Broschüre

Broschüre: "Das Fest der freien Presse"; Heidelberg, 1832

Buch, Broschüre: "Das Fest der freien Presse in Weinheim am 01. April 1832"; 32 Seiten; Heidelberg, 1832 Das Fest wurde im ehemaligen Karmeliterkloster in Weinheim abgehalten. Anlaß war die Pressefreiheit, die kurzzeitig durch die Badische Regierung in Baden gewährt wurde. Ausrichter des Festes waren Siebenpfeiffer und Wirth, die auch treibende Kräfte des Hambacher Festes waren. Die Broschüre mit den Reden, Liedtexten und Toaste wurde verkauft und der Erlös zur Finanzierung des Mainzer Gutenbergdenkmals verwendet. Im Text wird die Entwicklung seit den Napoleonischen Kriegen aufgezeigt. Der 1. April für das Fest wird als Symbol des Aufbruchs (wie der Frühling in der Natur) gedeutet. Die Festfolge wurde am 28. März veröffentlicht. Eingeladen hatten als Geschäftsführung: Dr. Stein aus Weinheim, Ph. Schlinck aus Bensheim, Justitzrat Buchner aus Darmstadt und K. Bender aus Weinheim. Zum Fest wurden Liedtexte ausgeteilt die am Ende der Broschüre abgedruckt sind. Zum Festpräsident wurde von Itzenstein gewählt. Es folgen Toaste und Reden auf Großherzog Leopold v. Baden und der Dank das die Pressefreiheit und das Recht der freien Rede gewährt wurde. Es wurde Angemahnt alle Missstände friedlich aufzuzeigen und zu besprechen. Ein Redner stellt dies in Frage und möchte eine "Protestation der deutschen Bürger für Pressfreiheit in Deutschland" verlesen. Dies wurde abgelehnt und es soll gedruckt werden. Die Deutsche Einheit wird beschworen. Beschreibung der polnischen Verhältnisse und der Druck durch die russische Staatsmacht. Anschl. wird das Lied "Noch ist Polen nicht verloren" gesungen. Die Pressfreiheit wird verglichen mit Jan Hus und es erfolgt ein Hinweis auf Verhaftungen von Pressevertretern in der Pfalz. Die Lieder trugen folgende Namen: 1. Preßfreiheit 2. Heil Leopold Heil 3. Das Lied vom freien Wort 4. Zuruf an die Freunde der Preßfreiheit
Buch, Broschüre: "Das Fest der freien Presse in Weinheim am 01. April 1832"; 32 Seiten; Heidelberg, 1832 Das Fest wurde im ehemaligen Karmeliterkloster in Weinheim abgehalten. Anlaß war die Pressefreiheit die kurzzeitig durch die Badische Regierung in Baden gewährt wurde. Die Broschüre mit den Reden, Liedtexten und Toaste wurde verkauft und der Erlös zur Finanzierung des Mainzer Gutenbergdenkmals verwendet. Im Text wird die Entwicklung seit den Napoleonischen Kriegen aufgezeigt. Der 1. April für das Fest wird als Symbol des Aufbruchs (wie der Frühling in der Natur) gedeutet. Die Festfolge wurde am 28. März veröffentlicht. Eingeladen hatten als Geschäftsführung: Dr. Stein aus Weinheim, Ph. Schlinck aus Bensheim, Justitzrat Buchner aus Darmstadt und K. Bender aus Weinheim. Zum Fest wurden Liedtexte ausgeteilt die am Ende der Broschüre abgedruckt sind. Zum Festpräsident wurde von Itzenstein gewählt. Es folgen Toaste und Reden auf Großherzog Leopold v. Baden und der Dank das die Pressefreiheit und das Recht der freien Rede gewährt wurde. Es wurde Angemahnt alle Missstände friedlich aufzuzeigen und zu besprechen. Ein Redner stellt dies in Frage und möchte eine "Protestation der deutschen Bürger für Pressfreiheit in Deutschland" verlesen. Dies wurde abgelehnt und es soll gedruckt werden. Die Deutsche Einheit wird beschworen. Beschreibung der polnischen Verhältnisse und der Druck durch die russische Staatsmacht. Anschl. wird das Lied "Noch ist Polen nicht verloren" gesungen. Die Pressfreiheit wird verglichen mit Jan Hus und es erfolgt ein Hinweis auf Verhaftungen von Pressevertretern in der Pfalz. Die Lieder trugen folgende Namen: 1. Preßfreiheit 2. Heil Leopold Heil 3. Das Lied vom freien Wort 4. Zuruf an die Freunde der Preßfreiheit

Rechtewahrnehmung: Stadtmuseum Bad Dürkheim, Museumsgesellschaft Bad Dürkheim e.V. | Digitalisierung: Stork, Karl

Attribution - NonCommercial - ShareAlike 4.0 International

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Broschüre: "Das Fest der freien Presse"; Heidelberg, 1832

Rechtewahrnehmung: Stadtmuseum Bad Dürkheim im Kulturzentrum Haus Catoir

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Location
Stadtmuseum Bad Dürkheim im Kulturzentrum Haus Catoir
Collection
Biedermeier – zwischen Restauration, Hambacher Fest und Vormärz
Inventory number
2013/0058
Measurements
Breite/Länge: 13,5 cm; Höhe: 22 cm; Tiefe: 0,5 cm
Material/Technique
Papier, weiß; schwarz * beschriftet
Inscription/Labeling
Beschriftung: Das Fest der freien Presse in Weinheim am 01. April 1832
Language
Deutsch

Subject (what)
Patriotismus
Pressefreiheit
Trinkspruch
Zensur
Deutsche Bundesakte
Subject (who)
Subject (where)
Weinheim

Event
Herstellung
(who)
Georg Reichard
(where)
Heidelberg
(when)
1832
Event
Veröffentlichung
(who)
(when)
1832

Rights
Stadtmuseum Bad Dürkheim im Kulturzentrum Haus Catoir
Last update
28.03.2025, 7:54 AM CET

Data provider

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Object type

  • Broschüre

Associated

Time of origin

  • 1832

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