Massivbau

Massivbau; Dieburg, Spitalstraße 22

Auf nahezu quadratischer Grundfläche wurde in den zwanziger Jahren des 19. Jhs ein großvolumiges, massives, zweigeschossiges Wohnhaus mit schiefergedecktem Zeltdach in klassizistischer Formensprache errichtet; wahrscheinlich aus dem Abbruchmaterial des Steinweger Torturms (1820 auf Abbruch versteigert). Über einem Sandsteinsockel entwickelt sich die symmetrische, vierachsige Fassade mit großformatigen Fenstern in Sandsteingewänden, im EG mit Klappläden ausgestattet; leider ist das Gurtgesims zwischen EG und OG verloren gegangen. Das ausgebaute Dach auf moderatem Kniestock wird belichtet über je drei Giebelgauben nach Osten und Süden, einer mittigen, größeren, mit paarigen Fenstern und zwei kleinen seitlich angeordneten Gauben. Der ausladende Traufkasten ist mit einem umlaufenden Stichbalkenkranz versehen. Das Gebäude ist aufgrund seiner Dominanz im Straßenraum sowie seiner für Dieburg außergewöhnlichen Architektursprache Kulturdenkmal.

Spitalstraße 22, Südostseite | Rechtewahrnehmung: Landesamt für Denkmalpflege Hessen

In copyright

Location
Spitalstraße 22, Dieburg, Hessen

Classification
Baudenkmal

Event
Herstellung
(when)
um 1825

Last update
04.06.2025, 11:55 AM CEST

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Object type

  • Massivbau

Time of origin

  • um 1825

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