Saudi-Arabien als Partner deutscher Nahostpolitik

Abstract: "Für die westliche Politik ist Saudi-Arabien innerhalb weniger Jahre vom Problemfall zum Hoffnungsträger geworden. Unmittelbar nach den Anschlägen des 11. September 2001 schien es, als seien die Beziehungen zwischen Riad und Washington massiv geschädigt. Sieben Jahre später hingegen gilt das Königreich der westlichen Politik und Öffentlichkeit als unverzichtbarer Verbündeter und als Führungsmacht in einer anti-iranischen Allianz 'moderater' Staaten und Regierungen. Dabei hat sich die saudi-arabische Außenpolitik nicht grundlegend verändert. Riads Regionalpolitik - die sich auf das Gebiet zwischen Israel und dem Libanon im Westen und dem Iran im Osten erstreckt - ist seit 2005 lediglich aktiver geworden. In Riad ist die Wahrnehmung verbreitet, dass der Nahe und Mittlere Osten sich in einer schweren Krise befinde, die auch Saudi-Arabien bedrohe. Deshalb tritt das Königreich dem Iran entgegen - offener, als dies vor 2005 der Fall war - und versucht, die Konflikte im Libanon und den pa

Weitere Titel
Saudi Arabia as a partner in German policy on the Middle East
Standort
Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main
Umfang
Online-Ressource
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Postprint
In: Sozialwissenschaftlicher Fachinformationsdienst soFid (2009) Internationale Beziehungen/ Friedens- und Konfliktforschung 2009/1 ; 9-41

Klassifikation
Politik
Schlagwort
Politik
Regionalpolitik
Saudi-Arabien
Iran
Riad
Syrien

Ereignis
Veröffentlichung
(wo)
Mannheim
(wann)
2009
Urheber

URN
urn:nbn:de:0168-ssoar-202284
Rechteinformation
Open Access unbekannt; Open Access; Der Zugriff auf das Objekt ist unbeschränkt möglich.
Letzte Aktualisierung
25.03.2025, 13:49 MEZ

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Beteiligte

Entstanden

  • 2009

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