Buchbeitrag

Wer plant für wen? Partizipation im Kontext gesellschaftlicher Differenzierung

Der Beitrag befasst sich mit Partizipation in der Raumplanung und mit den Herausforderungen, die sich (nicht nur) angesichts der gesellschaftlichen Differenzierung ergeben. Als Reaktion auf selektive Beteiligungsmuster wurden zielgruppenorientierte Planungsansätze in den letzten Jahrzehnten ausgebaut. Zielgruppendefinitionen basieren allerdings häufig auf eindimensionalen Identitätszuschreibungen und unterstellen gemeinsame Interessen, auch wenn es kein kollektives Subjekt gibt. Auf der anderen Seite kommen solche Identitätszuschreibungen bei professionell Planenden nur selten zur Sprache. In dem Beitrag wird argumentiert, dass eine Reflexion der gesellschaftlichen Positioniertheit von Planenden Ausschlussmechanismen aufzudecken helfen kann, die eine breitere Beteiligung in Planungsprozessen bislang verhindern. Performative Partizipation als Prozess, in dem sich Subjektpositionen entwickeln und verändern können, könnte eine Möglichkeit darstellen, den Blick weg von Personen und sozialen Gruppen hin zu diesen Mechanismen zu lenken.

Sprache
Deutsch

Erschienen in
hdl:10419/102844

Klassifikation
Landschaftsgestaltung, Raumplanung
Thema
Partizipation
Gesellschaftliche Differenzierung
Zielgruppenorientierte Planung
Planungstheorie
Planungssoziologie

Ereignis
Geistige Schöpfung
(wer)
Huning, Sandra
Ereignis
Veröffentlichung
(wer)
Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung
(wo)
Hannover
(wann)
2014

Handle
URN
urn:nbn:de:0156-3854039
Letzte Aktualisierung
10.03.2025, 11:46 MEZ

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Objekttyp

  • Buchbeitrag

Beteiligte

  • Huning, Sandra
  • Verlag der ARL - Akademie für Raumforschung und Landesplanung

Entstanden

  • 2014

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