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Kalenderblatt: 27. September

1905: Albert Einstein reicht die berühmteste Formel der Welt, E=m c², bei den Annalen der Physik ein. Am Tag zuvor war sein Aufsatz „Zur Elektrodynamik bewegter Körper” erschienen, in dem er aus der Anwendung des Relativitätsprinzips auf die Maxwellschen Gleichungen die später so genannte Spezielle Relativitätstheorie ableitete. In diesem Nachtrag formuliert er auf S. 641 implizit die Formel, die bereits die gewaltigen Energien vorhersagt, die 40 Jahre später in Atombombenexplosionen und Kernkraftwerken freigesetzt werden sollten: „Gibt ein Körper die Energie L in Form von Strahlung ab, so verkleinert sich seine Masse um L/V² ”. Für jede Physikerin und jeden Physiker ist der 1905er Band der „Annalen” ein kleines Heiligtum, weil Einstein im Lauf des „annus mirabilis” 1905 darin vier Arbeiten zu vier völlig unterschiedlichen physikalischen Teildisziplinen veröffentlichte, die jede für sich einen Nobelpreis verdient gehabt hätten. Bekommen hat Einstein den Nobelpreis 1921 für seine Erklärung des Photoeffekts mit Hilfe der Lichtquantenhypothese, d.h. für die Erfindung des Photons. Auch diesen Aufsatz vom März 1905 mit dem Titel „Über einen die Erzeugung und Verwandlung des Lichtes betreffenden heuristischen Gesichtspunkt” finden Sie in der DDB.

Einstein, Albert

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