Bestand
VEB Kraftfahrzeugwerk Framo, Hainichen (Bestand)
Geschichte: 1923 gründete Dr. Ing. Jørgen Skafte Rasmussen die Metallwerke Frankenberg GmbH. Seit Januar 1934 firmierte das Unternehmen als Framo-Werke GmbH mit Firmensitz in Hainichen. Geschäftsführer Hans Werner Rasmussen (1906 - 1945), Sohn des Firmengründers, leitete das Unternehmen von Ende 1935 bis Kriegsende. Die Firma war seit 1926 ein mittelständisches Unternehmen des Fahrzeug- und Motorenbaus und Zulieferer von Vergasern für das DKW-Werk in Zschopau und von Motorradsätteln für die Auto Union AG. Außerdem wurden Holzgasergeneratoren und ab 1932 ein kleiner dreirädriger Personenwagen, Typ "Stromer" gefertigt, auf dessen Basis sich die weitere Entwicklung der Kleinkraftwagen vollzog. 1941 wurde das Fertigungsprogramm beschränkt und ab 1. Oktober 1943 die Fahrzeugproduktion vollständig eingestellt und das Unternehmen in die Rüstungsproduktion einbezogen. Nach Demontage und Wiederaufbau von 1945 bis 1948 wurde der Betrieb 1949 in Volkseigentum überführt und dem VEB IFA-Motorenwerk Chemnitz unterstellt. Der volkseigene Betrieb firmierte zunächst als IFA-Werk Framo, Hainichen und später als VEB Kraftfahrzeugwerk Framo mit Sitz in Hainichen, Gottlob-Keller-Straße 2 (Werk I). Zum 1. Januar 1951 ist dem Betrieb die enteignete Maschinenfabrik Hainichen, Ernst Boltz, mit Sitz in Hainichen als Werk II (in Hainichen, Franz-Hübsch-Straße 1) eingegliedert worden. Das Werk III (Lehrwerkstatt) hatte seinen Standort in Frankenberg, Heinrich-Beck-Straße 16; das Werk IV (ehem. Stahlwerk Frankenberg, Nutzung als Stanz- und Schweißwerk) befand sich am Standort in Frankenberg, Lerchenstraße 14 und dass Werk V (Versuch, Einfahrabteilung) in Hainichen, Gottlob-Keller-Straße 1. Mit der Bildung des VEB Barkas-Werke Karl-Marx-Stadt zum 1. Januar 1958 wurden die Werke in Frankenberg und Hainichen Betriebsteile des Kombinates.
Bis März 2022 trug der Bestand den Namen: Framo(-Werke) – Frankenberger Metallwerke GmbH, Hainichen
Inhalt: Absatz.- Abteilungsleiterbesprechungen.- Aktivisten.- Analysen.- Bauvorhaben.- Betriebsgeschichte.- Betriebskollektivverträge.- Betriebskindergarten.- Betriebszeitung „Das Lenkrad“.- Bilanzen.- Demontage und Wiederaufbau.- Export.- Fertigungsberichte.- Finanzpläne.- Forschung und Entwicklung.- Grundbuchauszüge.- Investitionen.- Kinderferienlager.- Kriegsschäden.- Mitgliederversammlungen der Betriebsparteiorganisation.- Neuererwesen.- Planung.- Preisbildung.- Prospekte.- Protokolle von BGL-Sitzungen.- Reiseberichte.- Reparationen.- Rüstungsproduktion.- Statistiken.- Steuern.- Stücklisten.- Versicherungen.- Werkleitertagungen.- Werkverträge.- Wettbewerb.- Zeichnungen.- Zeltlager der FDJ.- Zusammenarbeit mit dem Oberkommando des Heeres wegen Maschinenbeschaffungen.
- Reference number of holding
-
Sächsisches Staatsarchiv, 31060
- Extent
-
21,50 (nur lfm)
- Context
-
Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung) >> 09. Wirtschaft >> 09.09 Fahrzeug- und Motorenbau
- Date of creation of holding
-
1925 - 1968
- Other object pages
- Online-Beständeübersicht im Angebot des Archivs
- Rights
-
Es gilt die Sächsische Archivbenutzungsverordnung vom 8. September 2022 (SächsGVBl. S. 526).
- Last update
-
27.11.2023, 8:58 AM CET
Data provider
Sächsisches Staatsarchiv. If you have any questions about the object, please contact the data provider.
Object type
- Bestand
Time of origin
- 1925 - 1968