Urkunden

König Maximilian I. erneuert dem Kurfürsten Philipp von der Pfalz auf dessen Bitte hin das Recht, dass alle Bastarde und uneheliche Kinder, die in seinem Fürstentum geboren werden oder dort wohnen, seine Leibeigenen sind und der Pfalzgraf alle Bastarde in seinem Fürstentum in ihrem Hab und Gut beerben soll, sei es liegend, fahrend, Schuld oder Pfand, wenn diese ohne eheliche Leibeserben und ohne rechtskräftiges Testament sterben würden. Dies wurde kraft römisch-königlicher Machtvollkommenheit und mit Wissen und Rat der Kurfürsten, Fürsten und Getreuen des Reiches dem genannten Philipp und seinen Erben, die Pfalzgrafen und Kurfürsten sind, gewährt. Allen Untertanen und Getreuen des Reiches wird bei königlicher Ungnade und einer Strafe von 50 Mark lötigen Goldes, das je hälftig der Reichskammer und dem Kurfürsten zu zahlen sind, die Einhaltung befohlen.

Bild 1 | Digitalisierung: Landesarchiv Baden-Württemberg

Public Domain Mark 1.0 Universal

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Reference number
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 820, 302
Extent
fol. 359r-360r
Notes
Kopfregest: "Wie konig Maximilian der Pfaltz die fryheit bastart zu erben bestetigt unnd geben hatt". Mit Vermerk: "Ad mandatum domini regis proprium Conradus Sturtzel von Buchen doctor und ritter k[öniglicher] cantzler subscripsit".
Further information
Ausstellungsort: Worms

Siegler: Maximilian I.

Publiziertes Regest: RI XIV,1 Nr. 2279

Context
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Perpetuum II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) >> Urkunden
Holding
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher

Date of creation
1495 August 12 (am zwolfften tag des monets augusti)

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Last update
04.04.2025, 8:03 AM CEST

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Object type

  • Urkunden

Time of origin

  • 1495 August 12 (am zwolfften tag des monets augusti)

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