Durchschlag
Durchschlag
Im Boden des Durchschlags sind erhabene orangenfarbige Einsprenkel. In der Wandung befindet sich eine orangefarbige, schlangenartige Verzierung, die um das ganze Gefäß läuft; die Löcher des Siebs gehen bis an den oberen Rand, dort wo das Gefäß breiter wird. Am oberen Gefäßrand befinden sich gegenüberliegend zwei fingerdicke Henkel. Die gelbliche Glasur zeigt starke Abnutzungserscheinungen. Durchschläge wurden zum Abtropfen von Klößen oder gekochtem Fleisch benutzt, oder auch bei der Käseherstellung, um Quark auf ein Leinentuch abtropfen zu lassen.
A busem faan det sew as döpket spreenkelt. A hööl faan't sew gung bit kurt oner a boowenst kant, huar tau fangertjok häänlisen uunbroocht san. At güül gleesüür as stark ufsleden. Sewen wurd brükt, am klömpken of kööget fleesk ufdrip tu leeten, of uk tjuarel iin uun an lanen duk, wan'am sees maaget.
weitere Objektbezeichnung: sew [fering]
- Location
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Dr. Carl-Haeberlin Friesen-Museum, Wyk/Föhr
- Inventory number
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1316
- Measurements
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D: 33,6 cm, H: 9,6 cm
- Material/Technique
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Irdenware; glasiert
- Related object and literature
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Dokumentiert in: Hansen, Wilhelm: Hauswesen und Tagewerk im alten Lippe (= Schriften der Volkskundlichen Kommission für Westfalen (27), Münster, 1982
Dokumentiert in: Siuts, Hinrich: Bäuerliche und handwerliche Arbeitsgeräte in Westfalen (= Schriften der Volkskundlichen Kommission für Westfalen, 26), Münster, 2002
Dokumentiert in: Köster-Lösche, Kari / Karl-Heinz Lösche: Küchen & Kochen in Nordfriesland, Hamburg: H. Lühr & Dircks, 1989
- Classification
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Siebe und Filter (Sachgruppe)
- Event
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Herstellung
- (where)
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Föhr
- (when)
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19./20. Jahrhundert
- Delivered via
- Rights
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Dr. Carl-Haeberlin Friesen-Museum
- Last update
- 09.04.2025, 9:52 AM CEST
Data provider
Dr. Carl-Haeberlin Friesen-Museum. If you have any questions about the object, please contact the data provider.
Object type
- Durchschlag
Time of origin
- 19./20. Jahrhundert