Kalenderblatt: 22. Januar
Ein dichtender Aufklärer und ein dichtender Freiheitskämpfer erblicken das Licht der Welt, eine dichtende und malende Briefeschreiberin und die Namensgeberin ihres eigenen Zeitalters verlassen sie ...
Letzte Änderung: 14.01.2021, 15:06 Uhr
  • Manfred : a tragedy

    Byron, George Gordon Byron <Baron>
    1788: George Gordon Byron wird in London geboren. Der als Lord Byron bekannte Baron gehört zu den wichtigsten britischen Dichtern des 19. Jahrhunderts. Zu seinen bekanntesten Werken zählt die Tragödie „Manfred“ von 1817, die bereits kurze Zeit später in Leipzig verlegt wurde. Byron schrieb nicht nur Bücher, sondern betätigte sich auch als Freiheitskämpfer in Griechenland, wo er 1824 im Alter von nur 36 Jahren auch starb.
  • Queen Victoria als Wachsfigur vor Eisenbahnwaggon im Museum in Ballater, wo sie auf dem Bahnhof...

    Foto
    1901: Queen Victoria stirbt auf der Isle of Wight im Alter von 81 Jahren. Die Monarchin, nach der ein ganzes Zeitalter benannt ist, stand fast 64 Jahre an der Spitze des Vereinigten Königreichs – länger als alle ihre Vorgänger (doch inzwischen hat sie diesen Rekord im September 2015 an ihre Ururgroßenkelin Queen Elisabeth II. abgegeben). Abgesehen von dieser ausgesprochen ausdauernden Regentschaft war Victoria die erste Kaiserin von Indien. Den zusätzlichen Titel „Empress of India“ trug sie ab 1877.
  • Nr. 6: Lessing

    Jacobowski, Ludwig. - Deutsche Dichter in Auswahl fürs Volk : ;
    1729: Gotthold Ephraim Lessing wird in Kamenz geboren. Der Dichter der Aufklärung gehört zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellern überhaupt: In Deutsch-Lehrplänen weiterführender Schulen wie auf Theaterbühnen erfreuen sich seinen Dramen ungebrochener Beliebtheit. Kaum ein Inhaber eines mittleren Schulabschlusses oder gar des Abiturs hat nicht mit Lessings „Minna von Barnhelm“, „Emilia Galotti“ oder „Nathan der Weise“ Bekanntschaft geschlossen. Der Nathan mit seinem Kernstück, der Ringparabel, die übrigens auf eine italienische Novellensammlung aus dem 13. Jahrhundert zurück geht, ist auch das Werk, das Lessings Ruf als dichtender Verfechter eines toleranten Weltbildes maßgeblich begründet. Die fortwährende Aktualität dieses Kernthemas bis in die heutige Zeit dürfte die Popularität seiner Stücke wesentlich ausmachen.
  • Der siebente Tag : Gedichte

    Lasker-Schüler, Else. - Berlin: Verlag des Vereins für Kunst, 1905
    1945: Else Lasker-Schüler stirbt in Jerusalem. Die expressionistische deutsch-jüdische Schriftstellerin war bei Kriegsausbruch 1939 nach Palästina emigriert, wo sie bis zu ihrem Tod lebte und dann auf dem Ölberg bestattet wurde – jenem Ort, an dem sich unter anderem Teile der Passionsgeschichte Jesu Christi abgespielt haben. Else Lasker-Schüler hinterließ vor allem Gedichte, aber auch zahlreiche Briefe – allen voran den Briefwechsel mit dem befreundeten Maler Franz Marc, dem „Blauen Reiter“, aus den Jahren 1912–1916, der nicht nur geschrieben, sondern auch gemalt wurde – sowie einige Dramen.