Schriftgut

Protokolle der Sitzungen des Akademischen Senats 1816 bis 1820

Enthält: Übersicht über die Senatssitzungsprotokolle vom 30. Nov. bis 28. Dez. 1816 (Bl. 1), vom 13. April bis 16. Nov. 1816 (Bl. 22) und vom 11. Jan. bis 13. Aug. 1817 (Bl. 39). Protokollabschriften, gez. Schadow als kommissarischer Direktor/Direktor und Schumann als Interims-Sekretär und den Teilnehmern in wechselnder Zusammensetzung: Becherer, Berger, Buchhorn, Eckert, Freidhoff (ab 13. Aug. 1817), Henne (ab 25. Juli 1817), Hummel, Kuhbeil (ab 8. Feb. 1819), Lütke, Niedlich, Rabe, Rauch (ab 3. April 1819), Schumann, Schadow, Weitsch 13. April 1816: Reskript vom 4. April vorgetragen; Gutachten über die Gebrüder Heiniger, Kupferschmiede aus Weimar; probeweiser Freiunterricht für Martini; Rechnung von Eckert für Porto etc.; Ankauf von Rosetten von Stuckateur Pretti aus Rom; 6. Antrag des Frauenvereins auf Ausstellung der Gemälde der Sammlung Giustiniani in der Akademie zugunsten der Verwundeten; Erörterung der Modalitäten (geeigneter Raum, Betreuung der Gemälde) (Bl. 11f.). 27. April 1816: Ernennung von Hoffmann zum Hof-Edelsteinschleifer, Offerte von Porcellach in Paris: Gemälde von Fra Bartomeo, Senat wünscht generell vor dem Ankauf von Kunstwerken die Prüfung durch Sachverständige; Antrag von Francesco Santini aus Bologna; Bewerbung von Wittmann auf die Kastellansstelle; Einstellung von Aufsichtspersonal in den Königlichen Galerien (Ostermeyer, Berna, Kuban); Anschaffung des Werkes Campo Santo von Pisa; Freiunterricht für Peter Haas; Belegung der Wohnung des Kastellans (Bl. 13). 11. Mai 1816 (Teilnahme Zelter): Patente als Akademische Künstler für die Gebrüder Henniger; Ausstellung der Gemälde der Sammlung Giustiniani ab 12. Mai, Absprache mit Frau von Boguslawski, Hängung durch Francke, Aufsicht durch die Akademiemitglieder; Mappe zur Aufbewahrung des Werkes Campo Santo di Pisa; Streitsache gegen die Professoren Brunn und Poppe; Bewerbung von Peter Haas auf die Stelle des Kastellans; Offerte von Schönauer: Ziegelhüttenkunde; Gesuch der Witwe des Modelleur Schmidt; Vertretung von Scholler für den am 22. April verstorbenen Kastellan Grimmer (Bl. 14). 25. Mai 1816: Schreiben von Schadow an Frau Boguslawski betr. Ausstellungsschluss der Sammlung Giustiniani Ende Juni; Schreiben von Porcellachi de Parme; Probeunterricht für den Schüler Schultz; Rechnungen (Modelleur Thora, Schwerdfeger F. Bähr, Gipsbrenner Kühne, Schlossermeister Wentzel (für die Gipsabgüsse in Monbijou); Auftrag an Hirt, ein Verzeichnis der zweiten Lieferung der Gipsabgüsse aus Paris anzufertigen; Freiunterricht für Weinert; Unterricht der 1. und 2. Zeichenklasse findet in der Bauakademie während der Baumaßnahmen in der Akademie statt; Gesuch der Kastellanswitwe Grimmer (Bl. 15). 29. Mai 1816: Gutachten über die Arbeiten von Hermann aus Oppeln für eine evt. Studienreise nach Italien, Prüfung durch Schadow (Bl. 15f.) 8. Juni 1816: Reskript vom 25. Mai vorgetragen; Verantwortung für Verpackung und Transport des "Danziger Bildes" [Hans Memling, Triptychon] seitens Schumann; positives Gutachten für Hermann; generell sollten die Eleven der Akademie bei der Vergabe von Reisestipendien berücksichtigt werden; Empfehlungsschreiben von Bussler für Lohde (Bl. 16). 22. Juni 1816 (Teilnahme Schaffrinsky): Reskript vom 13. Juni vorgetragen; Gutachten von Rabe: Mechaniker Müller und "Reißmeister" Eberhardt ungeeignet für die Stelle von Modelleur Schmidt; Antrag des Mechanikers Staedeler auf das Prädikat als Akademischer Künstler, positives Gutachten von Schaffrinsky, Auftrag an Staedeler: Reparatur des Bordaischen Kreises; Antrag von Frau Boguslawski auf Verlängerung der Ausstellung der Sammlung Giustiniani; Antrag von Beltrami aus Cremona: Eröffnung eines Gemäldekabinetts; Termine im Unterricht Landschaftsmalerei von Lütke; Rechnungen für die Räumungsarbeiten für die Sonder-Ausstellung (Bl. 17). 6. Juli 1816 (Teilnahme Jachtmann): Reskript vom 20. Juni vorgetragen betr. Amastini; Gutachten von Jachtmann und Senat über den Steinschneider Amastini und dessen Qualifikation als Lehrer; Maler Francke verschließt eigenmächtig die Räume mit der Guistiniani-Ausstellung; Gutachten von Zelter über eine Komposition von Belitz; Todesanzeige für den Akademischen Künstler Thieme; Antrag von Plattner auf Beihilfe für die Übersetzung der Giotto-Biographie von Vasari; Antrag von Ernst Christian Schwicker auf Freiunterricht; Entschädigung für Scholler wegen der zusätzlichen Dienste durch die Bauarbeiten (Bl. 18f.). 8. Juli 1816: Vorbereitung zur Wiedereröffnung der Sammlung Giustiniani auf Antrag von Bogislawsky, Debatte über die Befugnisse des Malers Francke (Bl. 19-21). 20. Juli 1816: Verlesung des Reskripts vom 27. Juni; Vereidigung des Kastellans Johann Christian Rietz; Rückforderung des Honorars für die ungenügende Reparatur des Bordaischen Kreises durch den Mechaniker Mendelsohn; Büchergeschenk der Londoner Akademie für die Bibliothek; Liste von Prof. Eckerts persönlichen Eigentums von Kunstgegenständen in der Akademie; vorläufige Einstellung des Tischlers und "Reißmeisters" Eberhardt; Verlegung der Klasse von Eckardt; Anerkennung des Kupferstechers Kolbe erwünscht; Bekanntmachung der Anstellung von Kolbe (Bl. 23f.). 31. Juli 1816: Verlesung des Reskripts vom 18. Juli; Übergabe der Sammlung Giustiniani, Termin mit Francke vereinbart (Bl. 24). 17. Aug. 1816 (Teilnahme Levezow): Gesuch des Hofedelsteinschneiders Hoffmann um Zuerkennung des Prädikats Akademischer Künstler; positives Gutachten von Klaproth; Gesuch des Sekretärs Meisner an der Bauakademie; Vorschlag des Senats: Wiederbesetzung der Stelle Dümckes (Anstellung als Bauinspektor in Merseburg) mit Stolpner; Aufbewahrung der Gemälde der Sammlung Giustiniani, Aufsicht Vizedirektor Berger; Ausleihe einiger Gemälde zum Kopieren; Begutachtung der Studienarbeiten von Berger jun. in Rom; Ausstellungskommission: Schadow, Berger, Schumann, Niedlich (Bl. 25f.). 31. Aug. 1816 (Teilnahme Levezow): Besetzung der Stelle des Modelleurs an der Bauakademie: Wahl zwischen Eberhardt und Patke; Reinhardt übergibt zwei Landschaftsbilder; Bertheausche Gemäldesammlung; Rechnung des Gipsformers Thora; Empfehlungsschreiben der Prinzessin Charlotte für Schneider aus Hamburg; Unterstützungsgesuch von Ernst Ludwig Meyer; Bericht des Direktors der Bauakademie; Vorschlag des Senats: Patent als Akademischer Künstler für Kolbe für den Stich der Schlacht von Großbeeren (Bl. 27f.). 14. Sept. 1816: Reskript vom 29. Aug. vorgetragen, Gutachten über die Zeichnungen des Majors von Reiche; Bericht von Schadow über das Gesuch von Prof. Wendel, Zeichenschule Erfurt; Gutachten über eine Kopie der Madonna della Sedia von Fürst; Akademie bittet darum, sämtliche Doubletten aus dem Bestand der Königlichen Bibliothek der Akademie zu übereignen, auch zur evt. Nutzung durch die Bauakademie; Gesuch von Professor Kuhbeil betr. Gratifikation für Zeichenlehrer Henne für Vertretungsdienste; Verlesung des Reskripts vom 20. August; Immediat-Entscheidung des Ministeriums betr. Angelegenheit der Professoren Brünn und Poppe; Senat bittet um Anstellung des Tischlermeisters Eberhard als Modelleur; Dank des Senats für die Prachtausgabe des Jupiter Olimpien...; Unterrichtszeiten der Lehrer im Fach Perspektive Kuhbeil, Dähling, Collmann; Anzeige in den Zeitungen: anstelle des Planzeichners Dümbte tritt Stolpner, anstelle Modelleur Schmidt tritt Eberhard; Rechnung von Vizedirektor Berger; Rechnung für Heizungsmaterial (Bl. 28-30). 20. Sept. 1816 (Teilnahme Carlo de Giovanni detto Amastini): Einführung von Amastini als Mitglied, Verpflichtung als Lehrer, Überreichung des Patents; dreimonatiger Probeunterricht für Tempeltey; Schadow übermittelt Schreiben von Hofrat Bach; Schreiben von Knorr betr. Gehaltserhöhung an das Ministerium weitergeleitet; finanzielle Entschädigung für den Aufwärter Scholler (Bl. 31) 5. Okt. 1816: Reskript vom 19. Sept. betr. Doubletten aus der Königlichen Bibliothek; Unterrichtsplan für das Wintersemester 1816/1; Rechnungen von Bardou für die Modellierklasse; Rechnungen von Kastellan Rietz; Bericht von Schadow über die Bauakademie (Bl. 32). 19. Okt. 1816: Reskripte vom 10. Okt. vorgetragen; Anträge auf Befreiung von Matrikelgebühren und Honorarzahlung; zwei Gemälde Napoleon und Josephine aus Aachen über den Geheimen Staatsrat Staegemann an die Akademie übergeben und eingelagert; Freiunterricht für Glasmaler Mohn auf Empfehlung des Kronprinzen; Anlage: detaillierter Bericht von Schadow über - den Gemäldetransport der Napoleon-Josephine-Gemälde, - Immatrikulation von August Mohn, - Erteilung einer Eberhart Zulassung vorab an Weger und Wilhelm Buttel (Teilnehmer an den Befreiungskriegen) zum Unterricht in den Baufächern, - an Studenten, die bereits einen Universitätsschein vorweisen konnten, einstweilige Genehmigung zum Besuch der Baufächer an der Akademie erteilt, - Unterrichtsschein im Fach Stadtbaukunst (bei Rabe) an Carl Uhlig wegen besonderer Eignung erteilt (Bl. 32f.). 2. Nov. 1816: Reskripte vom 23. Okt. vorgetragen; Freiunterricht für Woltreck im Freien Handzeichnen, Unterrichtsschein in Planzeichnen für Weinknecht, Freiunterricht für den taubstummen Karl Heinrich Wildt und für den Diener des Kronprinzen Carl Eduard Engel, Vorschlag von Vizedirektor Berger, Verkauf des Elementarzeichenwerkes, 4. Heft; Rabe übergibt Doublettenverzeichnis der Königlichen Bibliothek, Vergleich mit dem Bestand der Bauakademie (Bl. 34). 16. Nov. 1816: Vereidigung des Lehrers Johannis Eberhardt im Fach Modellieren; Verwendung der Einnahmen der Kunstausstellung 1816; Restaurierung bzw. Reinigung der Bilder aus Merseburg, Auftrag an Maler Bock; Verwendung der Bilder der Sammlung Wiedemann aus Zeitz; Gutachten von Schnorr in Leipzig und Meyer in Weimar angefordert; Gesuch auf Freiunterricht von August Münchmeyer abgelehnt; Revision der in der Akademie aufbewahrten Bilder aus dem königlichen Besitz; Aufwandsentschädigungen an die Bediensteten Bernau und Kuhban; Rechnung des Buchdruckers Quien; Remuneration an die Assistenten Neumann, Heine und Herdt (B. 35f.). 11. Jan. 1817: Reskript vom 19. Dez. vorgetragen; Senat bittet um Auszahlung der weiteren Unterstützung an den betagten Aufwärter Scholler; Reskript vom 27. Dez. betr. Gemäldesammlung Wiedemann aus Zeitz; Kabinettsorder mit dem Auftrag an die Akademie, zur Ausschmückung der Garnisonkirche in Potsdam mit historischen Gemälden beizutragen, vorgeschlagen sind: Weitsch, Hummel, Niedlich, Schumann, Dähling, Kolbe; Bitte um Ankauf der Holzschnitte aus der Sammlung Derschau; Gutachten von Schadow betr. Sammlung Corneillan; Gutachten von Schadow zum Ankauf der Kupferstiche aus der Sammlung Derschau; Empfang von Büchern bestätigt; Bericht über den Unterricht in den Baufächern; Antrag von Groditzky auf ein Expl. der Großen silbernen Preismedaille; Zeichnung und Bericht von Jachtmann zu einer neuen Preismedaille (Bl. 40-42). 25. Jan. 1817: Reskript vom 14. Nov. 1816, Bestätigung des Empfangs von sieben Werken für die Bibliothek, ein Werk wird vermisst: Romani Basilica vaticani descript; Reskript vom 9. Jan.; Bestätigung der Kabinettsorder vom 20. Jan: Auftrag – sechs historische Gemälde für die Garnisonkirche in Potsdam; Bücher aus England entgegengenommen (Bl. 41f.). 1. Feb. 1817: Verteilung der Preismedaillen an die Schüler der Gewerkschulen; Reskript vom 16. Jan. Verzeichnis der Sammlung Corneillan fehlt; Unterrichtsbeginn im Fach Planzeichnen von Meinecke, Stolpner noch nicht bereit zur Lehrtätigkeit, übergibt Schlüssel zur Materialsammlung; Jachtmann erhält Auftrag zur Anfertigung einer Amtskette für die Rektoren; Fracht mit den Gipsabgüssen aus Rom in Hamburg angelangt; Vorschlag von Berger befürwortet: geringe Einschreibgebühr für die Schüler der Gewerkschulen einführen; Todesanzeige für Burnat (28. Jan.), (Bl. 42). 8. Feb. 1817 (Teilnahme Völcker, Kretschmann): Einführung der zu Professoren ernannten Lehrer Völcker und Kretschmann; Gutachten von Buchhorn über das Zink-Stechen; Erweiterung des Unterrichts von Levezow; Anträge auf Freiunterricht für den Diener des Prinzen Wilhelm, Julius Schönbeck und die Gebrüder Maertens sowie für den Sohn des Malers Elsner; Quittung von Groditzky über den Erhalt der Silbernen Medaille als Ersatz für die verlorengegangene 6. Aufteilung des Gehalts des verstorbenen Mitglieds Burnat an Niedlich und Weitsch (Bl. 43f.). 22. Feb. 1817 (Teilnahme Hummel): Todesanzeige und Gedenken für Eckert: Sichtung der Unterlagen, Ankauf einiger Zeichnungen, Bestimmung von Henne als Nachfolger; Abschrift der Kabinettsorder zur Anfertigung der sechs Gemälde für die Potsdamer Garnisonkirche; Mitteilung über die Neugründung der Kopenhagener Akademie; Erhalt der Holzschnitte aus der Sammlung Derschau; Reskript vom 6. Febr.: Quittung für die Preismedaille; Unterrichtsvertretung von Meisner für Stolpner, Bergers Sohn als Hilfslehrer in der Gewerkschule vorgeschlagen, Gutachten von Rabe erwartet, Kopie des Gemäldes Cosimo von Medici in der Sammlung Giustiniani hat die Künstlerin Nannoni gefertigt; Rechnung von Bock für die Restaurierung der Gemälde aus Merseburg; Antrag auf Freiunterricht für Nicolas Gustine aus Hanau sowie für Carl Friedrich Bamberg; Zeitungsannonce betr. Unterricht im Sommersemester; Anlage: - Antrag von Schadow auf Anstellung des Sohnes des verstorbenen Aufwärters Scholler, vertraut mit der Handhabung der "argandschen Lampen" (Bl. 44-46). 8. März 1817: Schreiben von Friedrich Peters über Erhalt einer Silbernen Medaille; Inventar der Sammlung Derschau; Gemälde von Procacini [Procaccini], von Friedrich Wilhelm III. für das Museum angekauft, zur Aufbewahrung der Akademie übergeben; Reskript vom 22. Febr. betr. Eleveninstitut, Beratung mit Weitsch; Schreiben des Direktoriums der Erfurter Kunst- und Gewerkschule, Gehaltserhöhung für Prof. Wendel; Skizze von Jachtmann für eine Medaillen-Kette für die Rektoren der Universitäten; Schumann führt die Vertretung der Sekretärsstelle, Remuneration (Bl. 47-50). 22. März 1817: Reskript vom 4. März; keine Zurücksetzung von Collmann (Lehrer der zweiten Zeichenklasse); Henne Lehrer für die dritte Klasse; Anstellung von Berger jun. als Lehrer, Anfertigung von Staffeleien erforderlich wegen gestiegener Schülerzahl; Denkschrift von Stoltner (Stolpner?) zur Erteilung des Unterrichts im Planzeichnen; Gutachten von Schadow über eine Abhandlung von Engelmann über den Steindruck; Bericht von Schadow über zwei Kisten mit Gipsabgüssen aus London; Befürwortung der Anstellung des Sohnes des verstorbenen Aufwärters Scholler; Eingang des Verzeichnisses der Kupferstiche aus der Sammlung Derschau; Geschenk von Wiebeking: Abhandlung über den Einfluß der Baukunst auf das allgemeine Wohl; Bericht von Schadow über die Bauakademie; Rabe bittet um Ankauf eines in London erschienenen Werkes The inedited antiquities of Attica... (Bl. 48-50). 5. April 1817: Vereidigung von Ferdinand Berger als Lehrer an der Kunst- und Gewerkschule; Reskript vom 20. März vorgetragen, Remuneration für den Sekretär [Schumann]; Reskript vom 27. März: Elementarzeichenwerk, Rücksprache mit Henne; Eleve Neumann wünscht zeitweise in Potsdam zu studieren (Absprache mit Puhlmann); Schwechten [Schwaechten] wünscht Aufnahme in die Klasse der Dekorationsmalerei, wird an Graf Brühl verwiesen, Senat empfiehlt Anstellung von Prof. Breisig in Danzig als Lehrer für Dekorationsmalerei; Semesterschluss im "Zeichnen nach der Natur" (Aktstudium); bauliche Gegebenheiten des neuen Museums, Höhe des Antikensaals, Aufstellung von Kolossalstatuen (Phidias, Monte Cavallo); Rechnungen von Kastellan Rietz, Klempner George, Ulfert, Papierhändler Kühn; Bericht über das Eleveninstitut, Sitzung am 2. Apr.; Aufwandsentschädigung für Aufwärter Scholler (Bl. 50-52). 19. April 1817: Unterricht im Planzeichnen von Stoltner; Vollmacht der Akademie zum Ankauf der Kupferstichsammlung von Hauptmann Derschau; Eingabe der Mutter des Eleven Schoppe: Akademie befürwortet Reisestipendium für Schoppe nach Italien; 3. Rechnung von Lehrer Bardou betr. Utensilien für den Bossierunterricht; Freiunterricht für den Diener Reinecke der Prinzessin Charlotte; Remunerationen an Kuhbeil, Collmann, Dähling, Erben von Eckert, Assistenten Neumann, Heine, Herdt, Aufwärter Scholler (Bl. 53f.). 3. Mai 1817: Antrag von Berger betr. Gewerkschule; Gesuch des ehemaligen Eleven Bretzing; Dähling als Nachfolger von Collmann; Bericht von Direktor Schadow über die Baufächer sowie Rechnung Schadows über die Lieferung der Gipsabgüsse aus Rom und London; Rechnung von Gipsformer Beyer für Modelle für Unterrichtszwecke; Rechnung von Berger für die Umdrucke der Musterzeichnungen (Vorbilder) für die Zeichenklassen; Unterrichtsbeginn für das Kopieren in der Gemäldegalerie (Bl. 54f.). 17. Mai 1817: Reskript vom 10. Apr, 3. Mai erörtert; Freiunterricht für Maler Lichtwald aus Stralsund; Freiunterricht für Beil; "hydraulischer Flügel" aus Frankfurt; Rechnungen für Schreibmaterial, Quittung über Erhalt von 17 Medaillen (Bl. 55-60) [Fehlzählung zwischen Bl. 55 und 60]. 31. Mai 1817: Reskript vom 12. Mai erörtert; Eingabe des ehemaligen Eleven Bretzing, Akademie wünscht Wiedereinstellung; Anträge auf Freiunterricht für Lichtwald und Beil bestätigt; Remuneration für den Kastellan von Monbijou, Bernau; Bericht der Kommission des Schüler- und Eleveninstituts (Bl. 60f.). 14. Juni 1817: Posch reicht Modell für die goldenen Medaillen für die Universitäts-Rektoren ein; Zeichnungen von Regnault, Vernet, Mongin als Steindruck, hg. von Engelmann, erhalten; Teile der Kupferstichsammlung von Derschau eingetroffen; Preis des Abgusses des Koloß von Monte Cavallo von Spieker zu erfragen; Gesuch von Köppen; Rechnungen von Kastellan Rietz, Glaser Hecking, Schlosser Violet, Tischler Salzwedel; Remuneration für Aufwärter Scholler (Bl. 61). 28. Juni 1817: Reskript vom 29. Mai, Unterricht im Feldmessen durch den Ingenieur-Geographen Preuschen, Gutachten von Zimmermann; Reskript vom 9. Juni betr. Kunstschule in Halle; Reskript vom 12. Juni betr. Anstellung von Bretzing als Eleve; Ankauf der Gemäldesammlung Wiedemann in Zeitz; Reskript vom 19. Juni erörtert; Vorschlag von Sack zur Einrichtung einer Zeichenschule in Stettin (Bl. 63). 12. Juli 1817: Debatte über das Schreiben von Sack zur künftigen Gestaltung des Eleveninstituts nach der Aufhebung des Innungszwangs und der Verantwortung des Staates für Handwerkerausbildung bis zur Meisterprüfung; Akademie sieht sich nicht in der Lage, diese Ausbildung zu leisten; es sei nicht zweckmäßig, an jede Stadtschule Gewerkschulen anzuschließen, stattdessen sollte Zeichenunterricht von Seminarlehrern gegeben werden, deren Ausbildung soll an der Akademie erfolgen. Elementar-Zeichenwerk soll fortgesetzt werden, Ausführung in Steindruck empfohlen; Sachverständigen-Gutachten von Lütke und Weitsch über zwei Gemälde eines Antragstellers gemäß Reskript vom 20. Juni; Quittung für Medaille an Korf-Liegnitz; Rechnungen und Bericht von Schadow betr. Gipsabgüsse aus Rom und London (Bl. 64-66). 25. Juli 1817 (Teilnahme Henne): Reskript vom 10. Juli vorgetragen; finanzielle Entschädigung für Linger, Bretzing, Treplin; Einreichung bzw. Rücksendung der Probezeichnungen der Schüler der Kunst- und Gewerkschule; Schreiben und Quittung von Derschau; Bericht von Schadow über die Baufächer (Bl. 66). 13. Aug. 1817: Reskript vom 17. Juli vorgetragen; angefordertes Gutachten von Schadow nicht eingegangen, Senatsgutachten ist Bestandteil des Protokolls; Remuneration an Bretzing; Schreiben von Intendant Brühl, Anstellung von Prof. Breysig aus Danzig wünschenswert, da Köhler und Gerst noch nicht befähigt sind, Unterricht in Theatermalerei zu erteilen; Gutachten von Schadow über eingegangene Bücher; Übergabe von The ineditid Antiquitys of Attika, London 1817, an die Bauakademie; Lieferung von Heizungsmaterial an die Akademie (Bl. 67). 13. Sept. 1817: Reskript vom 21. Aug. vorgetragen; angeforderte Personalliste wird eingereicht; Reskript vom 2. Sept. vorgetragen; Steuer für die Kupferstichsammlung Derschau; Raum für Aktzeichnen noch nicht im angebauten Flügel, Reparatur der Lampen erforderlich; Rechnung der Kupferstichklasse von Berger; Rechnung für Heizmaterial; Zustimmung zum Bericht des Direktors; Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester 1817/18 (Bl. 68). 27. Sept. 1817: Vortrag von Walter über freigelegte antike Malerei; Freiunterricht für Kayser, Carl Voigt, Stark; Probezeichnungen der Schüler im Fach Planzeichnen, eingereicht von Lehrer Stoltner, Gutachten von Sotzmann angefordert; Oberbaurat Riedel hat sein Kolleg über ökonomische Baukunst beendet; Direktor bittet Eytelwein um Vorschläge, infrage kommt Trieste, Becherer wird Vorschläge einreichen; Unterstützung für den erblindeten Bildhauer Selvino; Gutachten von Rabe über die Abhandlung von Büsching über den Kirchenbau; finanzielle Entschädigung für Bretzing; Rechnungen von Kastellan Rietz, Aufwärter Scholler und Klempner Ulfert; Einrichtung einer dritten Abteilung des Sonntagsunterrichts der Gewerkschule; Druckkosten für das Elementar-Zeichenwerk, Mitteilung von Berger (Bl. 69). 11. Okt. 1817: Reskript vom 20. Sept. vorgetragen: Kosten für Heizungsmaterial; Antrag von Sotzmann; Zeichnung und Anfertigung des Universitätssiegels durch Jachtmann; Remuneration für den Kastellan des Schlosses Monbijou sowie Aufwärter Kuban; Modelleur Eberhard, Bauakademie, wünscht mehr Heizungsmaterial; Freiunterricht für Busch (Bl. 70-72). 25. Okt. 1817: Reskripte vom 2. und 9.Okt. vorgetragen; Reskript vom 15. Okt. vorgetragen, Versetzung von Langheim in die zweite Zeichenklasse versetzt, weitere Studienfächer werden empfohlen; Zulassung von Schubert und Kiesewetter; Rechnungen für Heizung, von Glaser Hecking, Klempner George, Töpfer Maybaum, Kastellan Rietz; Begutachtung der Probearbeiten der Schüler der Kunst- und Gewerkschule; Abgang des Eleven Neumann (Bl. 72). 8. Nov. 1817: Reskripte vom 21.Okt. vorgetragen; Rechnungen von Kuban, Medailleur Jachtmann; Geheimrat Sack erbittet Exemplare des Zeichenwerkes für die Zeichenschulen in Stettin und Wollin; Gutachten über das Gemälde von Florian Grospietsch, für einen Italienaufenthalt jedoch nicht hinreichend. Senat erklärt, daß das Preisgeld für den Auslandsaufenthalt über einen Wettbewerb erlangt werden sollte (wie bei anderen Akademien üblich); Eingang des Werkes von Bildhauer Ruhl aus Kassel "Ideen zu Verzierungen" (Bl. 73f.). 22. Nov. 1817: Schreiben des Ministers des Innern an die Akademie: Unterstellung der Akademie unter Staatsminister Frh. v. Altenstein, Dankschreiben an den bisherigen Ressortchef Frh. v. Schuckmann; Reskript vom 8. Nov., Gesuch von Gentzen zur Aufnahme in die Gewerkschule; Aufnahme von Stark (Starck) in die Klasse von Hummel; Freiunterricht für Stiebel; 12. Heft der British Gallery eingetroffen; Gutachten von Buchhorn zum Gesuch von Kupferdrucker Schauer; Vorschläge von Hummel: Anstellung eines Assistenten (Cantian); Zeitpunkt der Neuimmatrikulationen; Anschaffung von Zeichentischen; Anatomiestudium nach Tiercadavern wird vom Senat nicht befürwortet ("tieferes Studium [sei] dem Künstler nur nachtheilig"); Bericht von Schadow über die Baufächer; restliche Blätter der Kupferstichsammlung von Derschau angelangt, Gutachten von Freidhoff erstellt, Rechnungen (Bl. 74-76). 6. Dez. 1817: Reskript vom 6. Nov. vorgetragen; Verteilung von 8 kleinen silbernen Medaillen, öffentliche Bekanntmachung; Reskript vom 13. Nov. vorgetragen: Schreiben an Oberpräsident Sack; Schreiben von v. Altenstein verlesen, Versprechen der Akademie, die "vaterländische Kunst zu befördern und [den] Kunstgeschmack zu verbreiten"; Bericht von Schadow über die Gipsabgüsse aus London sowie Eintreffen und Aufbewahrung der Originalkunstwerke aus Rom (Besitz von Minister Wilhelm von Humboldt) in Monbijou; Freiunterricht für Sounderson, Wilhelm Sassenhagen, Samuel Altmann; Eingabe von Kühne; Rechnungen von Klempner Ulfert, Schlosser Violet, Tischler Salzwedel (Bl. 77f.). 20. Dez. 1817: Reskript vom 8. Dez. vorgetragen, Mitteilung an Jachtmann; zwei Landschaftsgemälde des achtzigjährigen Reinhardt eingetroffen; für jährlich zwei eingesandte Landschaftsbilder erhält Reinhardt 50 Taler; Bericht von Henne über die Probleme der Aufstellung der Sammlung Giustiniani, zusätzliche Kosten laut Bericht von Rabe; Aufstellung erst im umgebauten Akademiegebäude ohne Komplikationen möglich; Kopie von Titel in Rom " Heilige Cäcilia von Domenichino; kein positives Gutachten über die Probezeichnung von Grospietsch; Freiunterricht für Hartmann, Sohn des Dekorationsmalers Seele; Katalog von Lackingon aus London eingetroffen; Schüler des Eleveninstituts Herdt verstorben, Vorschläge zur Besetzung der Stelle Herdts; Ankauf des Werkes "Pinacoteca di Milano" empfohlen; Rechnung des Papierhändlers Kühn, des Kastellan Rietz; Gesuch von Rietz um Gehaltserhöhung; Anlage: Bericht von Henne vom 19. Dez. 1817 über die Gegebenheiten bzw. Bedingungen zur Aufstellung der Sammlung Giustiniani (Bl. 78-81). 3. Jan. 1818: Reskript vom 15. Dez. 1817 vorgetragen; Reskript vom 22. Dez. vorgetragen: Gehalt von Cantian als Assistenz von Hummel; Unterricht im anatomischen Zeichnen nach präparierten Tierkadavern ist wünschenswert; Bücher eingegangen: Krönung der Heiligen Jungfrau nach Fiesole von Ternite, Text von Schlegel; 6. Heft von Möller Denkmäler deutscher Baukunst; Gutachten über den Auditeur Erhard (Bl. 85). 17. Jan. 1818: Reskript vom 27. Dez. 1817 vorgetragen; Reskript vom 31. Dez. vorgetragen: Kultusministerium teilt mit, daß die Aufstellung der Sammlung Giustiniani ermöglicht werden soll; Gutachten über Erhard an Prof. Hartmann in Dresden; Hofrat Krieger übermittelt der Akademie Abbildungen von Friedrich II.; Freiunterricht für Paul Louis Michelet; Bericht von Schadow über die Baufächer: Unterricht von Hummel und Schloezer nicht ausreichend; Rechnungen über Buchbinder- und Klempnerarbeiten (Bl. 86f.). 31. Jan. 1818: Reskript vom 12. Jan. 1818 vorgetragen; Assistenz bei Hummel - Conducteur Hoff oder Cantian; ausführliche Debatte über die Anatomieausbildung, insbesondere Arbeit mit Tierpräparaten - Abgrenzung zur naturwissenschaftlichen Ausbildung; Aufsatz von Schumann; Vergleich mit der Ausbildung an den Akademien in Dresden und Wien; Schreiben von Prof. Hartmann in Dresden zu Erhard; Grospietsch hat noch keine Gemälde zur Begutachtung eingereicht; Rabe verspricht die rechtzeitige Fertigstellung der neuen Räumlichkeiten für die Akademieausstellung; Remunerationen für die Schüler Heine, Ludwig Meyer; Eleve Linger anstelle von Bretzing angestellt; Entschädigung für Aufwärter Scholler (Bl. 87-93). 14. Feb. 1818: Reskript vom 26. Jan. vorgetragen; Anfertigung von Musterzeichnungen von Assistent Friedrich Schultz für die Baugewerkschule; Steindrucke eingetroffen zur späteren Vorlage beim Ministerium; Reskript vom 30. Jan. vorgetragen; Reskripte vom 2. und. 3. Febr., Plan zur Aufstellung der [Giustinianischen] Bildergalerie (siehe Anlage); Senat bittet um Ankauf des Gemäldes Der Heilige Johannes von Carlo Dolce, Offerte von Kunsthändler Artaria; Rendant Dohme übermittelt Zeichnungen bzw. Karte des Fürstentums Schönburg-Waldenburg; Rechnungen über Heizungsmaterial; Anlage: Aufstellung der Giustinianschen Gemäldegalerie im Universitätsgebäude, Leitung durch Weitsch, Assistenz: Schüler Heine und Fr. Schultz, Kastellan fertigt Ausstellungsverzeichnis an, Kopieren der Gemälde nach Ausleihe bzw. Transport zum Schloß möglich, Eintrittskarten beim Direktor Schadow (Kleine Wallstr.11) zu erhalten (Bl. 93f.). 28. Febr. 1818: Reskript vom 23. Febr. betr. Modalitäten zur Aufstellung der Sammlung Giustiniani vorgetragen; Kunstbücher eingegangen: Bossi des Cenato sowie Conte Verri osservazioni sul Volume intitolato de Cena colo di L. da Vinci; Postille alla osservazione; Öffentliche Bekanntmachung des Lehrplans für das Sommersemester sowie für die Akademieausstellung; Remunerationen für die Lehrer an der Gewerkschule Kuhbeil, Dähling, Collmann sowie Inspektor Henne; Ankauf aus dem Angebot von Kunsthändler Weiss: 20. Heft von Pinacoteca die Milano; 1. bis 9. Heft von Scuola di Leonardo da Vinci; Antrag von Förster zum Anatomieunterricht nach Tierpräparaten; Rechnungen für die Aufstellung der Giustinianischen Galerie; Unterrichtsschluß im Aktzeichnen, Verteilung der silbernen Medaillen an die Lehrer in diesem Fach (Bl. 95f.). 14. März 1818: Reskript vom 23. Febr. und 28. Febr vorgetragen; Schreiben an Remy in Dresden; Bestellungen bei Artari aufgegeben; Freiunterricht für Joh. Carl Friedr. Rose; Bericht von Schadow über den Unterricht in den Baufächern; Remuneration für Schumann für die Arbeit als Akademiesekretär; Entwurf des Architekten Beccega aus Vicenza für ein Schauspielhaus in Berlin; Ankauf des Werkes Recueil des dessins für die Gewerkschule empfohlen; Todesanzeige für Freidhoff (Bl. 96f.). 18. März 1818: Aufnahme zu auswärtigen ordentlichen Mitgliedern: Oberbaurat George Moller aus Darmstadt auf Antrag von Uhden; Architekt Weinbrenner; Offerte von Kunsthändler Artaria; öffentliche Mitteilung über den Tod von Freidhoff (Bl. 98). 28. März 1818: Reskript vom 9. März vorgetragen: Empfang des Heftes Pinacoteca di Milano; Quittungen für die Medaillen; Kunsthändler Ackermann in London bietet Zeichnungen von Raffael an; Transport der Gipsabgüsse aus London; Gemälde für die Sammlung Giustiniani: Johannes von Caro Dolce eingetroffen; Offerten von Artari: Abdrücke von Marco Antoni, cinque Santi; Bacchanal nach Raffael; Freiunterricht für Wilhelm Hofer; finanzielle Unterstützung für die Italienreise von Schoppe (Reskript vom 3. Mai 1817); Räumlichkeiten für die Akademieausstellung fertiggestellt, öffentliche Bekanntmachung soll erfolgen; Gehalt für Aufwärter Scholler; Rechnung für die Gewerkschule (Bl. 99f.). 11. April 1818: Reskript vom 30. März vorgetragen: Reisestipendium für Schoppe; Anträge auf Mitgliedschaft: von Gräfe für Hazard Mirault (Anfertigung von künstlichen Augen), von Hennig für den Schreibmeisters Kliever; beide Anträge abgelehnt; Aufnahme von Holloway [Thomas], (Probearbeiten: Cartons nach Raffael) als auswärtiges ordentliches Mitglied, Zustimmung des Ministeriums erbeten; Gesuch von Stolpner; Rechnungen von Kastellan Rietz; Gipsabgüsse aus London eingetroffen, nach Monbijou gebracht; Freiunterricht für Wilhelm Julius Holbein (Bl. 100f.). 25. April 1818: Reskript vom 30. März vorgetragen; Dank von Schumann für Remuneration für die Führung der Sekretariatsgeschäfte; Empfehlung zum Ankauf des Werkes Recueil des dessins; Reskript vom 6. April: Aufstellung der Gipsabgüsse in Monbijou; Reskript vom 18. April zur Mitteilung des Ministeriums über den geringen Bestand an Kunstwerken von Mitgliedern in der akademieeigenen Sammlung; aus der Versteigerung aus dem Nachlaß von Freidhoff soll ein Gemälde erstanden werden (Bl. 101). 9. Mai 1818: Steindrucke von Reuter eingetroffen; Anatomieunterricht nach Tierpräparaten, Kupferstecher und Zeichner Thiele als naturhistorischen Zeichner zu beschäftigen; Musterzeichnungen von Henne an die Kunstschule nach Magdeburg zu versenden; Gutachten von Rabe und Becherer über Stolpner steht noch aus; Remuneration für Aufwärter Ostermeier für den Unterricht im Kopieren in der königlichen Bildergalerie; Antrag von Inspektor Henne auf Anfertigung eines Schrankes (Bl. 102f.). 16. Mai 1818: Beratung über die Musterzeichnungen (Planzeichnungen) von Stolpner (Bl. 103). 23. Mai 1818: Reskripte vom 2. und 4. Mai vorgetragen; Zustimmung zum Gutachten über Stolpner; Remuneration für Assistenz in der Gewerkschule bei Berger statt an Linger (zeigt keine Entwicklung) an Carl Ludwig Hübner; Anträge zur Bossierschule und zur Akademieausstellung an das Ministerium; Rechnungen von Kastellan Rietz und Mechaniker Winkler; Stundenzahl im Fach Aktzeichnen erhöht (Bl. 104). 6. Juni 1818: Werk von Möller Der Dom zu Köln eingetroffen; Anstellung von Ludwig Wichmann in der Bossierschule; Carton von Cornelius Joseph umarmt seinen Bruder Benjamin soll auf der Ausstellung gezeigt werden; Subskription auf das Werk Pierres gravees inedites von Millin; Dankschreiben von Weinbrenner; Eingang des Werkes von Wiebeking: Einfluß der Bauwissenschaften aus das allgemeine Wohl und die Zivilisation; Beurteilung der von Reiche eingesandten Steindrucke als ungenügend; Remunerationen für die Schüler Heine und Meier sowie Assistenten Linger; Bibliothekar Spiker übermittelt Kunstbücher: British Gallery of pictures, British Museum Marbles, Velasco Pintors Espagnoles; Gesuch des erblindeten Bildhauers Selvino; Rechnungen von Töpfer Maybaum, Kunsthändler Artaria, Tischler Bodeck, Kastellan Rietz, Tischler Salzwedel, Klempner George; Bericht von Schadow über den Unterricht in den Baufächern; Eleve Ludwig Meyer, Schüler von Buchhorn, abgegangen, Nachfolger soll Carl Ludwig Harnisch werden (Bl. 104-106). 20. Juni 1818: Reskripte vom 25. Mai und 1. Juni vorgetragen; Stolpner hat bereits Vorschuß für seine Musterzeichnungen erhalten, Probearbeiten des Eleven Linger sowie der Schüler Hübner und Thiele; Sachverständigengutachten über Tischler Wilken zur Ernennung als akademischer Künstler; negatives Urteil über die Kopie nach Domenichino von Titel in Rom; Hinterlassenschaft von Eckert für die Akademie nicht verwendbar, außer einem Schreibspind; Gutachten von Niedlich und Hummel über den Schüler der dritten Zeichenklasse Lichtwart; Empfehlung von Sack um Aufnahme von Passow sowie von Carl Friedrich von Rahden auf Empfehlung des Kronprinzen; Remuneration für Aufwärter Schöller und Kastellan von Monbijou, Bernau; Entschuldigungen von Eytelwein Weitsch und Buchhorn (Bl. 106). 4. Juli 1818: keine Reskripte eingegangen; Erteilung des Titels Akademischer Künstler an den Tischler Wilke für seine Arbeit "Berlin-Relief"; Entschuldigungen von Lütke, Hummel und Rabe; Rechnungen des Kastellan Rietz und des Malers Maresch; Übergabe eines Landschaftsbildes von Claude Lorrain aus der Sammlung Giustiniani an Rittmeister von Schack vom Kultusminister angeordnet; Notiz von Henne zu den Probearbeiten von Linger, Hübner, Thiele (Bl. 108). 18. Juli 1818: Reskript vom 22. Juni vorgetragen; Senat bittet um kontinuierliche Unterstützung für den erblindeten Bildhauer Selvino; Bericht von Artaria über die Kupferstichwerke; Vorschlag von Henne und Dähling befürwortet (Honorarerhöhung, um weniger talentierte Schüler fernzuhalten); Ausscheiden von Ludwig Meier als Eleve, Ersatzvorschläge vorhanden; Wettbewerbsprogramm der Akademie zu Mailand eingetroffen (Bl. 108f.). 1. Aug. 1818: Reskript vom 13 Juli vorgetragen; Bericht über den Unterricht im Zeichnen architektonischer Ornamente, dieser Unterricht soll ausgebaut werden; Text zu dem Kupferstich des Doms zu Köln eingegangen; Ehefrau des Architekten Louis Catel bietet der Akademie eine Sammlung antiker Ornamente an; Rollos für die Fenster des großen Zeichensaales erforderlich Bericht [von Schadow] über den Unterricht in den Baufächern (Bl. 109f.). 15. Aug. 1818: Reskript vom 23. Juli vorgetragen; Ankauf des Schreibspindes aus dem Nachlaß von Eckert; Gesuch von Inspektor Henne um Gehaltserhöhung, Mittel dafür aus der ehemals von Henriette Félicité Robert geb.Tassaert bezogenen Pension; Rechnung für Papier (Bl. 110f.). 29. Aug. 1818: Reskript vom 4. Aug. vorgetragen; Subskription des Elementarwerks des Mathematikers de Brée; Reskript vom 10. Aug.: Porträt Napoleon von Rittig angelangt; Reskript vom 17. Aug.: Qualifikation von Annette Busse für Mitgliedschaft nicht ausreichend (im Vergleich zu F. Tassaert-Robert); zehn Kupferstiche von Canova für die Kupferstichsammlung; Reskript vom 10. Aug.: Niedlich wird beauftragt, einen Unterrichtsplan für das Fach Architektonische Ornamente zu entwerfen; zwei Landschaftsbilder von Reinhardt eingegangen; Rechnung für Brennholz (Bl. 111f.). 16. Sept. 1818: Reskripte von 24. und 27. Aug. vorgetragen; Gutachten von Rabe über die Zeichnungen und Kupferstiche von Lehmus erbeten; Eingang von Büchern von Artaria; Eisendruck und Federzeichnung aus dem Besitz der Königl. Bibliothek; Reglement der Königl. Bibliothek übergeben, Nutzungsrechte der Mitglieder und Professoren; Portofreiheit für die von den Provinzial-Kunstschulen eingesandten Arbeiten; Publikation des Lehrplans für das Wintersemester; Kastellan Bernau, Schloß Monbijou, verstorben; Besuch von König Friedrich Wilhelm III. im neuen Museum; Lohnerhöhung für Aufwärter Scholler erbeten; Rechnung von Schadow für Transport der Skulptur von Canova "Faustkämpfer" (Bl. 112f.). 3. Okt. 1818: Reskripte von 4. Sept. vorgetragen, z.Z. kein Gutachten über Annette Busse möglich; Unterrichtsplan für das Fach Ornamentzeichnung liegt vor, Fach nicht nur für Architekten wichtig, Niedlich geeignet als Lehrer für dieses Fach; Reskript vom 21. Aug. vorgetragen: Gutachten über Grospietsch, vorerst nicht für Unterstützung (Stipendium) zu empfehlen; Bericht über die Gips-Ornamente von Catel, dazu Gutachten von Rousset; Nachtrag zum publizierten Vorlesungsverzeichnis: Maschinenlehre von Zimmermann; Gesuch von Kastellan Rietz; Schreiben von [Zelter] mit Gutachten von Weitsch über die Nutzung von Akademieräumen durch die Singakademie; Unterrichtsklasse von Ludwig Wichmann vorübergehend geschlossen, Rechnungen für Unterrichtsmaterial; Unterricht im Aktstudium beendet, Ausgabe der Medaillen für das Stellen des Aktes; Bericht von Lehmus: kein Ankauf der von Hillemann angebotenen Zeichnungen als Vorlageblätter für den Unterricht (Bl. 114f.). 17. Okt. 1818: Reskripte vom 21. Sept. vorgetragen; Senat nicht mit dem Bibliotheksreglement einverstanden (Kaution zu hinterlegen); Porto für Versand der Vorlagezeichnungen für die , Provinzialkunstschulen nicht aus dem Ausstellungsetat; Reskript vom 5. Okt.; positives Gutachten über die Zeichnungen von Eduard Ehrhardt; Reskript vom 5. Okt.; Lehrplanentwurf von Förster (Anatomie) positiv begutachtet; Düsseldorfer Galerie soll wieder in preußischen Besitz gelangen; Königliche Bibliothek übergibt der Akademie drei Deckel von Handschriften mit seltenen Holzschnitten (Heiliger Christoph, Die heiligen drei Könige, Hiob); Inspektor Henne übernimmt die Gebührenverwaltung der Kunst- und Gewerkschule (bisher Berger); Rechnung von Kunsthändler Weiß (Werk nach Michelangelo); Schreiben von Stadtbaurat Langerhans [Langhans?] mit Empfehlung zum Freiunterricht seines Schülers Carl Friedrich Gerhard (Bl. 116f.). 31. Okt. 1818: Reskripte vom 12. Okt. vorgetragen; Wichmann verschiebt die Italienreise und erteilt weiterhin Unterricht im Bossieren; Reskript vom 14. Okt.; Remuneration für Wichmann (Vertretung für Bardou); Reskript vom 19. Okt.: Gutachten über Remy aus Stettin nicht günstig; Rechnung für die Assistenz an der Kunst- und Gewerkschule; Senat wünscht die Elevenmuneration statt an Linger an Harnisch zu vergeben; Antrag auf Freiunterricht für Moritz Westphal Kiekopf, Poley; Rechnungen: von Kuban für Reinigungsarbeiten in Monbijou, von Glasermeister Hecking, Kastellan Rietz; Prospekt über Math. Brée, cour d'etudes des principes de dessin; Akademie benötigt ein umfassendes Nachschlagwerk der allgemeinen Kunstgeschichte; Ankauf von "Umrissen von den Werken des Michelangelo, Baccus Bandinelli, Daniel da Volterra" erbeten (Bl. 118). 14. Nov. 1818: Reskript vom 26. Okt. vorgetragen, Ankauf des Werks Michelangelo, Baccio Bandinelli, Daniel da Volterra; negatives Gutachten über die Erfindung von Arthur Müller: Schreibtafel; Bücher: Bildhauer Ohnmacht, Baumeister Elias Holl; Reskript vom 2. Nov.; Eingang der Medaillen für den Aktunterricht (Stellen des Modells); Cantian als Assistent für Hummel; Rechnungen des Glasers und Schlossers; neuer Stempel für die Preis-Medaillen: Vorbild französische Preismedaille, Vorschlag: mit Bildnis Albrecht Dürer; Ausführung: Jachtmann, Gutachten von Hirt einholen (Bl. 119). 28. Nov. 1818: Reskript vom 16. Nov. vorgetragen, Arbeiten von Remy nicht gelungen mit Ausnahme eines Selbstporträts; Antrag auf Freiunterricht für Morian und Kiekopf; Bericht über die Kunstausstellung; Rechnung von Berger für Unterrichtsmaterial; Bericht von Artaria; Rechnung von Kastellan Rietz (Bl. 120). 5. Dez. 1818: Reskript vom 30. Nov. vorgetragen, betr. Vergabe der Ausstellungseinnahmen (Antrag des Senats: bei höheren Einnahmen sollten höhere Remunerationen erteilt werden) (Bl. 121f.). 5. Dez. 1818: Beratung über Anstellung von Förster im Fach Anatomie nach Präparaten; Anlage: Abschrift des Schreibens von Förster vom 2. Dez. 1818 (Bl. 123-126). 12. Dez. 1818: Raummangel für den Unterricht wegen der Bauarbeiten am Akademiegebäude; Dank an das Kultusministerium für die Kunstgeschichte von Fiorillo, Senat bittet um die Übergabe des vollständigen Werkes; Ausstellung der Sammlung Giustiani in der Akademie kann vorerst nicht erfolgen, da die Kaiserin von Rußland [Maria Feodorowna] noch die laufende Akademieausstellung besichtigen wollte (Bl. 127). 22. Dez. 1818: Protokoll der außerordentlichen Sitzung über die Wahl von Maria Feodorowna, Kaiserin von Rußland, zum Ordentlichen und Ehrenmitglied; Detaillierter Bericht von Schadow über den Besuch von Maria Feodorowna in der Akademie, Urteil über einzelne Kunstwerke (Bl. 129-132). 2. Jan. 1819: Reskripte vom 7. Dez. 1818 vorgetragen; Ankauf eines Basreliefs von Thorvaldsen, als Kupferstich von Bettelini und Marchetti; Folge von Tierstudien von C. Reinhardt; Rechnung des Schreiblehrers Aldefeld; Rechnung für die Unkosten durch den Besuch von Maria Feodorowna in der Akademie; Rechnungen: für Scholler, Burghalter, Müller; Bericht von Schadow über den Besuch der Kaiserin von Rußland, Maria Feodorowna; Unterrichtsbeginn im Aktstudium; Publikation der Aufnahme von Maria Feodorowna als Mitglied und Ehrenmitglied der Akademie; Eingabe von Zimmermann, Gutachten von Rabe erbeten; Weitsch reicht Stich von Thelot nach Rubens ein (Bl. 136f.). 16. Jan. 1819 (Teilnahme Zelter): Reskripte vom 28. Dez. 1818 vorgetragen, Ankauf des kompletten Exemplars des kunsthistorischen Werkes von Fiorillo erbeten; im Akademiegebäude sollte die Möglichkeit des Kopierens der Gemälde auch durch Dilettanten berücksichtigt werden; Ausleihe des Gemäldes von Carlo Dolce an Frau von Jagow; Beginn des Anatomieunterrichts nach Präparaten von Förster; Antrag von Zelter auf Nutzung von Akademieräumen für den Gesangunterricht; Ernennung des Schülers Heine zum Eleven; Rechnung von Klempnermeister George; Bericht von Schadow über die Baufächer (Bl. 137f.). 30. Jan. 1819: Reskripte vom 8. Jan. vorgetragen, Kunstwerke und Bücher von Hüllemann empfangen; Reskript vom 18. Jan. betr. Robert Gnädig; Eingang der Bücher von D. Schorn, Über die Studien der griechischen Künstler, sowie das Lehrbuch von Senefelder über den Steindruck; keine Vorbilder [Musterzeichnungen] für die Kadettenanstalt vorrätig; Kunsthändler Kaspar Weiss empfiehlt Bücher: Freggio di Giulio Romano; Etudes calquuées et dessinees d'après Cinq Tableaux de Raphael; Cicognara Storia della Scultura; Rechnungen von Rietz und Kühn; Quittung von Derschau in Nürnberg über 500 rth. für die zweite Rate der verkauften Kupferstichsammlung (Bl. 139). 30. Jan. 1819: Gedenken an Freidhoff; Wahl von Kuhbeil und Rauch als neue Mitglieder des Senats; Reskript vom 18. Jan. betr. Berichte von Zimmermann zum Fach Maschinenlehre; Reskript vom 25. Jan. betr. Zeichnungen von Heine, das Ministerium wird um Rückgabe gebeten; Ankauf von Gipsornamenten über Louis Rosset als Vormund von Louis Catel; Reskript vom 28. Jan., Mitglieder sollen Gutachten geben; um Übergabe der silbernen Medaillen für die Handwerker wird gebeten; Eingang des Werkes The British Gallery of Pictures (Bl. 140f.). 8. Febr. 1819: (außerordentliche Sitzung zur Begutachtung von Gemälden für den Ankauf für die Königlichen Sammlungen, Teilnahme Palmer und Graf Marco di Rospi): Debatte über Kunst- und Geldwert der Werke; detaillierte Beschreibung der Arbeiten mit Angaben zu den Schätzwerten: Paul Potter: Gemälde, einen Ochsen darstellend; Marc Anton, Originalplatte des Bildnisses von Aretin; Cuyp: Bildnisse zweier Fürsten- Kinder; Frans Mieris; Mann, trinkend; J. bzw. A. Both, Landschaft; Zuschreibung Weitsch: nicht Both sondern Heusch; Jan van Steen: Konversationsstück; Primaticcio, vermutlich nach Primaticcio; alt-holländisch, Haemelich; geistliches Sujet; F. Weenix, Bildnis einer Dame als ganze Figur; Jan Lange, Köchin.- weitere Gemälde aus dem Besitz von Palmer: Rembrandt zugeschrieben: nach v. der Helst; Francesco Francia, Maria mit Kind; Metzü, Konversationsstück; Michelangelo, Heilige Familie.- aus dem Besitz von Marco di Raspi: Marco da Oggione: in der Manier von da Vinci; Bernardino Luini; Agostino Caracci; Kopie nach Corregio, Madonna; Cavedoni, Der heilige Thomas; Hannibal Caracci zugeschrieben; Altdeutsches Bild, Dürer zugeschrieben; Angeblich Velazquez, jedoch Murillo zugeschrieben; Kreuzabnahme.- Liste der zum Ankauf aus dem Angebot des Kunsthändlers Frauenholtz empfohlenen Gemälde, hs. Schadow, 10. Febr. 1819 (Angaben zu Künstler, Gegenstand, Kaufpreis des Händlers,Gutachten von Schadow, Taxpreis von Schadow) Künstler: Lucas v. Leiden, Georg Pencz, Christof Amberger, Michael Wolgemuth, Johann Scorel, Gerard van Leiden, Raffael (zugeschrieben), Frans Mieris, Holbein, Mabuse, Scheufelen, Heusches (Heuseler) (Bl. 141-147). 20. Febr. 1819: Eingang von Kunstwerken für die Kupferstichsammlung: L'homme de douleurs, NH sign.; Cornelius, Die Samariterin; Martin Schön, Die Jungfrau Maria; Israel von Mecheln, Dornenkrönung; Hugo da Carpi, Diogenes; Rechnung für The British Gallery of Pictures; Schreiben des Intelligenz Comptoires; Rechnungen von Kupferstecher Clar, Handwerkerrechnungen; Probearbeiten von Scheibler: Ornamente in Wachs bossiert, Scheibler geeignet als Vertreter von Wichmann für den Unterricht im Bossieren; Reskript betr. Personal der Akademie der Künste einschließlich Baumaterial zur Veröffentlichung im Adreßkalender (Bl. 152f.). 6. März 1819: Reskript vom 8. Febr., Ankauf der bereits eingegangen Kupferstiche; Elementarzeichenwerk von Zeichenlehrer Korf aus Elberfeld (wird nicht empfohlen); Remunerationen für die Professoren der Gewerkschule Kuhbeil, Collmann, Dähling, Inspektor Henne; Arbeitslohn für den Aufwärter Scholler; Publikation des Lehrplans für das Sommerhalbjahr; Kunsthändler G. Weiss sendet Probedrucke zur Ansicht, u.a. von Desnoyers: Madonna di Foligno; Medaillen- und Prämienausgabe wird angemahnt (Bl. 153). 6. März 1819: Reskript vom 27. Febr. vorgetragen, Schüler erhalten die vorgesehenen Medaillen; Angebot der Gemäldesammlung von Louise Grasshoff wegen mangelnder Qualität zurückgewiesen; Subskription auf die Werke von Visconti; Plan zum Anatomieunterricht von Förster seitens des Senats akzeptiert, Schüler sollen sich anmelden; Handwerkerrechnungen (Klempner Ulfert, Thielmann, Tischler Saltzwedel, Kastellan Rietz); Frau Schiavonetti übergibt eine qualitätvolle Sammlung von Kupferstichen zur Ansicht, u.a. Tod des General von Montgomery; Kunstband Tableaux et Statues des plus célèbres Musees et Cabinets; drei Berichte von Schadow: über den Unterricht in den Baufächern, Anatomieunterricht von Förster, Bauherr Strasberg von Stolpe (Bl. 154-156). 3. April 1819: Einführung von Rauch und Kuhbeil in den Senat; Verteilung der Preismedaillen an die auszuzeichnenden Schüler; Reskript vom 11. März vorgetragen; Reskript vom 15. März: Fortsetzung des Unterrichts von Zimmermann im Maschinenzeichnen trotz geringer Schülerzahl; mehrere Fächer an der Bauakademie werden nicht gelehrt; Antrag von Heine; Remunerationen für Aufwärter Ostermeyer und Kastellan Pernet für Hilfsdienste für den Unterricht im Schloß Monbijou nach Gipsabgüssen und Kopieren nach Gemälden in der Königlichen Galerie; Freiunterricht für Hopfgarten; Revision der vereinigten Bibliothek (Kunst- und Bauakademie) durch Roth und Rabe; Ehrendes Gedenken an Susette Henry (verstorben am 28.3.); Kunstbände und Drucke: British Gallery of pictures, Kupferstiche, Tierdarstellungen von Reinhart; Remunerationen an die Schüler Linger, Schulz, Heine; Anlage: Denkschrift von Förster [nicht in der Akte] (Bl. 156-158). 17. April 1819: Reskript vom 29. März; Plan für Anatomieunterricht wird erstellt; Preis für den Kupferstich "Tod des General von Montgomery" mit Witwe Schiavonetti ausgehandelt; Kupferstich-Werk Suites d'Etudes eingegangen; Angelegenheit Stolpner (Ausgleich für Zahlung); Aufstellung der Sammlung Giustiniani in der Akademie nicht empfehlenswert, (Wasserschäden zu befürchten); interimistisch anderer Saal vorgeschlagen; Kopien-Sammlung von Kausch nicht zum Ankauf empfohlen; Antrag von Inspektor Henne betreffend Kunst- und Gewerkschule befürwortet; Einnahme der Einschreibgebühren an der Kunst- und Gewerkschule; Rechnung von Kunsthändler Artaria (Bl. 158-160). 1. Mai 1819 (Teilnahme Zelter): Reskript vom 10. Apr.: Immatrikulation von Redecker als Eleve an der Bauakademie; Übernahme der Druck-Platten aus dem Nachlaß des ehemaligen Direktors Rode, Verwendung der Abdrucke für Auszeichnungen; Genehmigung zum Vorlesungsbesuch an der Bauakademie für Georg Friedrich Hentschel; Kritik an der Kopie von Schrader an dem Bild "büßende Magdalena" nach Corregio; Reskript vom 19. Apr., Eingang der kleinen silbernen Preismedaille; Arbeit von Heß, "Das jüngste Gericht" nach Rubens von Kunsthändler Schropp eingesandt; Blatt von Thelot "Die Kreuzigung Petri" nach Rubens eingegangen; Preis des Blattes "Tod des General von Montgomery"; Freiunterricht für den Sohn von Matheus Keck; Unterrichtsdauer im Aktzeichnen im Winterhalbjahr; 16 Medaillen als Prämien für das Aktstellen erbeten; Lehrplan im Fach Anatomie angenommen; Eingabe von Plattenschleifer Carl Sachse; Cantian als Vertreter von Hummel in dessen Abwesenheit; Handwerkerrechnungen (Bl. 160). 15. Mai 1819: aus dem Nachlaß von Rode (über die Witwe Rodes) in den Akademiebesitz übergegangen: 267 Platten (laut Nr. 143 des Verzeichnisses fehlen 20 Masken nach Schlüter; sie befänden sich im Besitz des Erben Fretzdorf bzw. sollten an den Buchhändler Frölich verkauft werden); Werk von Kunsthändler Artaria eingegangen; Zeugnis von Becherer für Pohley; Freiunterricht für August Lanz; Rechnungen: von Kastellan Rietz; von Seeger für Gipsabgüsse aus der Sammlung von W. v. Humboldt, Anfertigung der Abgüsse nach Antiken soll nicht ohne Genehmigung von Rauch erfolgen (Bl. 162f.). 29. Mai 1819: Reskript vom 8. Mai: Prämienverteilung; nochmals Fehlen der Schlüterschen Masken festgestellt; Presse für Abzüge nach den Platten von Rode benötigt; Eingang des Abdrucks "Tod des General von Montgomery"; Plan für Anatomieunterricht im Winterhalbjahr; Eingabe von Plattenschleifer Sachse betr. Spezialmaterialien; Reskript vom 17. Mai: Empfang der von Kunsthändler Frauenholz angekauften Bilder: Amberger, Porträt des Kaisers Karl sowie Porträt von Sebastian Münster; Georg Pentz, Männliches Bildnis; Neufchatel, Männliches Bildnis (sämtliche Gemälde in die Sammlung Giustiniani eingegangen); Reskript vom 12. Mai: Angelegenheit Stolpner; Raumfrage für die zu erweiternden Handwerkerschulen, Unterbringung im Akademiegebäude; Bericht über den Unterricht in den Baufächern; Kunstbücher: Leben und Werk Leonardo da Vinci; Prestels Lebensbeschreibung (Bl. 163). 5. Juni 1819 (Sitzung der Mitglieder des Senats sowie der Akademiemitglieder Völcker, Gubitz, Dähling, Haas, Wichmann sen., Taubert, Kolbe, Stürmer, Hampe, Posch, Amastini, Jachtmann, Wolf, Kretschmar): Vorschläge zur Wahl neuer Mitglieder (Hansen, Schloßbaurat und Schloßbaudirektor Schadow, Baurat Langhans, Friedrich Tieck, Ludwig Wichmann, Johann Wolff, Wilhelm Schadow zu Ordentlichen Mitgliedern, von Bussler zum Ehrenmitglied, Dilettant Pascal zum außerordentlichen Mitglied); Gesuch des Senats um Erteilung des Professorentitels an Rauch (Bl. 165f.). 12. Juni 1819: Reskript vom 24. Mai verlesen; Erhalt des Werkes von Hundshagen, Der Palast Kaiser Friedrich Barbarossa in Gelnhausen; Bericht von Rabe über die baulichen Veränderungen in der Akademie zur Einbeziehung der neuen Abteilung der Kunst- und Gewerkschule; im Notfall findet der Unterricht in der Bauakademie statt; Anstellung von Berger in der neuen Abteilung der Kunst- und Gewerkschule; auf Vorschlag von Rauch Aufnahme neuer Mitglieder: als Ordentliche Mitglieder Vincenzo Camuccini (Historienmaler in Rom), Pietro Benvenuti (Direktor der Akademie Florenz) und Giacomo de Maria (Bildhauer in Bologna), als Ehrenmitglieder degli Alessandri (Präsident der Akademie und Intendant der Kunstschätze in Florenz) und Bernardo Monzoni (Präsident der Akademie zu Carrara, Mitglied der Akademie zu Wien); Beginn des Unterricht im Aktstudium und in Anatomie bei Förster; Gehalt für Scholler (Bl. 166-168). 26. Juni 1819: Reskript vom 14. Juni verlesen; Aufnahme von Dübke in die Klassen von Meinecke und Stolpner; Unterstützung für Solvino; Freiunterricht für Wilhelm Reichmuth; Kunstbände eingegangen. Speth, Kunst in Italien; Wagner, Das Eleusinische Fest, Bildliche Darstellung Handwerkerrechnungen (Bl. 168). 10. Juli 1819: Reskript vom 14. Juni verlesen; Kattunfabrikant Abeking wird die für das Schleifen der Kupferplatten benötigten Steine aus England kommen lassen; Rabe wird die Fertigstellung des Unterrichtsraumes für die neue Abteilung der Kunst- und Gewerkschule mitteilen; Reskript vom 28. Juni betr. Qualifikation von Calau als Zeichenlehrer an Gymnasien, generelle Überlegungen zur Qualifikation der Zeichenlehrer an den Gymnasien im Zeichen-Elementarunterricht; Gutachten über die Entwürfe von Jachtmann für das Siegel der Universität Bonn; Handwerkerrechnungen (Bl. 169f.). 24. Juli 1819: Reskript vom 5. Juli verlesen; Nachrichten über den Schöpfer des Altarbildes aus dem 15. Jahrhundert in der Pauli-Kirche in Soest gesucht; Maler Bock zur Restaurierung des Gemäldes empfohlen; Ausleihe des Gemäldes Mazzolino die Ferrara, Christus als Kind im Tempel, Nr. 129 der Sammlung Giustiniani (Gemälde sei eines der kostbarsten der Smlg.) an den Maler Reuter nicht befürwortet; Reskript vom 5. Juli vorgetragen; Personal-Verzeichnis der Akademie für das Staatshandbuch; Beginn des Unterrichts der neuen Abteilung der Gewerkschule unter der Leitung von Berger ab 4. Aug. im Gebäude der Bauakademie; Eingang von Kunstbänden (Musee etranger, Elgin Marbles, Richard Lawrence, E. J. Burrow; Bericht von Schadow über die Baufächer; Ausfall der Vorlesungen von Rabe und van Alten; Quittungen über Preismedaillen; Rechnung von Gaspare Weiß über Papier; Veröffentlichung der Mitglieder-Ernennungen (Bl. 170f.). 7. Aug. 1819: Reskript vom 24. Juli vorgetragen; Bericht über den Zeichenunterricht an Gymnasien; Unterstützung für Selvino; Dankschreiben von Bussler und Pascal für die Aufnahme als Mitglieder eingegangen; Eingang von Prince Horace, Epochs of the Arts (Bl. 171f.). 4. Sept. 1819: Ausfall der regulären Sitzung vor zwei Wochen (Direktor Schadow abwesend); Reskript vom 2. Aug. vorgetragen; Restaurierung des Altargemäldes von Soest durch Maler Bock und Tischler Salzwedel; Unterrichtsausfall Lehrfächer von Rabe und van Alten; Angelegenheit Stolpner (Begründung für Vorschuß); Wohnungssituation der Mitglieder und Bediensteten, Versorgung mit Brennholz; Mitglieder hoffen auf Gehaltserhöhung; Eingang der Schriften Budorgis, Architekturlehrbuch von Weinbrenner; Gesuch des Eleven Heine; Unterrichtsverzeichnis für das Winterhalbjahr (Bl. 172f.). 18. Sept. 1819: Aktstudium beendet, Vergabe der Medaillen an die Lehrer; Beginn des Unterrichts in der neuen Abteilung an der Kunst- und Gewerkschule (Lehrer Berger, Assistent Schulz); Rechnung von Vizedirektor Berger; Rechnungen von Kastellan Rietz; Assistenzstelle an Schüler Harnisch anstelle von Eleve Heine; Lütke erbittet Ankauf von zehn Blatt Zeichnungen für Unterrichtszwecke (Bl. 174). 2. Oktober 1819: Reskript vom 22. Sept. vorgetragen, Anfrage des Ministeriums betr. "Emolumente" [Sonderzuwendungen] an die Mitglieder; Vorschüsse an Kastellan Rietz; Zahlungen an die Assistenten Linger und Schulz (Kunst- und Gewerkschule); Rechnungen an Tischler Salzwedel für Restaurierungsarbeiten am Altargemälde in Soest; Holzlieferung an Rietz (Bl. 175). 16. Okt. 1819: Reskript vom 20. Sept. vorgetragen; Unterricht im Winterhalbjahr; Reskript vom 22. Sept.: Dank für Kunstbände über Gußwaren [der k. Eisengießerei], Denkmäler detuscher Baukunst von Moller, Sammlung Wiener Steindrucke; Dankschreiben von Langhans, Breslau, für die Aufnahme als Mitglied; Freiunterricht für die Brüder Wesenfeld aus Landshut; Angebot von Kunsthändler Gaspare Weiss: Kupferstiche, einzelne Stiche zum Ankauf empfohlen; Rechnungen; Lütke bittet um Rückgabe der Zeichnungen; Bericht von Schadow über den Unterricht in den Baufächern; Anmerkung: die Hinweise Schadows sollten bei der Reorganisation der Bauakademie berücksichtigt werden (Bl. 175f.). 30. Oktober 1819: Reskript vom 30. Sept. vorgetragen, Eingang von Kunstschriften: Ennius Quirinus Visconti, Musée Pie Clémentin, Iconographie Romaine; Kupferstiche; Reskript vom 8. Okt.: Anatomie-Unterricht nach Präparaten (Förster) soll aus Raummangel in der Universität durchgeführt werden; gemäß Verfügung vom 11. Okt. werden die Gemälde abgesandt; Freiunterricht für Aug. Friedrich Franz und Julius Alexander Ihn nach Vorlage von Probezeichnungen; Dankschreiben von Hansen (Dänemark) für die Aufnahme als Mitglied; Rechnungen für Schreibmaterialien; Zielcke als Assistent von Hummel auf dessen Vorschlag; Eingang des Kunstbandes, Dorrow, Opferstätte und Grabhügel der Germanen und Römer am Rhein (Bl. 177f.). 13. Nov. 1819: Reskript vom 27. Sept. vorgetragen, von Lütke geforderter Preis für insgesamt zwölf Zeichnungen für Unterrichtszwecke; Vorschuß für Kastellan Rietz; Erhalt des Kunstbandes Bonnemaison, Suites d'Etudes; Lehrstelle für das Fach Planzeichnen; Matrikel für Joh. Carl Lichtenfels als Baueleve; Reskript vom 1. Nov. betr. Nachfolge von Wendt im Steinschneiden; je nach geforderter Qualität. Hoffmann oder Jachtmann; Prädikat Hofmedailleur für Jachtmann; Freiunterricht für Heinrich Senss aus Gransee; Gesuch von Witwe Wendt; Angebot einer Gemäldesammlung aus Pesaro; Handwerkerrechnungen, Rechnung betr. Gemäldetransportkisten, Rechnung für Förster für Utensilien für den Anatomieunterricht; Eleve Heine tritt zurück; Quittung über den Erhalt von 14 Medaillen als Remuneration für das Modellstellen (Bl. 178f.). 27. Nov. 1819: Reskript vom 16. Nov. vorgetragen, Freifrau von Heinecken bietet zwei Bilder von Lucas Cranach an; Reskript vom 19. Nov. betr. Bericht von Schadow über den Unterricht in den Baufächern, Angelegenheit Stolpner; Zielcke hat Assistenzstelle bei Humme angetreten, bittet um gleiches Gehalt wie Vorgänger Cantian; Gehaltszahlung an Lehrer Ferdinand Berger; Gehaltszulage für Aufwärter Scholler; Militärangehörige sollen von Major Graf von Waldersee für das Modellstehen (Unterricht im Aktstudium) freigestellt werden; sämtliche Gipsabgüsse müssen bis zur Fertigstellung eines neuen Unterrichtsraums vorläufig in einem Korridor untergebracht werden; Unterrichtsräume im Fach Bossieren und Anatomieunterricht von Förster (Vorträge über Skelettbau); Unterricht im freien Handzeichnen der ersten und zweiten Klasse sowie Unterricht in der Gewerkschule im großen Ecksaal; Akademie bittet um Bereitstellung der früher in der Universitätsstraße genutzten Räume bis zur Fertigstellung des Umbaus; Gutachten über ein von Prediger Henry entworfenes Behältnis für die Insignien von Fürst Blücher; Probearbeiten der Lithographischen Werkstatt Düsseldorf; Empfang der Gemälde von Lucas Cranach, Martin Luther und dessen Gattin; Handwerker-Rechnungen; Gutachten über die Gemäldesammlung von Jusi seitens der Rektoren Weitsch, Kuhbeil, Hummel, Niedlich, Kretzschmar, Wilhelm Schadow, Stürmer sowie Hirt; nach mehrheitlichem Urteil wird zum Ankauf empfohlen: Boltraffio, Die Heilige Barbara; Borgognoni, Die Heilige Jungfrau (Bl. 180-183). 11. Dez. 1819: Gipsabgüsse der Sammlung Barbarini sowie der Aeginetischen Statuen vorläufig aufgestellt, Gipsformer Beyer soll Reparaturen anfertigen; Offerte von Freifrau von Heinicke, Porträts von Luther und Gemahlin, nicht angenommen, da die Königliche Gemäldegalerie bereits wertvollere Gemälde von Cranach besäße; Gesuch von Kastellan Rietz um Gehaltserhöhung; Rechnung von Schadow betr. Transport der Aeginetischen Gipsabgüsse; Dankschreiben für die Ernennung zu Mitgliedern von Pietro Benvenuto, Giacomo De Maria, Ritter Giovanni degli Alessandri (Präsident und Senator zu Florenz) (Bl. 183f.). 8. Jan. 1820: Reskript vom 4. Dez. 1819 vorgetragen: Förster erhielt nicht den gewünschten Raum [im Anatomiegebäude der Universität], hält Vorträge in der Akademie; Rahmen für die Zeichnungen von Lütke; Gutachten über die im Reskript vom 6. Dez. erwähnten Gemälde; Bericht von Schadow an das Ministerium; Gesuch von Kastellan Rietz; Landschaftsmaler Reinhardt in Hirschberg (82 Jahre alt) übersendet zwei Gemälde; Publikation der Einladung bzw. Einsendung zur Akademieausstellung 1820; Handwerkerrechnungen, Materialausgaben (Bl. 191). 22. Jan. 1820: Prämienmedaillen für die Schüler der Kunst- und Gewerkschule erhalten; Kupferstichsammlung aus dem Besitz der Witwe Schiavonetti in den Besitz der Akademie übergegangen; Lieferung der Schrift des Musée Royal 4. Freiunterricht für Möller und Ludwig Schneider; Schenkung von W. von Humboldt: Abguß einer "Bildsäule, eine Nymphe darstellend"; Lieferung Polierstein über den Kaufmann Abeking; Freiunterricht für Liepp aus Duisburg und Sohn des Malers Franck; Handwerkerrechnungen; Antrag des Senats an das Ministerium (Bl. 192). 5. Feb. 1820: Verteilung der Preismedaillen, Hinweis des Direktors auf die Bedeutung der Kunst- und Gewerkschule im [preußischen] Staate; Belobigung von Wilhelm Harnisch, kleine silberne Medaille an Mitteldorf; Lieferung Pols Jahrbücher für die Bibliothek; Auftrag an Rabe: Entwurf für ein Behältnis zur Aufbewahrung der Orden von Blücher; Versand eines Expl. Elementarzeichenwerk an den Magistrat von Treptow; Altarbild in Soest; Elementarwerk an Bauinspektor Sachs übergeben; Gutachten im Auftrage des Ministeriums von Schadow über den Unterrichtsplan von Förster; Abbildungen der Gußwaren der Königlichen Eisengießerei erhalten; Freiunterricht für Kiesewetter; Zahlung an den Assistenten Zielcke (Klasse Hummel); Rechnung von Maler Ringsleben und Katellan Rietz; Plan für den Zeichenunterricht an den Gymnasien an das Ministerium übersandt (Bl. 194f.). 12. Febr. 1820: Außerordentliche Sitzung über das Eleveninstitut; v.a. Erweiterung des Faches Ornamentzeichnen; Vorschlag: Niedlich als Lehrer in diesem Fache an der Gewerkschule anzustellen (Bl. 196). 19. Feb. 1820: Reskript vom 27. Jan. vorgetragen; Antrag von Toelken auf Benutzung der Kupferstichsammlung der Akademie; Angebote des Kunsthändlers Artaria in Mannheim; Reskript vom 25. Jan. betr. Angelegenheit Stolpner, dazu Gutachten von Schadow sowie Gutachten über den Unterrichtsplan von Förster für das Sommerhalbjahr; Gemälde (Christus am Kreuze und Schlafende Nonne) von Schoppe, Stipendiat in Rom eingegangen; Remuneration für den Kastellan Pernet in Monbijou; Antrag von Hauchecorne: französische Ausgabe einer Schrift von Winckelmann; Rechnungen, u.a. von Weitsch für den Ankauf eines Kupferstichs von Thelot nach Rubens, das Blatt sei noch im Ministerium; Gutachten über die Kupferdrucker Heinersdorf und Schauer (Bl. 197f.). 4. März 1820: Reskript vom 31. Jan. vorgetragen; Anatomieunterricht von Förster: Unterstützung durch die Professoren Rudolphi und Knape nur bedingt möglich; Senat wünscht uneingeschränkte Ausübung des Unterrichts; Reskript vom 21. Febr. betr. [Ornamentzeichnen] von Niedlich; Silberne Medaillen für Harnisch und Mitteldorf; Eingang für die Kunstsammlung: Isabey und Godefroi, Der Wiener Kongreß; Zeichnungen von Catel (Möbel) nicht angekauft, da nicht geeignet für den Unterricht in der Kunst- und Gewerkschule; Remunerationen für den Unterricht in der Kunst- und Gewerkschule an Lehrer Kuhbeil, Collmann, Dähling und Henne sowie die Assistenten Harnisch, Linger, Schulz; Entschädigung für den interimistisch tätigen Sekretär [Schumann]; Abschluß des Aktstudiums im Winterhalbjahr; Rechnungen für Materialausgaben (Bl. 198f.). 18. März 1820: durch Entgegenkommen der [Universitätsprofessoren Rudolphi und Knape] kann der Anatomieunterricht von Förster nach Präparaten im Anatomiehörsaal stattfinden; Eingang einer Lieferung von Büsching (Hg.), Heidnische Altertümer Schlesiens; Unterrichtsplan für das Sommersemester; Unterricht von Rabe und van Alten noch nicht bestätigt; Klage von Jachtmann gegen die Königl. Eisengießerei betr. Urheberrecht an Medaille zu Ehren Fürst Blücher von Wahlstadt; Senat hofft auf ein Urteil seitens des Ministeriums zugunsten des "arbeitenden Künstlers"; Quittung über die Medaillenvergabe an die Schüler der Kunst- und Gewerkschule; Lehrer der Bossierklasse, Ludwig Wichmann, z.Zeit in Rom, übersendet eine Kiste mit Gipsabgüssen; Bildhauer Scheibler als Unterrichtsvertretung; Handwerkerrechnung; Kunsthändler Weiss bietet [Mappe] Die Galerie von Dresden an (Bl. 200f.) 1. April 1820 (Teilnahme Zelter, Dähling, Kolbe, Hampe): Reskript vom 13. März betr. Lehrstelle im Fach Ornamentzeichnen an Niedlich, Eingang von Kunstbänden: Kupferwerk von Bonnemaison; Mylius, Malerische Reise; Eingang von 16 Preismedaillen; Reskript vom 18. März: Henne wird Artaria antworten, Kritik an Rabe wegen des Unterrichtsausfalls; Reskript vom 20. März betr. Kabinettsorder vom 9. März 1820, Senat teilt dem Ministerium mit, daß kein Lehrer der Akademie die sogenannte "altdeutsche Tracht" getragen habe; Eingang einer Teillieferung von Des Tableaux et Statues; Feier anläßlich des 300. Geburtstag von Raffael; Gehaltszahlung für Zielcke (Assistent bei Hummel); Hildebrandt aus Stettin wünscht Freiunterricht; Anlage: Berlinische Nachrichten von Staats- und gelehrten Sachen Nr. 48, 20. April 1820; darin detaillierter Bericht über die Raffaelfeier in der Akademie (Bl. 201-207). 15. April 1820: Reskript vom 27. März betr. Ausstellung von Arbeiten von Frau Busse geb. Blesson; Reskript vom 27. März betr. Antrag von Berger; Senat will die Leitung der Kupferstichsammlung nicht Berger sondern Kuhbeil übertragen; dazu Bericht von Henne über die Ordnung der Sammlung und die Differenzen mit Berger über die Ordnungsarbeit des Inspektors; Vorschuß an Kastellan Rietz; Handwerker- und Materialrechnungen (Bl. 207-210). 29. April 1820: Reskript vom 27. März betr. Beschwerde von Jachtmann über die Verletzung seiner Urheberrechte durch die Königl. Eisengießerei, Senat verwahrt sich gegen das Urteil des Ministers Schuckmann, Verweis auf die Urheberrechtsbestimmungen zugunsten der Künstler, die bereits unter König Friedrich II. durch Minister Heinitz 1786 eingeführt wurden; Kunsthändler Weiss lehnt Preisgebot der Akademie für "Dresdener Galerie" ab; Raffael-Feier am 18. April, Bericht in den Berliner Zeitungen; Schreiben von Bernardo Monzoni, Präsident der Akademie zu Carrara; Remuneration für den Lehrer im Mal-Unterricht [Schumann] in der Königlichen Gemäldegalerie sowie für den Galeriewärter Ostermeier; Bericht der Kunstschule zu Erfurt, dazu Gutachten des [Akademie-]Direktors; Bericht von Schadow über den Anatomieunterricht und den Unterricht in den Baufächern; Rechnungen u.a. von Artaria (Bl. 210f.). 13. Mai 1820: Reskript vom 30. April betr. Bedingungen für den Unterricht von Niedlich im Fach Ornamentzeichnen an der Kunst- und Gewerkschule, zusätzliche Verpflichtung zur Anfertigung von Musterzeichnungen; Kunstband eingegangen: Dubois, Description des Pierres gravées; an die Kunstschule in Erfurt wird Unterrichtsmaterial geliefert: Elementarzeichenwerk und Musterzeichnungen (Bl. 211f.). 27. Mai 1820: Eingang des Katalogs von Des Tableaux et Statues sowie D'Objects d'Art von Fourny, Teilleferung von Moller, Denkmäler der deutschen Baukunst, British Gallery Steindrucke von Original-Handzeichnungen zeitgenössischer bayrischer Künstler, u.a. Dallinger, Cornelius; keine Ausleihe von Kunstwerken aus dem Bestand der Königlichen Museen an Privatpersonen; Rechnung für bezogene Blendrahmen für die Musterzeichnungen im Anatomieunterricht; Rechnung für die Restaurierung einer kostbare Rüstung (während der Bauzeit im Akademiegebäude verrostet); Unterrichtsbeginn im Aktstudium, in der Bildergalerie und Zeichnen nach Gipsabgüssen in Monbijou; in der Akademie wird ein Schrank mit einer Sammlung aus dem Besitz König Friedrich II. verwahrt (Bl. 212f.). 10. Juni 1820: Reskript vom 29. Mai, Bericht von Schadow; Eingang des Buches von Kraft, Anweisung zur theoretisch-praktischen Zimmermannskunst; Gutachten über die Gemäldesammlung von Jursky; Modelle der Sammlung Messerschmidt in Teilen zum Ankauf geeignet; Bericht von Schadow über die Baufächer; Remuneration für Rost auf Antrag von Förster; Rechnung von Kunsthändler Weiß; Kuhbeil empfiehlt zum Ankauf: Bellori, Pictura antiqua sowie von Santo Bartoli, Gliantichi Sepolcri; Bericht von Lütke über den Unterricht im Landschaftszeichnen im Freien; Titelverleihung als Akademischer Künstler an den Konditor Weyde (Bl. 214). 24. Juni 1820: Reskripte vom 1. Mai und 29. Mai vorgetragen; Angelegenheit Prof. Liemann; Steindrucke Souvenirs pittoresques du General Bacher d'Albe; Vernet et lei Comte, Tables choisies de la Fontaine; Eingang von d'Agincourt, Histoire de l'Art par les Monuments; Korrespondenz mit dem Ministerium; Rechnungen, u.a. von Bildhauer Ferdinand Beyer über die Restaurierung der Aeginetischen Figuren und des Fauns von Barberini; Handwerkerrechnungen; Goldene Medaille als Geschenk an die Akademie, angefertigt von Maria Feodorowna (Bl. 215f.). 8. Juli 1820: Dankschreiben an Maria Feodorowna, vom Minister zu unterschreiben; Unterrichtsplan von Niedlich; Schüler Schulz soll zur Rechenschaft gezogen werden (Ausschluß); Reskript vom 10. Juni betr. Sammlung von Friedrich II., Absprache mit Holthoff; Eingang: Blätter für die gesamte schlesische Altertumskunde; Gutachten über das Buch De la chute imminante de la Science de la Construction des Batiments; Reskript vom 29. Juni vorgetragen; Schreiben von Büsching, erwähnt Gipsabguss; Senat: es gibt aus diesem Zeitraum bessere Originale, Empfehlung zur Restaurierung; Eingang: Katalog der Kasseler Gemäldegalerie; Lieferung von Krafft, Traité de la Charpente; Vorschlag von Förster, Tabelle über die Muskeln des menschlichen Körpers als Unterrichtsmaterial anzufertigen, wird vom Senat befürwortet; Zulassung von Eduard Fries in die Bauakademie nach Prüfung durch Zimmermann; Handwerkerrechnungen; Anlage: Entwurf des Dankschreibens an Maria Feodorowna (Bl. 216-219). 22. Juli 1820: Reskript vom 31. Mai, Eingang (von Friedländer eingesandt): Notice des estampes exposées à la Bibliothèque du Roi; Eingang von Fr. Gaertner, Ansichten der am meisten erhaltenen griechischen Monumente Siziliens nach der Natur auf Stein gezeichnet; Verzeichnis der Kunstausstellung zu Breslau; Reskript betr. Bordaischer Kreis (bereits der Bauakademie übergeben); Programm der Preisbewerbung der Akademie zu Mailand; Krieger (Halberstadt): Auflistung der in der Sammlung Friedrich II. enthaltenen Kupferstiche und Holzschnitte; Nachfolger für den verstorbenen Stolpner; Vorschlag Schadow: Zielcke; weitere Anwärter: Dohme, Glienicke; Antrag auf Erteilung des Titels Akademischer Künstler an den Mechaniker Eduard Petitpierre; Rechnung von Töpfer Maybaum (Bl. 220f.). 5. Aug. 1820: Reskript vom 3. Juli, Runenkalender eingegangen; Teillieferung von Ennius Quirinus Visconti, Musée Pie Clémentin; Reskript vom 24. Juli betr. [Landschaftsklasse] von Lütke; Auftrag an den Stipendiaten Schoppe in Rom: Anfertigung einer Kopie (Madonna del Sacco von Andrea del Sarto oder einer Wand des Masaccio in der Kapelle der Karthäuserkirche zu Florenz; Carl Werner erhält Matrikel als Eleve der Bauakademie; Subskription auf den Kupferstich von Longhi: Vermählung der Maria nach Raffael; Subskription auf den Kupferstich von Anderloni, Die Ehebrecherin vor Christus nach Tizian (Bl. 221). 19. Aug. 1820: Reskript vom 5. Aug.; Recueil de fragments de Sculpture (d'Agincourt, Seroux) eingegangen; Subskription auf den Kupferstich von Anderloni nach Tizian; Rabe wird Zeichnung für den Ordensschrank von Blücher anfertigen; Unterrichtsplan für das Winterhalbjahr 1820/21; Handwerkerrechnungen (Bl. 222). 17. Aug. 1816 Teilnahme Levezow): Gesuch des Hofedelsteinschneiders Hoffmann um Zuerkennung des Prädikats Akademischer Künstler; positives Gutachten von Klaproth; Gesuch des Sekretärs Meisner an der Bauakademie; Vorschlag des Senats: Wiederbesetzung der Stelle Dümckes (Anstellung als Bauinspektor in Merseburg) mit Stolpner; Aufbewahrung der Gemälde der Sammlung Giustiniani, Aufsicht Vizedirektor Berger; Ausleihe einiger Gemälde zum Kopieren; Begutachtung der Studienarbeiten von Berger jun. in Rom; Ausstellungskommission: Schadow, Berger, Schumann, Niedlich(Bl. 25f.). 26. Aug. 1820: Reskript vom 7. Aug. vorgetragen; Eingang der Schrift Memoires historiques relatifs à la fonte et à l'élévation de la Statue équestre de Henry IV.; zwei Landschaftsbilder von Reinhardt aus Hirschberg eingegangen; Reskript vom 18. Juli: Einstellung von Wichmann als Lehrer im Fach Bossieren; vorläufig noch keine Ernennung zum Professor; Ernennung von Berger, Kuhbeil, Schadow, Henne, Rabe zu Mitgliedern der Ausstellungskommission; Aufbewahrung zweier Gemälde von Lucas Cranach (Adam und Eva), gekauft von Frau Meinicke (Bl. 222f. 9. Sept. 1820: Reskript vom 28. Aug. vorgetragen; Reskript vom 27. Juli; Dankschreiben an Maria Feodorowna abgesandt, Instruktion für Niedlich und einen Eleven; Antwortschreiben an Büsching; Druck der Anatomie-Tabellen von Förster; Gesuch von Knorre in Königsberg; Vorlesungen von Rabe, Vorschlag von Hummel: Anpassung der Ferien im Unterricht an der Bauakademie mit den Vorlesungen der Universität in den Baufächern; Mitteilung von Rauch: Fertigstellung der Abformung der zehn Statuen der Lycomedes-Gruppe sowie von 25 Büsten; ein Expl. der Lycomedes-Gruppe als Geschenk an den König von England; weitere Abgüsse sollen für die Akademie, die Provinzialstädte und für Kunstliebhaber bestimmt sein; Benennung von Kassierer Schneider für die Verwaltung der Ausstellungsgelder; Handwerker- und andere Rechnungen, u.a. von Artaria, für die Restaurierung von Abgüssen durch Thora (Elginische Statuen und Basreliefs), für Unterricht im Planzeichnen durch Zielcke (Bl. 224f.). 7. Okt. 1820: geplante Einführung von Schinkel und Tieck in den Senat konnte wegen deren Abwesenheit nicht stattfinden; Reskript vom 11. Sept., Eingang der Blätter aus der Sammlung von Friedrich II., Reskript vom 20. Sept. mit Beschreibung der Basreliefs von Graf Tolstoi auf die Siege der russischen Armee, Lieferung der Gipsabgüsse; Gutachten für Ravache als Lehrer im Planzeichnen, sobald Probezeichnungen eingegangen sind; Gutachten der Zeichnungen der Bewerber um Stelle im Planzeichnen: Brügner, Matheseos, Feiler, Netto; Senat erwähnt den bereits empfohlenen Dohme; Eingabe von Jachtmann betr. Medaillenstempel Albrecht Dürer, Senat hält diese Medaille als Preismedaille sehr geeignet; Schreiben von Rabe über die notwendigen Baumaßnahmen in der Akademie; Werk von Auguste de Montferrand L'Eglise de St. Isaai restaurée...der Akademie übergeben von Fürst Labanow Rostowsky; Semesterschluß im Fach Aktstudium, 16 Medaillen erbeten; Remuerationen für Linger, Harnisch, Kastellan Rietz und Pernet; Handwerker- Bücher- und Materialrechnungen (Bl. 225-227). 21. Okt. 1820: ehrendes Gedenken an Heinrich Meil, verstorben am 12. Okt.; Buch von Hemling, Ursula, princesse Britannique d'apres la légende et les peintures der Akademie übergeben; Reskripte vom 4. Sept. und 28. Sept. vorgetragen; weitere Bewerbungen um die Stelle von Stolpner: Planzeichner Zindel, Ingenieur Berghaus; Gesuche um Freiunterricht von Jättnig und Bomhammel; Rechnungen von Zielcke und Kuban; Beratung über den Beginn der Remunerationenzahlung für die Eleven und Schüler des Eleveninstituts (Bl. 228). 4. Nov. 1820: Reskript vom 27. Okt., Schreiben von Friedrich Wilhelm III. zu den Baumaßnahmen der Akademie; Räumung der oberen Säle, Unterricht nur in der unteren Etage; Reskript vom 25. Sept. vorgetragen; Auftrag an Julius Schoppe, statt der Arbeiten in Florenz soll Schoppe in Rom kopieren: Sybillen nach Raffael oder Gemälde nach Fiesole in der Kapelle des Vatikans; Lieferung von Fiorillos 4. Bd. (Bl. 229, 232). 11. Nov. 1820: Aufteilung der Unterrichtsräume; gemäß Reskript vom 27. Okt. müssen nach Ansicht von Friedrich Wilhelm III. die vorhandenen Gebäude für die Akademien der Künste und Wissenschaften sowie für das Museum ausreichen; Verhandlungen zwischen Schulz und Rabe über die Bauangelegenheit; Beratung über die Befähigung von Ravache für das Fach Zeichnen architektonischer Ornamente oder Situationszeichen (Bl. 230f.). 18. Nov. 1820: Verweis auf die Außerordentliche Sitzung vom 11. Nov. zur Beratung über die Befähigung von Ravache für das Fach Zeichnen architektonischer Ornamente oder Situationszeichen; Schreiben von Schulze (Ministerium) an Rabe betr. Unterrichtsräume in der Akademie vorgetragen; Einrichtung einer neuen Klasse im Bossieren auf Antrag von Bewerbern [Sonntagsunterricht an der Kunst- und Gewerkschule]; Vorschlag des Senats zur Ernennung von Ludwig Wichmann zum Professor; Rechnung für Gips zur Reparatur der aus Gipsabgüsse aus England; Eingang des Architektonischen Lehrbuchs von Weinbrenner; Verteilung der Aufwandsentschädigungen an die an der Kunstausstellung beteiligten Mitglieder und Bediensteten (Bl. 232f. 2. Dezember 1820: Reskript vom 23. Okt. betr. Aufgabenstellung für Hensel (Anfertigung einer Kopie; siehe Gutachten von Kuhbeil, Anlage zum Protokoll); Reskript vom 30. Okt., Auftrag an Rabe zur Erstellung von Gutachten über die Bewerber für das Lehrfach Planzeichnen; Zindel und Berghaus werden ebenfalls von Rabe begutachtet; Reskript vm 6. Nov.: Vorschläge von Voelcker zur Einrichtung eines Unterrichtsfachs Blumenmalen (Senat: Blumenmalerei nicht als akademisches Lehrfach); Musterzeichnungen für die Kunstschule in Breslau; Reskript vom 10. Nov. vorgetragen; Sachverständigenberatung empfohlen; Kunsthistorisches WerK von Stieglitz, Altdeutsche Baukunst; Handwerker- und Materialrechnung; Anlage: Gutachten von Kuhbeil zur Aufgabe der Romstipendiaten, Kopien für die Akademie als Unterrichtsmaterial anzufertigen (Bl. 233-236) 9. Dez. 1820 (Teilnehmer auch Uhden, Hirt, Jachtmann): Gestaltung einer Preismedaille: Hirt hält es für dringender, den Zeichenunterricht an den Gewerkschulen zu reformieren; der Zweck der Medaillenvergabe sollte definiert werden (einfache Prämiierung der Kunsthandwerker, Prämiierung der Studenten der akademischen Lehrfächer oder Anerkennung künstlerischer Arbeiten) (Bl. 237). 16. Dez. 1820 (Teilnehmer auch Dähling, Taubert, Kretschmar, Voelcker, Meno Haas, Carl Friedrich Wichmann, Ludwig Wilhelm Wichmann, Carl Kolbe, Joh. Wolff, Amastini, Posch, Jachtmann, Friedrich Gottlieb Schadow, Ludwig Wolf, Schlaezer, Stürmer): Wahl neuer Mitglieder: zu Ordentlichen Mitgliedern: Maler Wilhelm Wach, Friedrich Fregevize, Max. Joseph Wagenbauer, Johann Jacob Dorner, Peter Cornelius, Johann von Rohden; zum Ehrenmitglied: Wilhelm von Humboldt (Bl. 238). 16. Dez. 1820: Anträge auf Ernennung zum Akademischen Künstler für den Gipsformer Beyer (noch nicht ausreichend qualifiziert), von Wilken für Hofbuchhändler Lehmann (nach Gutachten des Senats für das Prädikat qualifiziert); Instruktion für Ludwig Wichmann [für die Bossierklasse]; Teillieferung von Musée etranger; Handwerkerrechnungen (Bl. 239). 30. Dez. 1820: Reskript vom 4. Dez. betr. Eignung von Schülerzeichnungen aus Trier für Unterrichtszwecke; Teillieferung der Publikation Abbildung von Gußwaren der Eisengießerei; Reskript vom 14. Dez. betr. Schirner; Aufwandsentschädigung für Tieck für die Mitarbeit an der Ausstellung; Prädikat "Akademischer Künstler" an Johann Christoph Schleip nach Gutachten von Zelter; Angebote von Artaria und Fontaine: Monuments Francais inédits; Zani, Encyklopedia; Fabriche di Venezia distribute; Remunerationen für die Eleven Werner und Kunze, für die Schüler Lüderitz, Wegert, Paalzow und Hopfgarten; Handwerker-bzw. Materialrechnung (Bl. 240f.).

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Archivaliensignatur
Archiv der Akademie der Künste, PrAdK 0029
Umfang
245 Bl. Microfilm/-fiche: 0029
Sonstige Erschließungsangaben
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. I - Gen. 3 - Bd. IV

Kontext
Preußische Akademie der Künste >> 03. Senatoren >> 03.2. Protokolle der Sitzungen des Senats, der Mitglieder und der Gesamtakademie
Bestand
PrAdK Preußische Akademie der Künste

Laufzeit
1816 - 1820

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Letzte Aktualisierung
08.03.2023, 09:46 MEZ

Objekttyp

  • Schriftgut

Entstanden

  • 1816 - 1820

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