Netsuke

Oni

Das Sujet "oni gyôzui" (das Wannenbad des Teufels) ist ein ôtsu-e-Motiv. Die diese volkstümlichen Bilder üblicherweise begleitenden moralisierende Gedichte (dôka) lauten frei übersetzt: "Even a goblin can become a Buddha, if he washes away dirt stains from his soul" und "He who washes his skin / goes quite unbathed / if he does not cleanse his mind." Hier schrubbt sich der Teufel mit Wonne den Rücken mit einem Handtuch, wobei den Schnitzer die Darstellung der körperlichen Verrenkungen und die damit einhergehende Grimasse besonders interessieren. Die Schnurführung verläuft unterhalb des abgelegten Tigerfellschurzes am Boden des Zubers.
Patrizia Jirka-Schmitz, aus: The World of Netsuke. The Werdelmann Collection at the museum kunst palast Düsseldorf, hrsg. v. Barbara Til, museum kunst palast Düsseldorf, Stuttgart 2005, S. 62, Kat. 169

Rechtewahrnehmung: Kunstpalast; Kunstpalast, Düsseldorf, Foto: Lothar Milatz, Düsseldorf, 2005

Urheberrechtsschutz

Standort
Kunstpalast, Düsseldorf, Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, Deutschland, Europe
Inventarnummer
mkp.P 2005-169
Maße
(H) 3 cm
Material/Technik
Elfenbein

Klassifikation
Alltags- und Gebrauchsgegenstand (Sachgruppe)

Ereignis
Herstellung
(wann)
19. Jahrhundert

Geliefert über
Letzte Aktualisierung
05.03.2025, 16:20 MEZ

Datenpartner

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Objekttyp

  • Netsuke

Entstanden

  • 19. Jahrhundert

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