Münze

Quadrigatus (Didrachme)

Quadrigati werden Silbermünzen der Römischen Republik genannt, die auf der Rückseite eine von Jupiter gefahrene Quadriga abbilden, während auf der Vorderseite ein jugendlicher Januskopf zu sehen ist. Dem Gewicht nach handelt es sich um unteritalische Didrachmen (ca. 6,8 g), die Rom etwa zwischen 225 und 212 v. Chr. in großen Mengen prägen ließ. Etwa 211 v. Chr. löste der Denar als wichtigstes römisches Silbernominal den Quadrigatus ab. (SV)
Vorderseite: Januskopf mit Lorbeerkranz, Perlkreis. Rückseite: Jupiter in der Quadriga nach rechts, mit der rechten Blitz schleudernd, in der linken Zepter, hinter ihm Victoria als Lenkerin, unten auf Tafel inkus: ROMA, Linienkreis.

Rechtewahrnehmung: Museum August Kestner | Digitalisierung: Christian Rose

Namensnennung - Nicht kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International

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Standort
Museum August Kestner, Hannover
Sammlung
Münzen und Medaillen
Inventarnummer
N. Mz. 514
Maße
Durchmesser: 1,89 cm, Gewicht: 6,73 g, Stempelstellung: 6 h
Material/Technik
Silber / geprägt


Inschrift/Beschriftung
Rückseite: ROMA

Verwandtes Objekt und Literatur
Cra 28/3
Quadrigatus
Berger, Frank, 1989: Die Münzen der Römischen Republik im Kestner-Museum Hannover, Hannover, Nr. 88

Bezug (was)
Münze
Quadriga
Bezug (wer)
Bezug (wann)
Römische Republik (509 - 27 v.Chr.)

Ereignis
Herstellung
(wo)
Süditalien
(wann)
225-212 v. Chr.

Rechteinformation
Museum August Kestner
Letzte Aktualisierung
18.02.2026, 13:24 MEZ

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Objekttyp

  • Münze

Entstanden

  • 225-212 v. Chr.

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