Die Erforschung kollektiver und individueller Dynamik – Zu einer historisch und prozess-soziologisch orientierten interpretativen Sozialforschung

Abstract: In diesem Beitrag konzentriere ich mich auf die Vorteile einer konsequent durchgeführten interpretativen oder rekonstruktiven Sozialforschung gegenüber anderen qualitativen Verfahren und verdeutliche, inwiefern wir diese Vorteile noch konsequenter verfolgen können als bisher. Dabei stellen sich die folgenden Fragen: Was können wir mit wenigen, aber aufwendigen Fallrekonstruktionen mit dem Ziel einer "theoretischen Verallgemeinerung" am Einzelfall im Unterschied zu qualitativen Verfahren mit umfangreichen Stichproben leisten, die eher eine numerische oder quantitative Verallgemeinerung zum Ziel haben? Inwiefern kommen wir damit überhaupt zu "allgemeinen" Aussagen über die soziale (kollektive und individuelle) Wirklichkeit, über eine bestimmte Gruppierung, Organisation oder Ortsgemeinde, einen kollektiver Konflikt, ein bestimmtes Milieu oder soziales Netzwerk? Bei der Behandlung dieser Fragen geht es mir vor allem um ein Plädoyer für eine methodisch stärker historisch und prozess-soz.... https://www.qualitative-research.net/index.php/fqs/article/view/2614

Location
Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main
Extent
Online-Ressource
Language
Deutsch

Bibliographic citation
Die Erforschung kollektiver und individueller Dynamik – Zu einer historisch und prozess-soziologisch orientierten interpretativen Sozialforschung ; volume:17 ; number:2 ; day:28 ; month:04 ; year:2016
Forum qualitative Sozialforschung ; 17, Heft 2 (28.04.2016)

Creator
Rosenthal, Gabriele

DOI
10.17169/fqs-17.2.2614
URN
urn:nbn:de:0114-fqs1602139
Rights
Open Access; Der Zugriff auf das Objekt ist unbeschränkt möglich.
Last update
15.08.2025, 7:28 AM CEST

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