl, Steffeck, Steinbrück, A. Wolff, Emil Wolff, Johann Wolf, W. Wolff, Wredew, Sekretär Gruppe. 25. Jan. 1867: Subskriptionsliste für den ersten Opernball; Versicherungssummen der Kunstwerke für die Pariser Weltausstellung; Kompositionsstudien von Pfannschmidt zu verschiedenen Themen, u.a. für die St. Paulskirche zu Schwerin, Kirche in Königsberg / Neumark, Kirche in Altenkirchen /Arkona, Kirche in Barth /Vorpommern, Stephanskirche zu Berlin, Kirche in Uffsdrungen/ Harz, Kirche in Altdam bei Stettin; Präsentation von W. Wolff: Gipsabguß eines Kopfes, vermutlich französische Arbeit 18. Jh. (Bl. 8). 1. März 1867: Präsentation von W. Wolff: zwei Büsten a) französisch, b) Büste vermutlich Theologe Teller darstellend); Fotografien von J. Schäfer nach Zeichnungen von M. Oppenheim (Bilder aus dem altjüdischen Familienleben); Publikation von Hugo Stier (Hg.) zu Wilhelm Stier, Restaurierung der von Plinius beschriebenen Villa (Bl. 19). 29. März: ehrendes Gedenken an Peter v. Cornelius; Antrag von Commer: Gedächtnisfeier für v. Cornelius; Mitteilung von Lüderitz: nach Wredow ist der weibliche Kopf (Präsentation von W. Wolff) vermutlich von Bernini (Bl. 26f.). 26. Apr. 1867: Cornelius-Gedächtnisfeier; Präsentation von Handzeichnungen Schadow, darunter Entwürfe für Reliefdarstellungen, allgemeine Wertschätzung der Arbeiten Schadows (Bl. 35). 31. Mai 1867: Ehrendes Gedenken für Schievelbein; Bericht von Magnus über die Kunstausstellung in Paris anläßlich der Weltausstellung; Farbzeichnungen von Zahn nach den Mosaiken aus dem Dom zu Monreale (Bl. 48). 28. Juni 1867: Einführung von Emil Wolff; Präsentation der Arbeiten im Akademiebesitz von Blechen und Schadow, Hinweis auf Ausstellung von Landschaften von Preller jun. in Weimar; Zuschreibung von Gliederfiguren (Dürer bzw. Nürnberger Arbeit), Bl. 58. 25. Okt. 1867: Wahl eines Mitgliedes für die Kommission zur Beratung über die Verwendung des Kunstfonds (seitens der Mitglieder: Bildhauer Albert Wolff, seitens des Künstler-Unterstützungsvereins: ein Maler); Präsentation von Commer: Photographien von Bauten des Architekten Statz sowie Stiche vom Stand des Dombaus zu Köln (Bl. 81f.). 29. Nov. 1867: Antrag der Musiksektion auf Verleihung des Titels Akademischer Künstler an Theodor Steinway (Braunschweig, New York), Präsentation eines Steinwayflügels (Besitzer: Herrig) durch Schneider, Dorn, Bach, Grell; ehrendes Gedenken an Carl Sohn (gest. 25. Nov. 1867) (Bl. 92).

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Archivaliensignatur
Archiv der Akademie der Künste, PrAdK 0064
Umfang
99 Bl. Microfilm/-fiche: 0064
Sonstige Erschließungsangaben
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. I - Gen. 4, Bd. XV

Kontext
Preußische Akademie der Künste >> 03. Senatoren >> 03.2. Protokolle der Sitzungen des Senats, der Mitglieder und der Gesamtakademie
Bestand
PrAdK Preußische Akademie der Künste

Laufzeit
1867

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Letzte Aktualisierung
08.03.2023, 09:47 MEZ

Objekttyp


  • Schriftgut

Entstanden


  • 1867

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