Schriftgut

Protokolle der Sitzungen des Akademischen Senats 1803 bis 1806

Enthält: Übersicht über die Senatssitzungsprotokolle mit Verweis auf die betr. Ministerialreskripte: vom 30. Jan. 1803 bis 14. April 1804 (Bl. 1); vom 14. April 1804 bis 29. März 1805 (Bl. 45); vom 13. April 1805 bis 29. März 1806 (Bl. 85) Abschriften der Protokolle Teilnehmer: Berger, Burnat, Darbes, Eckert, Freidhoff (ab 22. Juni 1805); Frisch, Gentz (ab 1804), Hirt, Jenisch, Lütke, Meil jun, Meil sen., Niedlich, Rehberg (Dez. 1803 und Jan. 1804), Schadow, Schumann, Uhden (ab 1805), Weitsch. 22. Jan. 1803: Bewilligung des Gesuches von Wezernick um das Patent eines Akademischen Künstlers.- ehemalige Gips-Sammlung von Lütke.- Inventar der Gips-Sammlung der Akademie, Anforderung einer Abschrift für Schadow.- Gutachten über das künstlerische Talent des Schieferdeckers Hildebrand aus Bayreuth.- Ankauf von fünf Kupferstichen aus dem Angebot des Kunsthändlers Weiß.- Werk von Piranese aus Paris.- Bedarf an einem guten Kupferdrucker in Berlin (Bl. 3). 5. Febr. 1803: Bericht von Rektor Berger über die Zeichenklassen.- Gesuch des Kunsthändlers Mettra um Ausstellungsräume.- Zeugnis für "Kammerlakai" [Christian Daniel] Rauch.- Schüler bei Collmann: Segewang, Prasch.- Unterrichtsmaterial für den Zeichenunterricht (Zeichenwerk).- Schadow über die Kunstnachrichten aus Rom (Briefe von Hagemann) (Bl. 4). 19. Febr. 1803: Bericht von Rektor Schadow und Rektor Weitsch über die Zeichenklassen.- Rechnung von Buchhändler Oemicke.- Freiunterricht für George.- Eingabe von Christian Niecke.- Erste Beratung über das Zeichenwerk.- Übergabe der Preismedaillen (Bl. 5). 5. März 1803: Bericht von Frisch über die Zeichenklassen.- Anmeldung zu den Kursen in der Kunst- Gewerk- und Zeichenschule.- Vorbestellung einer Arbeit von Becker aus Dresden über das Antiken-Kabinett.- Ankauf eines Bandes über Claude Lorrain (Bl. 6). 19. März 1803: Bericht von Berger über die Zeichenklassen.- Außerordentliche Sitzung über die Berichte der Eleven in den Hauptfächern.- Freier Unterricht für Wilhelm Mietke.- Eingabe des Bildhauers Möller.- Kostenanschlag von Bettkober für den Modellierunterricht.- Regelung für den Unterricht in den Hauptfächern zur Genehmigung durch das Kuratorium.- Beratung über das Zeichenwerk (Bl. 7). 26. März 1803 (außerordentliche Sitzung): Berichte der Lehrer in den Hauptfächern, Begutachtung der Schüler-Probearbeiten: Berichte der Lehrer in der 3. Zeichenklasse, Collmann und Ringck.- Bericht des Professor Eckert über die 2. Zeichenklasse.- Bericht des Professor Graetsch über die 1. Zeichenklasse.- Begutachtung der Schülerarbeiten in der Klasse Burnat.- Bericht von Schumann über den Anatomieunterricht.- 6. Bericht von Hirt über seine Vorlesungen (Bl. 8). 2. April 1803: - Bericht von Schadow über die Zeichenklassen.- Bericht von Weitsch über die Zeichenklassen.- Mitteilung über das Reskript des Kuratoriums vom 13. März. Professur für Altertumskunde und Mythologie: Jenisch.- Aufgabenbereich des Akademie-Pedells (Instruktion) (Bl. 10) 16. April 1803: Bericht von Frisch über die Zeichenklassen.- Aufnahme des Unterrichts in der Kunstschule, Fächer Geometrie und Perspektive.- Modellierschule Bettkober.- keine Akademieausstellung, Regelung des Anatomieunterrichts.- Reskript betr. Gips-Ornamente.- Rechnungen betr. Werk über Lorrain und Antiken-Galerie.- Abformung des Kopfes der Melpomene aus der Gips-Sammlung der Akademie (Bl. 11). 30. April 1803: Bericht von Meil. sen. über die Zeichenklassen.- Unterrichtsraum für Freidhoff (Anfertiung eines Stichs nach Kretschmar).- Gesuch von Maiwald betr. Teilnahme am Zeichenunterricht.- Übergabe von Zeichnungen (u.a. Schumann, Schaub, Lütke) und Gegenständen aus der Königlichen Porzellanmanufaktur an die Akademie laut Liste (Schaub, zwei Prospekte, preußische Gegenden; Lütke, Prospekt der Villa Maecenata; Knorre nach Willeborth, zwei Genien als Jäger; sechs Tier-Zeichnungen von Schumann (unter Glas, gerahmt); Seeliger nach Guido Reni, Marine-Kopf; sechs Kupferstiche: Anekdoten von Friedrich II. aus dem Siebenjährigen Kriege; nach Raffael, Madonna della Segglia; Jurii, Bambochiaden; Fiamigno, 41 Kleinskulpturen Kinderdarstellungen; Publikationen: David, Grundlehre der schönen Zeichenkunst; Antiquitäten aus Herkulaneum; Schlesische Porzellane und Fayancen; englische Kupferstiche [in Inventar Litt. B und C].- Zeichenwerk (Bl. 12f.). 14. Mai 1803: Berichte von Schadow und Weitsch über die Zeichenklassen.- Überprüfung der Rechnungen für die Modellierklasse durch Frisch und Eckert, Übergabe an Bettkober.- Gesuch von Bildhauer Möller um Anerkennung als Akademischer Künstler.- Gesuch des Bildhauers Hildebrandt aus Bayreuth (Bl. 14). 28. Mai 1803: Bericht von Frisch über die Zeichenklassen.- Anstellung des Eleven und Bildhauers Hildebrandt in den Zeichenklassen.- Offerte der Witwe von Ch. B. Rode: Rüstung für Studienzwecke.- neues Verfahren von Niemeyer zum Druck von Zeichnungen, Schrift, Noten, Grundlage: Marmorplatten.- Geschenk von Berger: Anatomie-Unterrichtswerk aus dem Jahre 1706 (Bl. 15). 11. Juni 1803: Berichte von Meil sen. und Berger über die Zeichenklassen.- Eingang des Belegexpl. des Unterrichtswerks über Geometrie und Perspektive von Eytelwein/ Berger.- Gutachten betr. Anerkennung der Bildhauer Möller sowie Bildschnitzer Keilhan und Friedeburg als akademischer Künstler.- Bericht von Schadow über ein Schreiben der Londoner Akademie der Künste.- Mitglieder-Urkunde für den Kupferstecher Friedrich Frick (Bl. 16). 25. Juni 1803: Berichte von Schadow und Weitsch über die Zeichenklassen.-Schreiben an die Londoner Akademie betr. Informationen über die Geschichte und Statuten der Berliner Akademie der Künste.- Aufnahme des Schülers Zoellner in der Kunstgewerkschule.- Gutachten über sechs Gemälde aus Paderborn.- Bericht Bergers über Blätter aus dem Kupferstich-Verlag Dessau.- Fensterreparaturarbeiten in der Akademie (Bl. 17). 9. Juli 1803: Bericht von Frisch über die Zeichenklassen.- Bibliotheks-Ausleihe von Rambach (Moritz' Götterlehre).- Kopier-Genehmigung für Heinrich Wichmann (Gips-Ornamente).- Kopier-Genehmigung für Heusinger (Gemälde in der Königlichen Gemäldegalerie) (Bl. 18). 23. Juli 1803: Bericht von Meil sen. über die Zeichenklassen.- Bibliotheks-Ankäufe (Bl. 19). 6. Aug. 1803: Bericht von Weitsch und Schadow über die Zeichenklassen.- Schreiben an die Londoner Akademie, Bedenken gegen die Beauftragung Hirts mit der Abfassung der Antwort.- Einsendung eines Gemäldes von Cassé aus dem Besitz von Hendel.- Einsendung von 27 Blättern kolorierter Zeichnungen von Caraffe.- Wohnung des Kastellans im Akademiegebäude.- Überprüfung des Inventars (Bl. 20f.) Abschlussbericht von Eckert über die Neufassung des Inventars der Akademie, v.a. Bestand der Kunstsammlung, u.a. Verbleib von Kunstwerken nach dem Tode von v. Heinitz; Sichtvermerke der Mitglieder der Kommission für die Inventarführung, Meil jun., Frisch, Berger, Schadow (Bl. 20f.). 3. Sept. 1803: Wahl des Malers Armand Charles Caraffe zum auswärtigen ordentlichen Mitglied (Bl. 23). 17. Sept. 1803: Bericht über den Zeichenunterricht.- Ankauf für die Bibliothek, Werke von Flaxmann.- Korrespondenz mit dem Komitee für die Provinzialkunstschulen.- Einsendung von Landschafts-Zeichnungen von Wendel aus Erfurt (Bl. 24). 1. Okt. 1803: Bericht von Frisch über den Zeichenunterricht.- Unterstützung für Rosentreter, Befürwortung von Boumann.- Freiunterricht für den Maler Knoch.- Antrag von Wendel auf Mitgliedschaft in der Akademie.- Lehrplan des Predigers Jenisch an der Akademie.- Beratung über die Probearbeiten in den Zeichenklassen (dritte Klasse: Collman, Ringck; zweite Klasse: Eckert; erste Klasse Graetsch).- Semesterschluss an der Kunstschule (Bl. 25). 19. Okt. 1803: Bericht von Berger über den Zeichenunterricht.- Freiunterricht für Zöllner.- Wahl von Heinrich Gentz zum Ordentlichen Mitglied, Bitte an das Kuratorium um Bestätigung sowie Ernennung zum Assessor des Senats der Akademie (Bl. 26). 29. Okt. 1803: Bericht von Weitsch und Schadow über den Zeichenunterricht.- Zulassung zum Aktstudium für die Eleven Friedrich Leopold, Carl Sieg, Johann Franck, Wilhelm Frommelt, Carl Krüger, Wilhelm Ternite.- Bestätigung der Aktmodelle Kolschewsky und Schneider.- Beratung über die Abgabe der in Akademiebesitz befindlichen Korkmodelle an die Bauakademie (Bl. 27). 5. Nov. 1803 (außerordentliche Sitzung): Sichtung der von Rehberg, Rom, eingesandten Zeichnungen.- Auftrag an Rosentreter.- Medaillen und Prämien nur für die Schüler der Kunst- und Gewerkschulen.- Probearbeiten der Kunst- und Gewerkschulen, Vertagung der Begutachtung.- Zeichenwerk, Begutachtung in der folgenden Sitzung (Bl. 28). 12. Nov. 1803: Bericht über den Unterricht in den Zeichenklassen.- Antrag von Prof. Wagner auf Heizmaterial.- Rechnungen des Buchhändlers Oehmigen für Werke von Meusel, Flaxmann.- Begutachtung der von Rehberg eingesandten Zeichnungen durch Berger und Eckert.- 5. Eingang der Probearbeiten der Kunstgewerkschule Halle.- Beratung über das Zeichenwerk im 2-Wochen-Turnus (Bl. 29). 26. Nov. 1803: Bericht von Meil jun. und Berger über den Unterricht in den Zeichenklassen.- Bericht über das Reskript des Kuratoriums vom 16. Nov.- Anschauungsmaterial für das Zeichenwerk, Aufträge an Rehberg.- Beantwortung der Eingabe von Bouman nach Eingang der Zeichnungen von Rosentreter.- Eingabe des Malers Knoch betr. Besuch der Zeichenklasse.- Instruktion des Kuratoriums für Kastellen und Pedell der Akademie.- Ausreichende Beleuchtung der Hörsäle während der Vorlesungen von Hirt und Jenisch (Bl. 30). 10. Dez. 1803: Bericht von Schadow und Weitsch über den Unterricht in den Zeichenklassen.- Ablehnung des Gesuchs von Tausch auf Nutzung des Raumes der Singakademie.- Rechnung von Büchsenmeister Weber.- Bücherankauf (Siklar, Böttcher, Flaxman).- Anfrage an das Kultusministerium betr. Eingabe des Malers Knoch betr. Besuch der Zeichenklasse und Instruktion des Kuratoriums für Kastellen und Pedell der Akademie.- Beratung mit Rehberg betr. Zeichenwerk (Bl. 31). 24. Dez. 1803: Einrichtung des Faches Kartenzeichnen und -stechen, Bericht von Schadow.- Außerordentliche Sitzung mit Rehberg betr. Zeichenwerk, Auftrag an Rehberg zur Anfertigung von Zeichnungen.- Ernennung von Böttcher zum Assessor des Senats.- Ernennung von Freidhoff zum Ordentlichen Mitglied.- Aufnahme des Bildhauers Hagemanns zum Ordentlichen Mitglied bereits erfolgt.- Aufnahme von Baron von Schöllersheim als Ehrenmitglied.- Aufnahme von Berwic, Morghen und Müller (Stuttgart) als Ordentliche auswärtige Mitglieder.- Ankauf von Zeichnungen (Pferdestudien) von Vernet aus dem Besitz von Rehberg (Bl. 32). 7. Jan. 1804.- Plan von Langhans, Riedel, Genelly, Gentz zur "Verschönerung der Gegend der Hundebrücke".- Dankschreiben von Caraffe.- Ausstellung von Arbeiten Rehbergs in der Akademie.- Charakterköpfe von Tassaert als Unterrichtsmaterial.- Erwerb einer Gliederpuppe aus Paris auf Empfehlung von Rehberg für den Unterricht im Gewandstudium (Bl. 33). 21. Jan. 1804: Bericht von Frisch und Meil über die Zeichenklassen.- Beratung über die Einrichtung einer Klasse Kartenzeichnen und –stechen.- Erwerb der sieben Zeichnungen von Vernet aus dem Besitz von Rehberg.- Plan von Gentz "Hundebrücke" wird später vorgelegt.- Beschaffung der Gliederpuppe.- Eingabe des Graveurs Beyerhans, Probezeichnungen seiner Söhne.- Beendigung der Lehrtätigkeit (Mythologie) von Jenisch wegen Krankheit (Bl. 34). 4. Febr. 1804 (Gäste: Eytelwein, Gilly, Wagener): Bericht von Berger über die Zeichenklassen.- Beratung über die Einrichtung des Faches Kartenzeichnen und –stechen.- Lehrpläne für das laufende Jahr.- Beratung über die Einrichtung des Faches Kartenzeichnen und -stechen, Stellungnahmen von Gilly, Eytelwein, Sotzmann).- Schrift von Jättnig, Gutachten von Gilly und Eytelwein.- Büchererwerb: Augustorum von Becker (Bl. 35). 18. Febr. 1804: Bericht von Schadow und Weitsch über die Zeichenklassen.- Termine für den Unterricht nach dem lebenden Modell sowie Gewandzeichnen.- Zustand der Gemälde aus Hildesheim.- Vorschlag des Senats: Levezow als Nachfolger von Jenisch im Fach Mythologie (Bl. 36). 3. März 1804: Bericht von Meil und Frisch über die Zeichenklassen.- Bewerbung des Kupferstechers und Kartenzeichner Julius für den Unterricht bei Jaeck.- Vervollständigung der Angaben für den Ausstellungskatalog.- Schenkung von Levezow, Schrift "Die Familie des Lycomedes".- Übergabe von Arbeiten von Bause.- Levezow als Nachfolger von Jenisch.- Restaurierung der Gemälde aus Hildesheim.- Abonnement des "Merkur", hg. von Wieland (Bl. 36f.). 17. März 1804: Bericht von Berger über die Zeichenklassen; schlechter Zustand der Musterzeichnungen.- Vorläufige Zurückstellung der Nachfolge von Jenisch durch Levezow.- Gutachten von Eytelwein, Riedel, Gilly, Becherer betr. Einführung des Faches Kartenstechen.- Dankschreiben an den Kupferstecher Müller, Anfrage zu Ulmer.- Anzeige für das Sommersemester in den Zeitungen (Bl. 37f.). 24. März 1804 (außerordentliche Sitzung zum Bericht der Lehrer in den Hauptfächern und Begutachtung der Probearbeiten): Bericht von Collmann und Ringk über die 3. Zeichenklasse (Bl. 38f.). 31. März 1804 (Fortsetzung): Bericht von Eckert über die 2. Zeichenklasse.- Bericht von Graetsch über die 1. Zeichenklasse, Qualifikation der Schüler für die Gipsklasse.- 4. Bericht von Meil jun. über die anderen Fächer, Weiterleitung des Bericht an das Kuratorium; Anlage: Liste der versetzten Schüler (Bl. 43). 31. März 1804: Bericht von Schadow über die Zeichenklassen.- Prüfung der Probezeichnungen durch den Senat.- Ersatz für die abgenutzten Musterzeichnungen als Unterrichtsmaterial.- Gute Qualität der Arbeiten des Kupferstechers Ulmer, z.Z. Aufenthalt in Paris.- Druck des Lehrplans des Sommersemesters analog zu Bauakademie.- Überprüfung des Kunstinventars: Klärung von Eigentumsrechten an verschiedenen Werken, Überlassung von Arbeiten aus dem Besitz von Weitsch, Eckert und Schumann an die Akademie gemäß Liste.- Anlage: Liste der Werke, Revision des Kunstinventars durch Eckert, Stand 28. Nov. 1803 (fehlende Werke, zur Zeit in der Porzellanmanufaktur: - Schaub, zwei Landschaften; nach Raffael, Madonna dell Maecenata; Knorre nach Willeborth, zwei Genien als Jäger; Weller, Blumenstilleben, zeitweise im Besitz von v. Heinitz; Preller, Hüttenwerk; Reinhardt, Gegend von Flensburg, zur Zeit im Besitz von Berger.- Kunstwerke, deren Eigentümer teils nicht bekannt sind: Pesne, Bildnis Le Sueur, im Besitz von Eckert, an die Akademie übergeben; Suhr, Urteil des Midas; Schumann, Bußfertige Magdalene, Akademiebesitz; Rehberg, Hillas beim Wasserschöpfen, Akademiebesitz; Rezeptionsstück: Nahl, Sophronie und Olind ,Besitz der KPM; Kopien von Hoffmann: Heilige Familie, Bildnis des Malers; Kupetzki, Saul bei der Heiligen zu Endor, Urteil des Salomon, eine Klavierspielerin, Jason und Medea, zwölf biblische Geschichten aus den Raffaelischen Logen; Bock, Bildnis der Herzogin von Yorck; Weitsch, zwei Landschaften; J. Rosenberg, zwei Landschaften; Schade, Selbstbildnis; Frau von Schonau, Hirschjagd nach Ruisdahl; J. Rosenberg, Friedrich II. zu Pferde; Anna Dorothea Therbusch, Familienporträt Therbusch; Urania, Calliope, zwei Quadrigen zum Supraporten aus der Fabrik zu Duisburg; Kobel, Kleine Landschaft; Nigelssohn nach Rosenberg, Blick auf das Schloß zu Berlin; Chamisso, Minerva; Landschaft, Aquarell; zwei Vasen mit Blumen auf Kupfer; Hillner, Friedrich Wilhelm II. auf dem Sterbebett.- Aus dem Besitz der Frau von Schönau: nach Lütke, Gegend um den Ätna; Roos, Tierstück; nach Pynacker, Landschaft; nach Wouverman: Landschaft; Stickereien: Brustbild, Friedrich Wilhelm III., dessen Gemahlin, Venustempel; Rahmen (Bl. 39f.). 14. April 1804: Bericht von Weitsch über die Zeichenklassen.- Ankauf von fünf Heften Musterzeichnungen als Ersatz für die aussortierten Materialien.- Hinweis auf den Aufsatz von Weitsch zu den Musterzeichnungen, Empfehlung als Unterrichtsmaterial.- Qualität der Musterzeichnungen, v.a. für Ornamente, in den Kunst- und Gewerkschulen, Auftrag an Selvino zur Herstellung von Probezeichnungen.- Vorhandene Musterzeichnungen auf Pappe aufziehen (Bl. 46). 28. April 1804: Bericht von Frisch über die Zeichenklassen.- Einstellung von Rungenhagen als Ersatz für Ringk.- Aufforderung des Kuratoriums zur Einsendung von Kunstwerken auf der nächsten Ausstellung.- Prüfung der von Rincklake in der Abtei Marienfeld ausgewählten Kunstwerke.- Evt. Ausstellung der aus Hildesheim und Paderborn eingesandten Gemälde.- Antrag Freidhoff, Begutachtung von Kupferstichen, Anschaffung einer Druckerpresse.- Gesuch des Seidenfabrikanten Bock: Freiunterricht für seinen Sohn.- Nutzung der Wohnung von Seidel für die Aufbewahrung der Unterrichts-Materialsammlung für die Kunst- und Gewerkschulen (Muster, Platten), Nutzung der Wohnungen der Angestellten Bier, Grimme.- 9. Freiunterricht für den Sohn von Ferdinand Richter.- Bericht von Meil sen. über die Zeichenklassen.- Termin für den Gesamtbericht aller Unterrichtsklassen (Bl. 46-48). 5. Mai 1804 (Außerordentliche Sitzung): Zustimmung des Senats zum Bericht von Meil. jun.- Kriterien für die angemessene Auszeichnung von Schülern (Prämien, Medaillen), Auszeichnung der besten Schüler der Kunst und Gewerkschüler, Antrag an das Kuratorium: Unterstützung für die Studienreise von Ruschewey zu dem Kupferstecher Müller.- Gutachten über die Lehrtätigkeit von Unger, im Fach Holzschneiden, Erweiterung des Unterricht in Kupferstechen, Formschneiden wünschenswert (speziell für die Anforderungen des Gewerbes) (Bl. 48f.). 12. Mai 1804: Bericht von Berger über die Zeichenklassen.- Aufnahme der Freischüler Jaquemar, Richter, Schultz, Hildebrand, Salomon.- Bitte um die Übergabe der Vorschläge von Weitsch für Musterzeichungen für die Zeichenklassen.- Begutachtung einer Probezeichnung von Selvino.- Anfertigung von Musterzeichnungen unter der Leitung von Weitsch.- Anfertigung von Musterzeichnungen (architektonische Ornamente) durch die Eleven der Zeichenklasse für die Kunst- und Gewerkschulen unter der Leitung von Weitsch.-Anfertigung von anatomischen Studien durch die Mitglieder als Muster für die unterste Zeichenklasse.- Eingang der Preisaufgaben der Akademie zu Mailand, Anregung des Senats, in der Berliner Akademie gleichfalls einen Wettbewerb einzurichten.- Referat von Sack zu den Gegenständen: Antrag Freidhoff, Kupferdruck-Presse, Nutzung der Wohnung von Seidel, Maler Edward Dayes, Kunstausstellung, Restaurierung von Gemälden durch Beckly.- Belegdruck von Kupferstecher Wachsmann: Landschaftsstudien (Bl. 49). 26. Mai 1804: Bericht von Weitsch über die Zeichenklassen.- Preis der Akademie von Mailand, Auftrag des Kuratoriums, ein Gutachten zu erstellen über die Möglichkeit, in der Berliner Akademie gleichfalls einen Wettbewerb zu installieren. Vorschlag des Senats: Wettbewerb aus Konkurrenzgründen nur für inländische Künstler und zu jeweils einem festgelegten Thema.- Lehrtätigkeit von Collmann, Ringck, Rungenhagen.- Restaurierung der aus Hildesheim und Paderborn eingelieferten Bilder durch Beckly.- Ankündigung von Wolter: Einreichung von Bildern zur Ausstellung.- Presse und Aufbewahrung der Kupferplatten [verschoben wegen Abwesenheit von Berger].- Ankauf von 12 Zeichnungen nach Raffael von Rehberg.- Eingang der Publikation - Landschaftsstudien- von Wachsmann.- Vorlage der unter Aufsicht von Weitsch angefertigten Musterzeichnungen für die Kunst- und Gewerkschulen.- Freiunterricht für den Sohn des Assessors Hoffmann (Bl. 50). 9. Juni 1804: Bericht von Weitsch und Meil sen. über die Zeichenklassen.- Einrichtung einer Chorographische Kartenanstalt, Gutachten von Riedel, Gilly, Becherer, Eytelwein, Jaeck, Sotzmann.- Antrag des Lackierers Wilhelm Naumeister.- Freiunterricht für den k. Portierssohn Grochalez.- Ablehnung der von Anton Köpp Edler von Felsenthal eingereichten Stuck-Mosaikarbeit für die Aufnahme als Akademiemitglied, Vorschlag: Einreichung zur Kunstausstellung [Köpp Ehrenmitglied seit 1787].- Unterstützung für den erkrankten Akademie-Angestellten Scholler.- Eingang von sechs Zeichnungen von Selvino; von 21 Blatt unter der Leitung von Weitsch angefertigten Musterzeichnungen.- genereller Freiunterricht für die Maler der Lackiermanufaktur Stobwasser.- Freiunterricht für den künftigen Porzellanmaler Friedrich Schmiel.- kein Freiunterricht für den Sohn des Kunsthändlers Fritsche.- Nutzung der Wohnung von Seidel für die Aufbewahrung der Unterrichtsmaterialien für die Kunst- und Gewerkschulen (Bl. 51). 23. Juni 1804: Bericht der Rektoren Berger und Schadow über die Zeichenklassen.- Restaurierung der am meisten beschädigten Gemälde aus Hildesheim durch Beckly.- Auftrag des Kuratoriums an die Akademie: Entwurf der Modalitäten der Preisvergabe im Anschluss an die Akademieausstellungen (Anlass: Wettbewerb an der Akademie zu Mailand); Überlegungen anlässlich der ersten Akademieausstellungen zu Rate ziehen.- Beratung über die Landkarten-Anstalt nach Gutachten von Riedel und Eytelwein.- Freiunterricht für Pietsch.- Buchbinderrechnung für die Musterzeichnungen.- Übergabe von 24 Blatt Musterzeichnungen für die unteren Zeichenklassen durch Weitsch (Bl. 52). 28. Juni 1804 (außerordentliche Sitzung zur Einrichtung des Faches Landkartenstechen "Chorographische Karten-Anstalt", Gäste: Gilly, Sotzmann, Jaeck): Frage des Bedarfs unter den Studierenden; als Lehrer vorgesehen: Jaeck; als Eleven Julius, Jaetnick, Stein (Bl. 53). 7. Juli 1804: Bericht von Rektor Weitsch und Direktor Meil über die Zeichenklassen.- Vorlage von Zeichner Julius: Plan von Berlin.- Ausstellungsvorbereitung.- Empfehlung von Weitsch: Ankauf eines Werkes "Festliche Triumphbögen des Rubens" mit 40 Blatt Kupferstichen.- Ankauf der Sammlung von 127 Zeichnungen Le Sueurs, seinerzeit als Musterzeichnungen für den Unterricht verwendet, aus dem Besitz von Eckert; Probezeichnungen der in die höheren Klassen versetzten Schüler gehen künftig in das Eigentum der Akademie über, Vervielfältigung für die Kunst- und Gewerkschulen soll durch Eleven erfolgen.- Anfrage an das Kuratorium betr. die von Weitsch erarbeiteten Anfangsgründe im Handzeichnen (Bl. 54). 21. Juli 1804: Bericht von Meil über die Zeichenklassen.- Vervielfältigung der 24 Blatt von Weitsch für den Zeichenunterricht, als Holzschnitt nicht für zweckmäßig befunden, evt. Auftrag an die Eleven von Berger.- Aufnahme von Rössel in der Bossier-Klasse der Kunstschule.- Depot-Verwalter Seidel (Bl. 55). 4. Aug. 1804: Bericht von Berger und Schadow über die Zeichenklassen.- Für die Anfangsgründe in den Zeichenklassen bittet Weitsch.- Lütke und Schumann um Beiträge, die insbesondere für die Kunst- und Gewerkschulen geeignet sind.- Kauf einer Kupferpresse aus Dessau, Mitteilung von Freidhoff.- Entgelt für den Depot-Verwalter Seidel.- Anzeige zum Einsendetermin für die Kunstausstellung.- Wahl von Historienmaler Gerhard von Kügelgen (Gentz legt Miniaturmalerei von Kügelgen vor) sowie dessen Bruder, Landschaftsmaler Carl von Kügelgen (Bl. 55f.). 18. Aug. 1804 (Gast: Levezow): Bericht von Weitsch über die Zeichenklassen.- Gemäß Statut von 1790 ist die Vorlage einer Probearbeit für die Aufnahme als Mitglied erforderlich, Ausnahme im Falle der Gebrüder Kügelgen, da beide zur Zeit nicht im Lande.- Freischüler Reitz, Schaefer, Simon, Stip, Blasius.- Stand der Arbeit Levezows an der Akademiegeschichte (Bl. 56). 1. Sept. 1804: Bericht von Frisch und Meil über die Zeichenklassen.- Weitergabe der Zeichnung Gillys ("Hundebrücke") an Gentz; Dokumentation (evt. noch bei Gentz) und Stellungnahmen von Langhans und Riedel an Genelly.- Schreiben von Magazinverwalter Seidel (Bl. 57). 15. Sept. 1804: Freiunterricht für Julius Heymann und Wilhelm Ferbitz.- Bericht von Graeser über dsn Transport der Bilder aus Marienfelde; Empfehlung über die Auswahl und Transportfähigkeit vor Ort durch Rincklake, schriftliches Gutachten von Weitsch; Gutachten von Rincklake über den möglichen Transport der Bilder aus Cappenberg.- Aufnahme des Kupferstechers Jaeck als Mitglied der "mechanischen Classe".- Plan von Gentz zur Hundebrücke liegt noch nicht vor; Gentz will den Plan in der Ausstellung zeigen.- Beleuchtung im Aktsaal; Vorschlag Burnat: Lampen wie im Opernhaus (Bl. 58f.). 13. Okt. 1804: Freiunterricht für Blasius.- Aufwandsentschädigung für Depotverwalter Seidel, Unterstützung durch Burnat und Eckert.- Erklärung von Gentz betr. Nicht-Vorlage des Verschönerungsplans "Hundebrücke" zur Ausstellung.- Beleuchtung im Aktsaal; Kostenvoranschlag für neue Lampen.- Kostenbewilligung für das Aktzeichnen (Bl. 58f.). 27. Okt. 1804 (Gast: Levezow): Aufwandsentschädigung für Depotverwalter Seidel, Unterstützung durch Eckert und Burnat nach dessen Genesung.- Mitteilung an Gentz gemäß Ministerialreskript.- Steinzeichnen-Verfahren, Erfindung des Malers Reuter, Mitglieder empfehlen Versuche hinsichtlich des Vervielfältigungsbedarfs für die Kunst- und Gewerkschulen.- Wintersemesterplan als Zeitungsanzeige [Anlage, Bl. 60f.].- Vorlage von 50 Zeichnungen von Weitsch, davon fünf Blatt neue Musterzeichnungen in Rötel.- Rechnung für Umdrucke.- Gutachten zu Anatomie-Zeichnungen von Pflugfelder (Bl. 59-61). 10. Nov. 1804: Freiunterricht für Stips.- Zustimmung zum Antrag von Thielemann auf Titelverleihung "Akademischer Künstler".- Wahl von Bardou zum Ordentlichen Mitglied.- Heizungszuschuss für Prof. Wagner.- Vorschlag der Ernennung von Uhden zum Ehrenmitglied.- Rechnung für die neue Beleuchtung im Aktsaal.- Betreuung von M. Stenzel durch Weitsch.- Gutachten von Weitsch zum Steindruckverfahren von Reuter, Senat teilt die Bedenken Weitsch', keine Zustimmung zum Bericht an den König vom 8. Okt.- Eingang der fünf neuen Rötelzeichnungen von Weitsch (Bl. 62). 17. Nov. 1804 (Außerordentliche Sitzung über die Probezeichnungen aus den Zeichenklassen und die Versetzung in die höheren Klassen) Rungenhagen, Ringck: Lehrer in der dritten Zeichenklasse.- Eckert, Lehrer der zweiten Zeichenklasse, u.a. Wiederaufnahme von Carl und Friedrich Schiltzke.- Graetsch, Lehrer der ersten Zeichenklasse; Aufnahme von F. Wilhelm Herdt in die Gipsklasse.- Niedlich, Lehrer der Gipsklasse; für den Unterricht im Aktzeichnen qualifiziert: Kobicke, Schirer, Rungenhagen, Niecke, Kessler, Sieg.- Auswahl von Zeichnungen, die geeignet für die Musterzeichnungen an den Provinzial-Kunstschulen sind (Arbeiten von Händel, Schirer, Köbicke,Herdt, Raeder, George, Hirsch, Schiltzke).- Abgabe der Musterzeichnungen an das Komitee für die Versorgung der Provinzial-Kunstschulen mit Unterrichtsmaterial.- Einsichtnahme durch das Kuratorium gewährleistet (Bl. 63f.). Anlagen: - Liste der belobigten und der versetzten Schüler (Bl. 65).- Liste der ausgewählten Probearbeiten (Bl. 66) 22. Dez. 1804: Bericht von Meil jun., Frisch, Meil sen. über die Zeichenklassen.- Themenstellung Die Dimension der Obelisken, Stellungnahmen der Mitglieder.- Titelverleihung Akademischer Künstler an die Bildhauer Beeskow und Patzig sowie an Tischler Thielemann.- Kritik an der Qualität der Musterzeichnungen und Modellarbeiten von Selvino; die unter der Leitung von Weitsch entstandenen Arbeiten seien geeignet.- Verlegung des Anatomieunterrichts von Schumann.- Freiunterricht für Casper (Bl. 67). 22. Dez. 1804: Debatte um das Schreiben von v. Redern über die Errichtung eines Obelisken als Lutherdenkmal, Mitglieder sind dagegen, stattdessen Bau einer Kapelle wie in der Schweiz für Wilhelm Tell mit Statue, Auftrag an Weitsch zur Erarbeitung eines Entwurfs.- 28. Dez. 1804 (Fortsetzung in der außerordentlichen Sitzung): Gentz legt zwei Entwurfszeichnungen vor (Bl. 69f.). 5. Jan. 1805: krankheitsbedingte Abwesenheit von Meil, erstmalige Anwesenheit von Uhden.- Niedlich leitete das Aktzeichnen in Nachfolge von Puhlmann.- Eingang des Schreibens von Buirette.- Aufnahme von Sohn des Kriegsrats Therbusch in den Zeichenunterricht.- Gutachten von Uhden über den Kupferstichkatalog von Benkowitz erbeten.- Gutachten von Berger und Freidhoff über die Schrift von Gottlob Stimmel.- Bitte von Künstlern um Auszahlung der bereits genehmigten Remuneration.- Wiedereröffnung des Unterrichts nach den Weihnachtsferien (Bl. 70f.). 19. Jan. 1805: Bericht von Schadow und Weitsch über die Zeichenklassen.- Gutachten von Uhden über die Schrift (Italienisches Cabinet) von H.C. Benkowitz.- Gutachten von Meil jun. über das illustrierte Naturalienkabinett mit Zeichnungen und Kupfern) von Buirette (Erlangen), Ankauf wünschenswert.- Gutachten von Berger über das Verzeichnis der Kupferstichsammlung von Stimmel erbeten.- Meil jun. wird Gespräch mit Selvino führen.- Plan zum Anatomieunterricht, Besuch ist Zulassungsvoraussetzung für den Besuch der Gipsklasse.- Betr. Antrag Köpp als Mitglied: Hinweis auf Gutachten vom 9. Juni 1804.- Prüfung des Malers Eppe Iben (Bl. 71f.). 28. Jan. 1805: Wiederbesetzung der Stelle des verstorbenen Graetsch, Vorschlag: Kuhbeil als Nachfolger (Bl. 72). 2. Febr. 1805: Gedenken für den am 2. 2. 1805 verstorbenen Meil. jun.- Bericht von Frisch über die Zeichenklassen.- Gutachten von Frisch über die Leistung von Selvino, nicht geeignet als Assistent von Bettkober; Vorschlag: Meltzer für Stelle in Magdeburg.- Uhden verfaßt Todesanzeige für Meil jun.- Aufnahme des Malers Eppe Iben in die dritte Zeichenklasse.- Freiunterricht für Pape (Bl. 72f.). 16. Febr. 1805: Bericht von Meil sen. über die Zeichenklassen.- Antrag des Buchdruckers Friedr. Heinr. Wegener.- Antrag von Carl Friedr. Hellke auf Verleihung des Titels Akademischer Künstler.- Bläser unter Leitung von Tausch musizieren ohne Genehmigung in der Akademie.- kritische Beurteilung der Mosaikarbeit von Köpp von Felsenthal durch Gentz.- Freiunterricht für Stuckateur Freudenberg.- Änderung des "Studiums nach dem Leben": wegen fehlender Gliederpuppe werden statt Gewandstudien Aktstudien betrieben.- Prämienausteilung für ausgezeichnete Künstler soll erfolgen.- Gliederpuppe aus Paris, von Rehberg vermittelt, noch nicht angelangt.- Unterrichtsmaterial Anatomiezeichnungen, Vermittlung durch Freidhoff (Bl. 73). 2. März 1805: Bericht von Weitsch und Schadow über die Zeichenklassen.- Übermittlung des Gutachtens von Gentz an Köpp; Gentz kündigt Fertigstellung des Plans der Verschönerung Unter den Linden.- Rechnung von Buchbinder Oemicke (Bl. 74). 16. März 1805: Bericht von Frisch und Meil sen. über die Zeichenklassen.- Nachfolge Graetsch.- Aufwandsentschädigung für die Nutzung der Wohnung des Seidel durch die Akademie, Vorschlag von Burnat.- Beschluss über Revision des Akademie-Inventars im 3-Jahres-Rhythmus.- Wahl von Sierstorpp zum Ehrenmitglied (auf Vorschlag von Weitsch).- Wahl von Döll zum Auswärtigen Ordentlichen Mitlglied.- Gesuch von Hirschmann.- Freiunterricht für Hermes (Bl. 74f.). 23. März 1805 (ao S): Berichte über alle Fächer, Begutachtung der Probearbeiten; Bericht über die dritte Zeichenklasse unter Ringck und Rungenhagen.- Bericht über die zweite Zeichenklasse unter Eckert.- Bericht über die erste Zeichenklasse.- Anlage mit der Liste der versetzten und belobigten Schüler sowie der Liste der Probezeichnungen mit Namensangabe der Schüler (Bl. 78-80). 30. März 1805: Bericht von Berger über die Zeichenklassen.- geeigneter Übungsraum für das Bläser-Ensemble ("Akademie der Blase-Instrumente").- Bedenken Schadows gegen die Ausleihe des Gipsabgusses des Achilles-Kopfes an Gräfin Voß; generell keine Ausleihe von Gipsabgüssen.- Gutachten von Sotzmann über die Vorschläge (Landkartendruck) des Buchdruckers Wegener; keine Aufnahme von Wegener als Mitglied, Vorschlag: Patent als akademischer Künstler.- Auf die Eingabe von Bettkober betr. Unterrichtsbefugnis: eigentlich nur zur Ausbildung der Schüler der Kunst- und Gewerkschulen, nicht für das höhere akademische Fach, Privatunterricht sei ihm unbenommen.- Freiunterricht für Carl Ludewig Buchholz (Bl. 76f.). 13. April 1805 (Außerordentliche Sitzung): Übergabe von Gemälden aus dem Besitz von Graetsch an Kammergerichtssekretär Wickert.- Gehaltserhöhung für die Lehrer Ringck, neues Gehalt für Kuhbeil als Nachfolger von Graetsch.- Besetzung der Lehrstelle Perspektive und Mathematik: Vorschlag Heymann.- Aufforderung an Selvino, über seine Tätigkeit für die Kunst- und Gewerkschulen, Remuneration für seine Probezeichnungen.- Schadow prüft Meltzer betr. Anstellung in Magdeburg.- Nutzung von Akademieräumen durch das Bläser-Ensemble unter Leitung von Tausch auf Empfehlung von Zelter.- Prüfung der anatomischen Zeichnungen von Pflugfelder.- Angebot einer Kunstsammlung aus dem Besitz von Graf Galowkin, Ablehnung durch den Senat (Bl. 86). 27. April 1805 (Außerordentliche Sitzung): Einladung der Professoren Gentz, Freidhoff und Gubitz gemäß Reskript zu den folgenden Sitzungen.- Anstellung von Rösel (Berliner Kunst-und Gewerkschule).- Einstellung von Frisch als Direktor, von Schadow als Vizedirektor.- Vorläufige Zurückstellung des Unterstützungsantrags von Carl Weindauer bis zur Prüfung der Gesuche aller Antragsteller.- Anträge auf Freiunterricht: Glantz, Wilhelm Valentin Ludwiger (taub), Christian Blitz, Carl Kersten.- Aufnahmeprüfung für Bildhauer Wodarg gefordert.- Freiunterricht für Bimbé.- kein Freiunterricht für Friedrich Meinecke.- Freiunterricht für Johann Kamps in der Handwerksschule.- Prüfung des Bildhauers Gast gefordert.- Übergabe eines Gemäldes aus dem Nachlass Graetsch an Wickert.- Überlegung: Heymann als Assistent von Wagner (Perspektive, Mathematik); Wunschkandidat: Catel.- Ofenfabrikant und akademischer Künstler Hoehler beklagt Töpfermeister Unger wegen unerlaubter Nachahmung.- Druckschrift betr. Luther-Denkmal (Bl. 88-90). 11. Mai 1805: Referat Gentz zur Reformierung der Ausbildung in der Baukunst (liegt bereits schriftlich vor), Anforderungen seitens des Senats an Gentz.- Einstellung und Gehalt von Rösel.- Ausscheiden von Prof. Wagner (Perspektive, Mathematik) aus Altersgründen, zur Überbrückung Assistenz gefordert.- Gutachten über Ornamentzeichnungen von Selvino, geeignet für "Fabriken-Departement".- Eingabe (Denkschrift) von Weitsch: differenzierter Einsatz der Eleven als Unterrichts-Assistenz.- Bericht von Schadow betr. Bildhauer Gast.- Übergabe der Wohnung von Seidel, Bericht von Eckert.- Bericht von Berger und Meil sen. über die Zeichenklassen (Bl. 90f.). 18. Mai 1805: Nutzung von Räumlichkeiten für das Bläserensemble von Tausch.- Eingabe von Bettkober betr. mangelhafter Besuch seines Unterrichts.- Professorentitel für Ringk.- Gehaltsaufbesserung für Kuhbeil.- Unterrichtsvertretung für Graetsch durch Eckert und Rungenhagen.- Remuneration für Rungenhagen für Vertretung von Ringk.- Antrag Arnold auf Reisestipendium: Ablehnung seitens des Senats wegen unzureichender Qualifikation (Bl. 91-93). 25. Mai 1805. Vorlage: Plan von Gentz zur Verschönerung der Straße Unter den Linden, Senat empfiehlt Ausführung.- Aufnahme des persönlich erschienenen Gubitz als Mitglied, Gubitz wird Lehrplan vorlegen.- Unterricht von Stentzel bei Weitsch.- Planungsunterlagen von Gentz für die Straße Unter den Linden an Genelli.- Gesuche von Schroeder und Finck auf Freiunterricht abschlägig beschieden.- Gesuch von Weise auf Freiunterricht in der Kunstschule.- Bericht von Weitsch über die Zeichenklassen.- Anstellung von Meltzer an der Magdeburger Kunstschule (Bl. 93f.). 8. Juni 1805: Bericht der Direktion über den Unterricht in den Zeichenklassen.- Einsatz der Eleven wird nach der Rückkehr von Weitsch beraten.- Antrag von Wodarg auf Unterricht in der Bossierklasse.- Gutachten von Gentz betr. Eignung von Franz Catel als Lehrer für Geometrie und Perspektive, Senat wünscht Catel als Mitglied des Senats.- Urheberrechtsschutz betr. die Töpferarbeiten von Höhler (akademischer Künstler), Nutzungsrecht durch Unger.- Gemäldesammlung für Kunstschule Königsberg, Gutachten von Knorre.- Vorschlag von Hirt für eine Medaille für das Fabriken-Departement.- Rechnungen (Bl. 94f.). 15. Juni 1805: Bericht von Meil über den Unterricht in den Zeichenklassen.- Eignung der Probezeichnungen von Selvino für Unterrichtszwecke.- Zeichnungen von Rehberg geeignet als Unterrichtsmaterial der Akademie, nicht für das geplante "Zeichenwerk".- Nutzung von Akademie-Räumen für den Unterricht des Bläserensembles von Tausch.- Freiunterricht für Johann Nikolaus Beyer (Sohn des Formers Beyer).- General- und Spezial-Rapporte aller Fächer eingegangen, besonders erwähnt: Sotzmann/Jaeck.- Remunerationen für Eckert und Rungenhagen für Vertretung nach dem Tode von Graetsch.- Aufnahme von Schroeder in die Zeichenklasse.- Auftrag an Stentzel: Gemäldekopie anfertigen als Probeaufgabe.- Kunstsammlung von Meil: Berger, Lütke, Eckert mit der Anfertigung eines Gutachtens beauftragt (Bl. 95f.). 22. Juni 1805.- Bericht von Berger über den Unterricht in den Zeichenklassen.- Verkauf der Kunstsammlung Meil.- Vorschlag von Burnat und Eckert über die Nutzung der Wohnungen der Angestellten Bier und Seydel wird akzeptiert.- Erstmalige Teilnahme von Freidhoff an den Sitzungen.- Differenzierte Begutachtung der an die Kunstschule in Königsberg geschenkte Gemäldesammlung durch Direktor Knorr gefordert.- Stentzel wird unter Aufsicht eine Kopie nach Poussin anfertigen.- Remuneration für Prof. Ringk für Vertretung von Collmann (Bl. 97). 6. Juli 1805: Differenzen mit Tausch wegen der Störung durch seinen Unterricht in Blasinstrumenten.- Verwendung der Zeichnungen von Rehberg.- Aufnahmeantrag von Schröder in die Zeichenklasse.- Anteiliges Gehalt von Graetsch an Eckert und Rungenhagen.- Mitteilung von Collmann an Frisch: Sammlung von Borghese nach Paris.- Bericht von Frisch über die Zeichenklassen (Bl. 98). 20. Juli 1805: Bericht von Frisch über die Zeichenklassen.- Gutachten von Eckert, Berger, und Lütke über die Meilsche Kunstsammlung.- Nutzung der Räume der Angestellten Bier und Seydel, angemessene Unterbringung von Scholler.- Unterrichtsraum für Tausch: Differenz mit der Akademie der Wissenschaften über die Nutzung des Runden Saals durch beide Akademien.- Freiunterricht für Blaise Raimond de Beaux.- Revision des Akademie-Inventars 1803/04.- Lieferung der Hogarthschen Karikaturen.- Bericht von Meil über die Zeichenklassen (Bl. 98f.). 3. Aug. 1805: Zulassung von Fischer zum Freiunterricht.- Bekanntmachung über die Preisaufgaben der National-Akademie Bologna.- Gutachten über die "Tabellarische Übersicht der Farben und Farbenmaterialien" von D. Schreger.- Bericht von Berger über die Zeichenklassen (Bl. 100f.). 17. Aug. 1805: Bericht im Merkur über ein Kupferdruckverfahren; Vorstellung des Verfahrens von Berger und Freidhoff; wünschenswert sei die Erfindung eines neuen Firnis.- Antrag Martini auf Pension des Malers Kimpfel.- Freiunterricht für Theologiestudenten.- Antwort auf das Schreiben der Akademie in Bologna betr. Wettbewerb.- Gipsformer Beyer bietet neuen Abguss der Statue des Ganimed/Antinous an, Akademie empfiehlt Ankauf.- Bericht von Frisch in Vertretung von Weitsch über die Zeichenklassen (Bl. 101f.). 31. Aug. 1805: Bauliche Veränderungen der Wohnung von Scholler für Akademiezwecke.- Keine Empfehlung für Martini zum Kopieren von Gemälden; Ausstellung der Gemälde aus Paderborn und Hildesheim (Wunsch des Kuratoriums) nicht ratsam.- Gutachten von Schadow und Gentz über die Unterrichtspläne von Franz Catel und Gubitz angefordert.- Bericht von Berger über die Zeichenklassen (Bl. 104f.). 14. Sept. 1805: Detailliertes Gutachten von Gentz über die Unterrichtspläne von Franz Catel: mit dem Plan für Geometrie einverstanden, Änderungsvorschläge für Architektur-Unterricht, Abgrenzung zum Unterricht von Gentz und Hirt an der Bauakademie; Angleichung der Unterrichtsgegenstände in sämtliche Einrichtungen innerhalb der Akademie, Eignung der Teilbereiche für das Elementar-Zeichenwerk von Eytelwein und Gentz; Würdigung der Entwurfs-Zeichnung des Bruders von Catel für das Monument Friedrich II.; dringender Wunsch des Senats: Aufnahme von Franz Catel als Ordentliches Mitglied, Senatsmitglied und Lehrer (statt Heymann).- Gutachten von Schadow, Weitsch und Freidhoff über den Unterrichtsplan von Gubitz: nicht ausreichend, Senat wird selbst Lehrplan für Gubitz entwerfen.- Vorschläge von Weitsch und Eckert über die Auswahl der Eleven zur Unterstützung des Akademieunterrichts.- Levezow übergibt Publikation "Augusteum" von Becker.- Zulassungsscheine für die Akademiemitglieder und akademische Künstler zum Besuch des Anatomischen Museums durch Walter.- Freiunterricht für Schemmel.- Preisverteilung für die Kunst- und Gewerkschulen seit 1802 nicht erledigt (Bl. 103-107). 28. Sept. 1805: Antrag von Honsberg auf Aufnahme als Lehrer an der von ihm eröffneten Kunstschule in Emden sowie als Akademiemitglied; Probearbeiten erbeten.- Bericht von Schadow und Meil über die Zeichenklassen.- Rückfrage nach dem Auftrag an Rehberg, einen Gliedermann aus Paris zu besorgen (Bl. 107). 2. Okt. 1805 (außerordentliche Sitzung). Auswertung der Berichte über die Zeichenklassen von Ringck und Rungenhagen, Eckert, Kuhbeil (Bl. 110). 12. Okt. 1805: Zahlung der Auslagen für Levezow.- Holzzuteilung für Wagner.- Freiunterricht für Göpp.- Freiunterricht für Kimpfel jun.- Anfechtung des Urteils des Kuratoriums betr. Urheberrechte des akademischen Künstlers Höhler an den Nachbildungen seitens Unger.- Gesuche der Maler Schultze und des Buchbinders Jahn.- Eingang der Entwürfe Schadows (Radierungen) für ein Lutherdenkmal, Vorlage von Entwürfen anderer Akademiemitglieder über Schadow an das Kuratorium weitergeleitet.- Bericht von Berger und Weitsch über die Zeichenklassen (Bl. 107f.). 12. Okt. 1805: Begutachtung der Platten für das Unterrichtsmaterial für Kunst- und Gewerkschulen; vier Teile: Geometrie und Perspektive, Architektur, Technologie, Tier- und Pflanzenwelt (Bl. 109). 12. Okt. 1805: Begutachtung der Schüler der Gipsklasse, belobigt Kasch, Wöhlermann, Herdt.- Mahnung an das Kuratorium, die für die Vorbildersammlung.- Rückgabe von Schülerarbeiten.- Remuneration für die Schüler der Gipsklasse Händel und Sieg.- Liste der versetzten Schüler und Vorlagezeichnungen für die Zeichenklassen (Anlage) (Bl. 110-113). 26. Okt. 1805: Begutachtung der Schüler der Gipsklasse, belobigt Kasch, Wöhlermann, Herdt.- Mahnung an das Kuratorium, die für die Vorbildersammlung vorgesehenen Schülerarbeiten zurückzugeben.- Remuneration für die Schüler der Gipsklasse Händel und Sieg.- Liste der versetzten Schüler und Vorlagezeichnungen für die Zeichenklassen (Anlage, Bl. 112f.) (Bl. 114). 9. Nov. 1805: Auftrag an Klaproth, einen Firniss für den Überzug von Kupferplatten zu entwickeln.- Freiunterricht für Brommeling.- Teilnahme von Wolffgram am Zeichenunterricht der Gewerkschule.- Bericht von Berger über die Zeichenklassen (Bl. 114). 23. Nov. 1805: Begutachtung der Probearbeit von Posch für die Anerkennung als akademischer Künstler (Porträt Albrecht Dürer): wegen der außerordentlichen Qualität der Arbeit Vorschlag - Aufnahme als ordentliches Mitglied.- Zwei Landschaften von Reinhardt zur Aufbewahrung in der der Akademie.- Zeugnis für den Kupferstecher Ulmer.- Gutachten über die Gemälde von Wendel.- Antrag Wendroth auf Unterricht in der KPM.- Fortsetzung des Liber veritatis von Claude an die Akademie.- Bericht von Frisch und Schadow über die Zeichenklassen (Bl. 115f.). 7. Dez. 1805: Freiunterricht für Lemcke in der Zeichenklasse.-Kunstbücher aus der Sammlung Meil als Ergänzung der Akademiebibliothek, Nutzung der Bibliothek der Bauakademie, Bitte um Bibliotheksverzeichnis.- Vortrag von Berger, Kupferstiche von Ruschewey an die Akademie als Dank für das Reisestipendium.- Zusage von Klaproth zur Herstellung eines Firnisses für Kupferplatten.- 11 Blatt Schadows Entwürfe für ein Lutherdenkmal zur Ansicht an das Kuratorium.- Erörterung des Lehrplans von Gubitz im Formenschneiden.- Bericht von Meil über die Zeichenklassen (Bl. 116f.). 21. Dez. 1805: Seidenstickerei von Caroline Schloezer in Akademieraum aufgefunden (versiegelter Kasten).- Vergleich der Lehrmethoden von Heymann (Trennung des theoretischen und praktischen Teils im Fach Perspektive) und Franz Catel, Auftrag an Gentz und Burnat, Catels Vorschlag nochmals zu überprüfen.- Anmerkungen zum Lehrmaterial von Gubitz (Bl. 117f.). 4. Jan. 1806: Freiunterricht für Ernst Peters.- Vorankündigung der Kunstausstellung der Akademie für Sept.- Prüfungsprotokoll von Burnat und Gentz über die Eignung von Franz Catel als Lehrer im Fach Perspektive (Bl. 118f.). 18. Jan. 1806: Zulassung von Büscher zum Freihandzeichnen.- Gesuch des Malers Kreye.- Nutzung des runden Saals für den Unterricht des Blasinstrumenten-Unterrichts.- Bericht von Gentz über die Zeichenklassen.- Vorschlag von Gentz: Wolzogen aus Weimar als Ehrenmitglied der Akademie (Bl. 119f.). 1. Febr. 1806: Nutzung des Runden Saals der Akademie für den Unterricht des Konservatoriums für Blasinstrumente.- Bericht von Schadow über die Zeichenklassen, Beschwerde von Ringck über den Mangel an Vorlagen, Vorschlag: Nutzung der Zeichnungen von Le Sueur, Anfertigung von Kopien durch geeignete Eleven und Schüler, Nutzung im von Becherer neu eingerichteten Akademieraum.- Ankauf der Modelle von Gipsformer Beyer.- Antrag des Senats: Aufnahme von Mecheln als Ehrenmitglied.- Begleichung des Lehrmaterials für den Unterricht von Berger.- Begutachtung der Original-Probearbeiten von de Meys für die Aufnahme als Mitglied, Vorschlag: Einsendung zur Ausstellung.- Reise des Malers Kreye.- Bericht von Berger über die Zeichenklassen.- Einsendung der Arbeiten für die Kunstausstellung (Bl. 119-121). 1. Febr. 1806 (Gast: Oberfinanzrat Sack, Kuratorium).- Inhalt des Ausstellungskatalogs.- Prämie ausgesetzt für Anfertigung eines Miniaturporträts des Königs und der Königin.- Vergleich in der Streitsache Höhler gegen Unger (nicht erlaubte Nachbildung von Vasen Höhlers durch Unger); Bekanntmachung der Namen aller akademischen Künstler; akademische Künstler sollen zum besseren Schutz ihre Werke kennzeichnen.- Prämien für Ausstellungsgegenstände (Bl. 121f.). 8. Febr. 1806: Ausleihe des Bibliothekskatalogs an die Bauakademie zur Anfertigung einer Abschrift.- Liste der für die Akademie zu ersteigernden Bücher aus dem Nachlass von Meil, Aufsicht durch Frisch (Bl. 122f.). 15. Febr. 1806: Überlegungen zur Einrichtung eines künstlerischen Wettbewerbes ("zu Bildung des Geschmacks und zum Emporkommen der Kunst überhaupt"); Prämienvergabe wie bei den Wettbewerben in Mailand und Bologna wird für nicht geeignet gehalten.- Aufwandsentschädigungen für die Teilnahme von Künstlern an den Ausstellungen sei wünschenswert.- Mittel dazu aus dem Ausstellungsfonds.- Detaillierter Vorschlag an das Kuratorium auf der nächsten Sitzung (Bl. 123). 15. Febr. 1806: Anfertigung von Kopien durch Eleven gemäß Reskript v. 28. Jan..- Zulassung von Joseph Selchmann zum Freiunterricht im Zeichnen.- Terminabsprache zwischen der Akademie und dem Konservatorium für Blasinstrumente zur Nutzung des runden Saals der Akademie (Bl. 124f.). 19. Febr. 1806: Aufwandsentschädigungen an die Künstler, die die Ausstellung auf eigene Kosten beschicken, Mittel durch Ausstellungseinnahmen erwirtschaftet.- Remunerationen für Künstler (Liste).- Antrag an das Kuratorium zur Bereitstellung einer Summe für weitere Künstler; Anlage: Liste der Beihilfen an die Mitglieder und andere Künstler für die Anfertigung von Werken für die kommende Kunstausstellung (Bl. 127). 1. März 1806: Freiunterricht für Hütter.- Gesuch Seefild.- Gesuch Raentz.- Remunerationen für Ringck und Rungenhagen für Vertretung von Collmann.- Gesuch Jahn.- Keine Unterstützung für Wodarg.- Senat zum Reskript vom 27. Febr.: Erläuterung der Vorschläge zur Umgestaltung der Ausstellungsmodalitäten (Verzicht auf Prämienvergabe); Prämienaussetzung für Porträt des Königs und der Königin (entweder Miniatur nach einem guten Gemälde oder neues Porträt); nochmalige Begründung für die Remunerationen.- sämtliche Unterlagen betr. Anstellung von Gubitz zur Einsichtnahme an das Kuratorium, Gubitz solle weitere Schüler annehmen.- öffentliche Bekanntmachung des Lehrplans der Akademie.- Ankauf der Kupferstiche nach den Basreliefs der Säulen Trajans und Marc Aurels.- Gehaltszulage für Kastellan Grimmer.- Anerkennung des Bildhauers und Malers Bussler (Arbeiten am neuen Münzgebäude) als akademischer Künstler.- Bericht von Berger über die Zeichenklassen (Bl. 128-130). 15. März 1806: öffentliche Bekanntmachung des Lehrplans der Akademie.- Rechnung des Restaurators Beckly.- Bibliotheks-Inventarliste.- Weiterbezug des Teutschen Merkurs nicht mehr empfohlen, stattdessen Abonnement französischer Kunstjournale (Bl. 130f.). 29. März 1806: Zulassung der Eleven zu den Vorlesungen von Gentz ab Sommersemester 1807.- Rechnung des Restaurators Beckly.- Freiunterricht für Hütter.- Gesuch von Seefeld auf Freiunterricht abgewiesen.- weitere Unterstützung für Ulmer in Paris.- Überarbeiteter Lehrplan von Gubitz, Bitte um Anstellung.- Dankschreiben von v. Mecheln für die Aufnahme als Mitglied (Bl. 131f.).

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Archivaliensignatur
Archiv der Akademie der Künste, PrAdK 0026
Umfang
133 Bl. Microfilm/-fiche: 0026
Sonstige Erschließungsangaben
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. I - Gen. 3, Bd. I

Kontext
Preußische Akademie der Künste >> 03. Senatoren >> 03.2. Protokolle der Sitzungen des Senats, der Mitglieder und der Gesamtakademie
Bestand
PrAdK Preußische Akademie der Künste

Laufzeit
1. Januar 1803 - 29. März 1806

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Letzte Aktualisierung
08.03.2023, 09:46 MEZ

Objekttyp

  • Schriftgut

Entstanden

  • 1. Januar 1803 - 29. März 1806

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