Buch

Der Wille zur Gewalt : Politik des persönlichen Verhaltens

Die Autorin stellt einige liebgewordene Denkschemata der Frauenbewegung in Frage, indem sie zum Ausgangspunkt der feministischen Kritik zurückkehrt: das Private ist politisch. Und: Gewalt ist nicht nur eine Frage von Machtstrukturen, deren Opfer Frauen sind, sie ist auch immer wieder die Folge persönlicher Entscheidungen. Vor diesem Hintergrund setzt sie sich mit Psychotherapisierung, verkapitalisierten Beziehungsformen, Identitätspolitik, "privaten" sexuellen Ausbeutungsverhältnissen, kurz: den zeitgenössischen postfeministischen und postmodernen Tendenzen auseinander, die den Menschen / die Frau aus der persönlichen Verantwortung entlassen. Kappeler ruft dagegen zur Eigenverantwortlichkeit und zum reflektierten Umgang auch mit "heiligen Kühen" des Feminismus auf.

Identifier
FE-205
ISBN
3-88104-254-7
Umfang
303

Erschienen in
Kappeler, Susanne. 1994. Der Wille zur Gewalt : Politik des persönlichen Verhaltens. München : Frauenoffensive. S. 303. 3-88104-254-7

Thema
Mittäterschaft
Homosexualität
Lesbianismus
Feministische Theorie
Gewalt
Machtstruktur
feministische Ethik
Psychotherapie
Pornographie
Prostitution
Sexualität
Beziehungsmuster
Rassismus
Krieg
Politik
geschlechtsspezifische Sozialisation
Sprache

Ereignis
Geistige Schöpfung
(wer)
Kappeler, Susanne
Ereignis
Veröffentlichung
(wer)
Frauenoffensive
(wann)
1994

Geliefert über
Letzte Aktualisierung
11.08.2025, 13:36 MESZ

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Objekttyp

  • Buch

Beteiligte

  • Kappeler, Susanne
  • Frauenoffensive

Entstanden

  • 1994

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