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Fürstlich Hohenzollernsche Güteradministration Jannewitz (Bestand)

Bestandssignatur:
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, FAS DS 132 T 1
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Kontext:
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Fürstlich Hohenzollernsches Haus- und Domänenarchiv (Dep. 39) >> Domänenarchiv Hohenzollern-Sigmaringen >> Fürstlich-Hohenzollernsche Verwaltung >> Rentämter und Gutsverwaltungen >> Pommern
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Bestandslaufzeit:
1916-1932
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Bestandsbeschreibung:
Überlieferungsgeschichte

Vorbemerkung
1) Zur Geschichte der Gutsadministration
Die Güter in Pommern waren ursprünglich einzelverpachtet. 1900 nahm die Fürstliche Verwaltung die Güter in Selbstbewirtschaftung und bildete zu diesem Zweck zwei Gutsadministrationen, wovon die kleinere mit den Besitzungen in Seydel (heute: Wyszewo, Polen), Viverow (heute: Wiewiórowo, Polen) und Roßnow (heute: Rosnowo, Polen) ca. 1300 ha und die größere, die Gutsadministration Jannewitz (heute: Janiewice, Polen), ca. 2500 ha umfasste. Sie unterstanden unmittelbar dem Fürstlich Hohenzollernschen Rentamt Köslin (heute: Koszalin, Polen). Mit Wirkung zum 1. Juli 1926 wurde aus wirtschaftlichen Gründen die Administration Seydel, Viverow und Roßnow aufgehoben und ihre Güter der Administration Jannewitz unterstellt. Letztere hörte nach dem Verkauf der Fürstlich Hohenzollernschen Domänen an die Siedlungsgesellschaft im Dezember 1931 zu bestehen auf.
2) Zur Geschichte des Bestands
Der vorliegende Bestand wurde vermutlich um 1970 durch ein Zettelrepertorium erschlossen und dem akzessorischen Mischbestand "Neuverzeichnete Akten NVA" einverleibt. Im Zuge der teilweisen Auflösung dieses Mischbestands hob Frau Liebhaber im Juli 2000 die Akten der ehemaligen Fürstlich Hohenzollernschen Gutsadministration Jannewitz und an diese gelangte Unterlagen der ehemaligen Fürstlich Hohenzollernschen Gutsadministration Seydel, Viverow und Roßnow im Magazin aus. Nach der Durchsicht der Unterlagen wurden 18 Faszikel vornehmlich betreffend den Ankauf von Samen und Futtermitteln vernichtet. 19 dünne Faszikel wurden aufgelöst und den entsprechenden Akten mit den gleichen Betreffen einverleibt.
Anschließend überprüfte die Bearbeiterin die einzelnen Titelaufnahmen und korrigierte diese, sofern es notwendig war. Die einzelnen Faszikel wurden sodann nach der 1842 im Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen eingeführten Rubrikenordnung geordnet. Die Ordnung innerhalb der einzelnen Rubriken erfolgte chronologisch. Die auf diese Weise strukturierten Akten wurden sodann mit fortlaufenden arabischen Zahlen durchnummeriert. Danach verpackte die Bearbeiterin die einzelnen Archivalien neu und verstaute diese in säurefreien Archivboxen. In diesem Arbeitsgang wurden auch die einzelnen Archivalien und Boxen signiert.
Abschließend schrieb Frau Liebhaber das Repertorium und vervielfältigte es.
Das Binden der Findbücher übernahm Restaurator Peter Stratmann.
Später wurden den deutschen Ortsbezeichnungen ihre heutigen polnischen Namen hinzugefügt und im Index - sofern möglich - mit ihren heutigen Verwaltungszugehörigkeiten aufgeführt.
Der vorliegende Bestand umfasst 66 Archivalieneinheiten aus einem Zeitraum von 1916 bis 1932 und misst ca. 0,60 lfd. m. Einzelne Archivalien daraus sind verkürzt zu zitieren: StAS FAS DS 132 T 1 Nr. ¿.
Sigmaringen, im August 2000
Dr. Becker
Die Titelaufnahmen wurden im Herbst 2015 retrokonvertiert.


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Umfang:
66 Einheiten (0,6 lfd.m)
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Indexbegriff Ort:
Jannewitz, Pommern [PL]; Güteradministration
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Online-Beständeübersicht im Angebot des Archivs:
Letzte Aktualisierung: 09.07.2019, 14:50 MESZ