Neubelebung der konventionellen Rüstungskontrolle in Europa : ein Beitrag zur militarischen Stabilität in Zeiten der Krise

Zusammenfassung: Ende September 2016 endete die fünfte Überprüfungskonferenz des Vertrags über konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE-Vertrag) in Wien ohne greifbares Ergebnis. Russland, das die Implementierung des Vertrags Ende 2007 suspendiert hat, nahm nicht teil. Auch die baltischen Republiken und andere Nato-Staaten gehören dem KSE-Vertrag nicht an. Erneut wurde deutlich, dass er keinen wirksamen Beitrag mehr leistet, um für militärische Zurückhaltung und Berechenbarkeit in einem Europa zu sorgen, dass von neuen Konflikten, einem konfrontativen Sicherheitsverständnis und der Gefahr militärischer Eskalation gekennzeichnet ist. Deshalb hatte der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier Ende August 2016 vorgeschlagen, einen strukturierten Dialog darüber zu führen, wie konventionelle Rüstungskontrolle wiederbelebt werden kann. Der Vorschlag wird von 14 europäischen Staaten unterstützt. Bisher besteht aber noch keine Klarheit über die politischen Voraussetzungen, die militärische Substanz und den rechtlichen Rahmen etwaiger Neuregelungen. Es ist an der Zeit, darüber nachzudenken, sollen Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit der Initiative gewahrt werden. (SWP-Aktuell)

Standort
Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main
Umfang
Online-Ressource (8 S.)
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Gesehen am 15.08.2019

Erschienen in
SWP-Aktuell / Stiftung Wissenschaft und Politik ; 76
SWP-aktuell ; 76

Klassifikation
Politik
Schlagwort
NATO
Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
KSE-Vertrag
Sicherheitspolitik
Rüstungsbegrenzung
Rüstungsbegrenzung
Konventionelle Waffe
Implementation
Initiative
Absichtserklärung
Diplomatie
Verhandlung
Russland
Europa
Deutschland
Europa

Ereignis
Veröffentlichung
(wo)
Berlin
(wer)
Stiftung Wissenschaft und Politik
(wann)
November 2016
Urheber
Beteiligte Personen und Organisationen
Stiftung Wissenschaft und Politik

URN
urn:nbn:de:101:1-2024020913340352228157
Rechteinformation
Der Zugriff auf das Objekt ist unbeschränkt möglich.
Letzte Aktualisierung
15.08.2025, 07:34 MESZ

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Beteiligte

Entstanden

  • November 2016

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