Kalenderblatt
Ein wilhelminischer Konsumtempel, ein Nobelpreisträger aus Remscheid und ein Schriftsteller im Kaiserreich ...
Ergebnisse für den 27. März
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Berlin: KADEWE vom Wittenbergplatz
1907: Am Wittenbergplatz in Charlottenburg bei Berlin wird das Kaufhaus des Westens (KaDeWe) eröffnet. Es gehörte dem Kaufmann Adolf Jandorf, der damit ein Warenhaus der Luxusklasse etablieren wollte. Diesen Ruf hat das KaDeWe noch heute, obwohl es vielfach umgebaut wurde und den Besitzer gewechselt hat. Es gehört heute zu den beliebtesten Touristenattraktionen in Berlin und ist eines der größten Kaufhäuser weltweit. Legendär ist vor allem die Lebensmittelabteilung in der so genannten Feinkostetage.
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Museum
Remscheid. Deutsches Röntgen-Museum
1845: Wilhelm Conrad Röntgen wird in Lennep, im heutigen Remscheid geboren. Der Physiker entdeckt im Alter von 50 Jahren im Physikalischen Institut der Julius-Maximilians-Universität Würzburg die X-Strahlen – die später nach ihm benannten Röntgenstrahlen. Die Entdeckung hat vor allem die medizinische Diagnostik revolutioniert. Röntgen erhielt für seine Leistungen im Jahr 1901 den ersten je vergebenen Nobelpreis für Physik. Seit 1932 steht in seiner Geburtsstadt das Deutsche Röntgen-Museum, das eine weltweit einmalige Sammlung zum Leben und Wirken Röntgens beherbergt.
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Druck
Illustration zu "Der Untertan" von Heinrich Mann
1871: In Lübeck kommt der Schriftsteller Heinrich Mann auf die Welt. Der ältere Bruder Thomas Manns musste wie viele seiner kunstschaffenden Zeitgenossen während der Zeit des Nationalsozialismus emigrieren – zunächst nach Frankreich, später dann in die USA. Zu den bekanntesten Werken Heinrich Manns gehört der Roman „Der Untertan“, der erste Teil einer Trilogie über das deutsche Kaiserreich, in dessen Gründungsjahr er geboren wurde.