Gemälde

Rauchender Bauer

Vermutlich ist der rauchende, sich entspannt nach hinten lehnende Mann in einer Herberge anzusiedeln. Er sitzt in einem zu einem Stuhl umfunktionierten Fass, in seiner Linken eine Pfeife, in seiner Rechten einen Krug. Zu seinen Füßen brennt ein kleines Feuer, das möglicherweise zu einem vom Bildrand beschnittenen Kamin gehört. Durch den weit geöffneten Mund bläst er den Rauch aus. Seine halbgeschlossenen Augen sind nach oben gerichtet. Das Rauchen war in den Niederlanden des 17. Jahrhundert nicht unumstrittten. Neben der Ansicht, das Tabakrauchen habe heilsame Wirkung auf den Körper, existierte auch die Auffassung, dass das Rauchen ebenso verwerflich und ungesund sei, wie übermäßiger Alkoholkonsum. Die Darstellung folgt den sehr erfolgreichen Bildern von Rauchern im Wirtshaus des Adriaen Brouwer, welche in zahlreichen Varianten nachgeahmt wurden.

Gesamtansicht, freigestellt | Fotograf*in: Christoph Schmidt

Public Domain Mark 1.0

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Material/Technik
Eichenholz
Maße
Rahmenaußenmaß: 29,2 x 26,6 cm
Bildmaß: 20,2 x 15,7 cm
Standort
Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin
Inventarnummer
853E

Ereignis
Erwerb
(Beschreibung)
1874 Ankauf mit der Sammlung des Bankiers Barthold Suermondt
Ereignis
Herstellung
(wer)
(wo)
Flandern
(wann)
1620 - 1700

Letzte Aktualisierung
02.05.2023, 11:25 MESZ

Objekttyp


  • Gemälde

Beteiligte


Entstanden


  • 1620 - 1700

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