24.01.2014

Konferenz „Unlocking Sources – The First World War online & Europeana“ am 30. und 31. Januar 2014 in Berlin

Logo Unlocking SourcesDas Jahr 2014 wird weltweit von der Erinnerung an den Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren geprägt sein. Zahlreiche europäische Kultureinrichtungen haben in den vergangenen Jahren handschriftliche und gedruckte Materialien sowie Filmbestände digitalisiert. Bücher, Fotos, Filme, Plakate, Handschriften und Liedtexte sind seit kurzer Zeit online verfügbar. Anlässlich des Gedenkjahres findet am 30. und 31. Januar 2014 in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz die Konferenz "Unlocking Sources – The First World War Online & Europeana" (www.unlocking-sources.eu/) statt.

Auf der zweitägigen internationalen Veranstaltung werden sich Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Lehre, Geschichtsvermittlung und Bildung über die Möglichkeiten und Grenzen digitaler Zugänge zum Ersten Weltkrieg austauschen und die Beiträge, die hierzu in den vergangenen Jahren geleistet wurden, aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.

Im Mittelpunkt der Konferenz stehen dabei Fragen zur Nutzung digitaler Quellen: Wie passen sich digitalisierte Bestände in Forschung, Lehre und schulische Vermittlung ein? Welchen Beitrag können die verschiedenen Online-Aktivitäten zu den "Digital Humanities" beisteuern? Welche Ideen für die Vermittlung von Geschichte in Museen und Medien werden daraus entwickelt? Welche Schwächen und Stärken in den bisherigen und den neuen Online-Angeboten sind festzustellen? Neben der kritischen Diskussion und Reflexion in den Panels stellen sich innovative Projekte, die sich dem Thema "Erster Weltkrieg" mittels digitaler Formen nähern, einer breiten Öffentlichkeit vor. Das Konferenzprogramm ist online einsehbar unter http://www.europeana-collections-1914-1918.eu/unlocking-sources/programme/

Am 30. und 31. Januar finden zudem Aktionstage in der Staatsbibliothek statt, an denen Interessierte private Erinnerungsstücke vor Ort digitalisieren und veröffentlichen können.

Zum hundertsten Jahrestag des Kriegsbeginns 1914 sammelt das Crowdsourcing-Projekt Europeana 1914-1918 in ganz Europa private Erinnerungsstücke und Geschichten und macht diese in einem digitalen Archiv öffentlich zugänglich. Über 5.000 Beiträge mit ca. 60.000 digitalen Objekten sind bereits unter www.europeana1914-1918.eu recherchierbar. Unabhängig von den Aktionstagen können sich Interessierte auf dieser Internetseite registrieren und das Online-Archiv selbstständig mit digitalen Bildern und Informationen füllen.

Informationen zu den Veranstaltern und Förderern

Die Projekte „Europeana Collections 1914-1918“, „European Film Gateway 1914 – EFG1914“ sowie „Europeana 1914-1918“ haben hunderttausende Quellen aus (Film-)Archiven, Museen, Bibliotheken und von Privatpersonen zusammengetragen, digitalisiert und über die virtuelle Bibliothek Europeana erstmals einer breiten Öffentlichkeit frei online zugänglich gemacht.

Aus diesem Anlass laden die Koordinatoren und Partner der drei Projekte, die Staatsbibliothek zu Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, das Deutsche FilminstitutFacts & Files und die Europeana Foundation  zur Konferenz in Berlin ein.

Das Vorhaben wird unterstützt durch Image Access und gefördert durch Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.

Die Projekte Europeana Collections 1914-1918 und EFG1914 werden im Rahmen des Programms zur Unterstützung der Politik für Informations- und Kommunikationstechnologien als Teil des Rahmenprogramms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation durch die Europäische Gemeinschaft teilfinanziert (http://ec.europa.eu/ict_psp).

Die Registrierung zur Konferenz ist unter http://unlocking-sources.eventbrite.com/ möglich. Weitere Informationen zum Programm und zu den Collection Days finden sich unter www.unlocking-sources.eu/.

zurück zur Übersicht