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Hoth, Hermann (Generaloberst) (Bestand)

Bestandssignatur:
Bundesarchiv, BArch N 503
Kontext:
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe >> H
Bestandslaufzeit:
1896-1971
Bestandsbeschreibung:
Geschichte des Bestandsbildners: Lebensdaten:
geb.: 12.04.1885 in Neuruppin, gest.: 25.01.1971 in Goslar
Werdegang:
1896-1904 Kadettenkorps Potsdam, Groß-Lichterfelde
27. Feb. 1904: Eintritt als Fähnrich, 4. Thüringsches Infanterie-Regiment Torgau
Feb. - April 1904: kommandiert zur Kriegsschule Danzig
1907 Adjutant des II. Bataillons des Infanterie-Regiments 72
1. Okt. 1910: kommandiert zur Kriegsakademie
22. Juli 1913: kommandiert zum Fußartillerie-Regiment 3
1. Okt. 1913: Regimentsadjutant, Infanterie-Regiment 72
1. April 1914: kommandiert zum Großen Generalstab
2. Aug. 1914: versetzt in den Stellvertretenden Generalstab der Armee und
dem Generalstab des Armeeoberkommandos 8 zugeteilt
25. Dez. 1914: versetzt in den Generalstab der Armee
20. Jan. 1915: Offizier der Armee
6. Feb. 1915: Nachrichtenoffizier, Armeeoberkommando 10
6. Sept. 1915: versetzt in den Generalstab des XVII. Reservekorps
20. März 1916: Bataillonsführer im Infanterie-Regiment 342
20. Mai 1916: kommandiert zum Versuchs- und Übungsflugpark 1. West Tergnion
Juni 1916: Führer Flieger-Ausbildungs-Abteilung 49 beim Generalstag des
Kommandierenden Generals der Luftstreitkräfte
10. Aug. 1916: kommandiert zum Armeeoberkommando 3 zur Verwendung bei
einem vorübergehend zu bildenden Stab
26. Okt. 1916: versetzt in den Stab des Kommandierenden Generals der
Luftstreitkräfte
9. Aug. 1918: Ia im Generalstab der 30. Infanterie-Division
28. Aug. 1919: Führer der 14. Kompanie Freiwilliges Landesjäger-Korps
(General Maercker)
24. Dez. 1919: Generalstabsoffizier bei der Befehlsstelle VI
9. März 1920: Kompaniechef im Reichswehr-Infanterie-Regiment 32
1. Okt. 1920: Kompaniechef im Reichswehr-Infanterie-Regiment 18, Paderborn
7. Dez. 1920: kommandiert zum Reichwehrministerium
1. Jan. 1920: Generalstabsoffizier, RWM Organisationsabteilung
1. Okt. 1923: Ia, Stab des Infanterie-Führers II, Stettin
8. Mai 1925: kommandiert zum Reichswehrministerium
1. Okt. 1925: Referent in der Ausbildungsabteilung/RWM, T4
5. - 31.Okt. 1925: kommandiert zum Artillerielehrgang, Jüterbog
9. Okt. - 1. Nov. 1928: kommandiert zum Kampfschullehrgang in Döberitz
1. Jan. 1929: Kommandeur, I. Bataillon des Infanterie-Regiments 4
1. Nov. 1930: Ia, Stab des Gruppenkommandos1, Berlin
6. - 23. Okt. 1931: Schießlehrgang für schwere Infanteriewaffen, Döberitz
1. Okt. 1932: Kommandeur des Infanterie-Regiments 17, Braunschweig
1. Aug. 1933: versetzt in das Infanterie-Regiment 6
1. Okt. 1933: versetzt zur Wehrgauleitung Lübeck
1. Feb. 1934: Kommandant von Lübeck
1. Okt. 1934: Infanterie-Führer III, Liegnitz
15. Okt. 1935: Kommandeur der 18. Division
1. April 1938: dem OKH zur Verfügung gestellt
1. Nov. 1938: kommandiert zum Aufstellungsstab des XV. Armeekorps
10. Nov. 1938: Kommandierender General, XV. Armeekorps (mot.)
16. Nov. 1940: Befehlshaber der Panzergruppe 3
5. Okt. 1941: Oberbefehlshaber der 17. Armee
22. Nov. 1942 - Jan. 1943: Oberbefehlshaber der Armeegruppe Hoth mit
4. rumänischen Armeekorps
15. Mai 1942 - 3. Nov. 1943: Oberbefehlshaber der 4. Panzerarmee
10. Dez. 1943: Führerreserve OKH
April 1945: Befehlshaber Erzgebirge unter Armeeoberkommando 7
8. Mai 1945: in US-Kriegsgefangenschaft
27. Okt. 1948: wegen angeblicher Kriegsverbrechen zu 15 Jahren Gefängnis
Verurteilt und Haft in Landsberg/Lech
7. April 1954: Entlassung
Beförderungen:
27. Feb. 1904: Fähnrich
27. Jan. 1905: Leutnant mit Patent 22. Juni 1903
19. Juni 1912: Oberleutnant
8. Nov. 1914: Hauptmann
1. Feb. 1922: RDA vom 8. Nov. 1914 erhalten
1. Jan. 1924: Major mit RDA vom 1. April 1923
1. Feb. 1929: Oberstleutnant
1. Feb. 1932: Oberst
1. Okt. 1934: Generalmajor
1. Okt 1936: Generalleutnant
1. Nov. 1938: General der Infanterie
19. Juli 1940: Generaloberst mit RDA vom 19. Juli 1940
Auszeichnungen:
16. Aug. 1918 Ritterkreuz des königlichen Hausordens von Hohenzollern mit
Schwertern
27. Okt. 1939 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes
17. Juli 1941 Eichenlaub
15. Sept. 1943 Schwerter

Bestandsbeschreibung: 1973 überließ die Witwe von Generaloberst a.D. Hoth dem Militärarchiv die Unterlagen aus dem Nachlass Ihres Mannes. Hierunter befanden sich Personalunterlagen , Aufzeichnungen und Dokumente aus seiner Dienstzeit sowie Materialien aus dem Nürnberger-Prozeß sowie Ausarbeitungen und Korrespondenzen zu militärgeschichtlichen Themen. 2005 gelangte das von ihm geführte Tagebuch in das Bundesarchiv. Die Datensätze n 503/2, 11, 13, 14, 17, 39, 70, 71, 80 und 98 waren nicht belegt und wurden 2017 gelöscht.

Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand enthält neben einigen Personalunterlagen auch Unterlagen aus seiner Dienstzeit u.a. als Kommandierender General des XV. Armeekorps (1939-1940), als Befehlshaber der Panzergruppe 3 (1940-1941) sowie als Oberbefehlshaber der 17. Armee (1941-1942) und der 4. Panzerarmee (1942-1943). Des Weiteren befinden sich darin Unterlagen aus dem sogenannten OKW-Prozeß in Nürnberg (Fall XII) und der anschließenden Haft in Landsberg. Ergänzt wird er durch Ausarbeitungen und Korrespondenzen zu militärhistorischen Fragen.

Zitierweise: BArch N 503/...
Provenienz:
Hoth, Hermann, 1885-1971
Umfang:
93 Aufbewahrungseinheiten
Archivalientyp:
Nachlässe
Sprache der Unterlagen:
deutsch
Verwandte Bestände und Literatur:
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
RH 24-15 (Generalkommando XV. Armeekorps)
RH 20-3 ((Panzerarmeeoberkommando 3))
RH 20-4 (Panzerarmeeoberkommando 4)
RH 20-17 (Armeeoberkommando 17)
B 305 (Zentrale Rechtsschutzstelle)
Personalakten:
PERS 6/38 und 299909
Rechteinformation:
Rechteinformation beim Datenlieferanten zu klären.
Letzte Aktualisierung: 08.07.2019, 17:06 Uhr