Die Würde des Menschen : ontologischer Anspruch, praktische Verwendung und lebensweltliche Notwendigkeit

Der Begriff der Menschenwürde erfreut sich derzeit nicht nur großer Beliebtheit, er dient auch als Begründung für teilweise grundverschiedene Sachverhalte. Woraus resultiert dieser inflationäre Gebrauch? Der Vergleich der Begriffsgeschichte mit seiner heutigen Verwendung und die Analyse, zu welcher Art von Begriff die Menschenwürde gehört und wie sie zu begreifen ist, dienen als Basis der vorliegenden Untersuchung. Anhand dieser Bestimmung kann der heute übliche Vorwurf, bei dem Begriff handele es sich um eine Leerformel, entkräftet werden, weil ersichtlich wird, dass er auf dem Irrtum beruht, Menschenwürde sei deskriptiv aufzufassen. Allein der Umstand, dass die vermeintliche Bedeutungslosigkeit nur im Zusammenhang mit den zunehmend in Mode kommenden, deskriptiven Ethiken auftritt, weist darauf hin. Diese Arbeit zeigt, dass die diskutierten Schwierigkeiten der Menschenwürde keineswegs von ihr herrühren, sondern allein auf der Inkonsistenz deskriptiver Ethiken beruhen. Menschenwürde ist keine Leerformel, sondern ein wohlbegründeter Teil unserer Lebensform, der für unseren Lebensvollzug notwendig ist

Standort
Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main
ISBN
9783828886209
3828886205
Maße
21 cm
Umfang
156 S.
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Literaturverz. S. 143 - 148

Klassifikation
Philosophie
Schlagwort
Geschichte
Würde
Begriff
Menschenwürde
Begriff

Ereignis
Veröffentlichung
(wo)
Marburg
(wer)
Tectum-Verl.
(wann)
2004
Urheber

Inhaltsverzeichnis
Rechteinformation
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Letzte Aktualisierung
11.06.2025, 14:25 MESZ

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Beteiligte

Entstanden

  • 2004

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