Museum

Industriesalon Schöneweide e.V.

Der 2009 gegründete, vereinsgetragene Industriesalon Schöneweide stellt sich die Aufgabe, die Industrie- und Technikgeschichte des Industriegebiets Berlin-Schöneweide vor Ort sichtbar zu machen. Schöneweide war von 1897 bis 1990 mit dem Kabelwerk Oberspree (KWO), dem Transformatorenwerk (TRO), der Röhrenfabrik (RFO)  und dem Fernmeldekabel - und Apparatebau (FAO) eines der Zentren der Elektrotechnik in Berlin, bis 1945 vor allem in der Hand der AEG. Nach 1945 wurden diese Werke zunächst als...

Der 2009 gegründete, vereinsgetragene Industriesalon Schöneweide stellt sich die Aufgabe, die Industrie- und Technikgeschichte des Industriegebiets Berlin-Schöneweide vor Ort sichtbar zu machen.
Schöneweide war von 1897 bis 1990 mit dem Kabelwerk Oberspree (KWO), dem Transformatorenwerk (TRO), der Röhrenfabrik (RFO)  und dem Fernmeldekabel - und Apparatebau (FAO) eines der Zentren der Elektrotechnik in Berlin, bis 1945 vor allem in der Hand der AEG. Nach 1945 wurden diese Werke zunächst als SAGs und dann als VEBs fortgeführt.  Aus RFO und FAO ging nach dem 2. Weltkrieg das WF (bis 1960 Werk für Fernmeldewesen, dann Werk für Fernsehelektronik) hervor, das vor der Wende 9000 Mitarbeiter beschäftigte. Schwerpunkt des Industriesalons  ist die Sammlung des ehem. \`Museums im Turm´ des 2005 stillgelegten Werks für Fernsehelektronik von 1945-1990. Zum Bestand  gehört neben diversen Produkten und Maschinen des WF auch das Fotoarchiv des Werks und rd. 2000 Forschungs- und Entwicklungsberichte aus der Zeit 1937-1990.

Ausgewählte Objekte

Industriesalon Schöneweide e.V.
Reinbeckstr. 9
12459 Berlin