Münze
Köln: Konrad von Hochstaden
Vorderseite: Umschrift nicht erhalten - Sitzender Barhäuptiger mit Tonsur (Konrad), in der Rechten Kranz (Perlkreisringel), in der Linken Buch.
Rückseite: [...]ERE[...] - Tormauer, darin turmartiges Gebäude. Zu dessen Seiten je eine Rosette auf langem Stab.
Münzstand: Erzbistum
Erläuterung: Der Münztyp wird im allgemeinen den Grafen von Waldeck zugelegt und das Bild des Erzbischofs nicht auf ein erzbischöfliches Münzrecht in Korbach, sondern als Hinweis auf den Kölner Erzbischof als Herzog von Westfalen gedeutet. Sehr ungewöhnlich ist das ungeistliche Attribut des Waldeck/Korbacher Münzzeichens (Perlkreisringel) in der Hand des Erzbischofs, der zudem nur als gewählter, aber noch nicht inthronisierter Erzbischof dargestellt ist. Es fehlen Mitra, Krummstab und Pallium.
- Standort
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Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz
- Sammlung
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Mittelalter
Unterabteilung: Spätmittelalter
- Inventarnummer
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18215683
- Weitere Nummer(n)
- Maße
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Durchmesser: 16 mm, Gewicht: 1.27 g, Stempelstellung: 6 h
- Material/Technik
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Silber; geprägt
- Verwandtes Objekt und Literatur
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Literatur zum Stück: H. Grote, Die Waldeckschen Münzen des Mittelalters, Münzstudien 5, 1867, 107 Nr. 15; W. Hävernick, Die Münzen von Köln I (1935) Nr. 1068.
Standardzitierwerk: Hävernick, Köln I [1068]
- Klassifikation
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Denar (MA) (Fachklassifikation: Nominal/Währung)
- Bezug (was)
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Architektur
Deutschland
Geistliche Fürsten
Herrscherrepräsentation
Mittelalter
Silber
Spätmittelalter, 13.-15. Jh.
- Bezug (wer)
- Periode/Stil
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Spätmittelalter
- Ereignis
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Auftrag
- (wer)
- Ereignis
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Herstellung
- (wer)
- (wo)
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Deutschland
Westfalen
Korbach
- (wann)
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1244-1261
- Ereignis
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Eigentumswechsel
- (wann)
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1892
- Provenienz
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Akzession/Erwerbungsnummer: 1892 Dannenberg
- Letzte Aktualisierung
- 29.04.2025, 12:13 MESZ
Datenpartner
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Objekttyp
- Münze
Beteiligte
Entstanden
- 1244-1261
- 1892