Archivbestand
Berthold, Dr. Hanni; Theologin (Bestand)
Dr. Hanni Berthold, 30.6.1946 - 22.6.2009, war die erste Theologin im Frauenreferat der Evangelischen Kirche von Westfalen und danach Leiterin der Telefonseelsorge Bielefeld-OWL. 1.9.1988-2001 Theologische Referentin im Frauenreferat der EKvW in Dortmund1.1.2002-2009 Telefonseelsorge Bielefeld-OWLHanni Berthold hat nach Studium, Vikariat und längerer wissenschaftlicher Arbeit zunächst in der Altenheimseelsorge gearbeitet. Sie hat sich für die feministische Theologie und ihre Institutionalisierung eingesetzt. Entscheidend hat sie den landeskirchlichen Diskussionsprozess zum Schwerpunktthema "Gemeinschaft von Frauen und Männern in der Kirche" und die Umsetzung der landessynodalen Beschlüsse mitgeprägt.Nähere Biografische Angaben in: Für etwas Neues war ich eigentlich immer zu haben. Erinnerungsbuch an Hanni Berthold, hg. v. Katharina von Bremen, Britta Jüngst und Sigrid Reihs, Bielefeld 2010.Heidemarie Wünsch (2014):"Hanni Berthold, geb.1946 in Schlemmin/Mecklenburg. 1953 flüchtet die Familie in die BRD. Nach dem Abitur in Bielefeld studiert sie ab 1966 Evangelische Theologie und promoviert 1979 als zweite westfälische Theologin an der Universität Münster. Nach kurzzeitiger wissenschaftlicher Tätigkeit ist sie von 1983 bis 1988 als Seelsorgerin in Dortmund tätig. In dieser Zeit engagiert sie sich für die Belange der Theologinnen und ist Ansprechpartnerin für die Theologinnen-Initiative. …Als Theologin im neuerrichteten Frauenreferat der Landeskirche setzt sie sich von 1988 bis 2001 für Gleichstellung von Frauen im weitesten Sinn ein. 2002 wird sie Leiterin der Telefonseelsorge Bielefeld. 2009 ist sie verstorben."Die Abgabe des Nachlasses erfolgte durch den Mann von Dr. Hanni Berthold, Superintendent i.R. Christoph Berthold (Bielefeld), am 27.11.20Der Bestand wurde unter Zugrundelegung internationaler Verzeichnungsgrundsätze nach ISAD (G) erschlossen. Bei der Verzeichnung erhielten die Akten fortlaufende Nummern, die als gültige Archivsignaturen in der Bestellsignatur jeder Verzeichnungseinheit als letzte arabische Nummer oder im Findbuch ganz links neben dem jeweiligen Aktentitel aufgeführt sind. Unterhalb des Aktentitels geben die Vermerke „Enthält, Enthält nur, Enthält u.a., Enthält v.a., Enthält auch“ eingrenzende oder weiterführende Auskünfte über den Inhalt. Unter „Darin“ sind besondere Schriftgutarten wie Druckschriften, Presseberichte, Bauzeichnungen oder Fotos aufgelistet. Nach den Erschließungsvermerken folgt die alte Archivsignatur oder das Aktenzeichen, falls sie auf der Akte vermerkt waren. Ganz rechts schließen sich die Laufzeiten der Archivalien an. Zu beachten sind hier zwei verschiedene Arten von Klammern: ( ) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, [ ] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke.Kassiert wurde nicht archivwürdiges Schriftgut im Rahmen der Aufbewahrungs- und Kassationsordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 20.02.2003 in der Fassung vom 29.10.2020 bzw. des Aufbewahrungs- und Kassationsplans der EKvW vom 29.10.2020.Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen gemäß § 7 Abs. 1 Kirchengesetz zur Sicherung und Nutzung von kirchlichem Archivgut in der Evangelischen Kirche der Union (Archivgesetz - ArchivG) vom 6.5.2000 sämtliche Archivalien einer 30-jährigen Sperrfrist (gerechnet nach dem Ende ihrer Laufzeit). Für Archivgut, das sich nach seiner Zweckbestimmung oder nach seinem wesentlichen Inhalt auf natürliche Personen bezieht, gelten laut § 7 Abs. 2 ArchivG zusätzliche Schutzfristen. Diese Archivalien dürfen auch nach Ablauf der allgemeinen Sperrfrist frühestens 10 Jahre nach dem Tod der betroffenen Person(en) benutzt werden. Ist das Todesjahr nicht feststellbar, endet die Schutzfrist 90 Jahre nach Geburt. Ist auch das Geburtsjahr nicht bekannt, endet die Schutzfrist 60 Jahre nach Entstehung der Unterlagen.Bei der Zitierung des Archivbestandes ist anzugeben: LkA EKvW 3.157 Nr. ... (hier folgt die Archivsignatur des entsprechenden Archivales). Das Kürzel steht in dieser Reihenfolge für "Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen, Bestand 3.157 Nr. ..."Dr. Jens Murken, 29.11.2013
Form und Inhalt: Dr. Hanni Berthold, 30.6.1946 - 22.6.2009, war die erste Theologin im Frauenreferat der Evangelischen Kirche von Westfalen und danach Leiterin der Telefonseelsorge Bielefeld-OWL.
1.9.1988-2001 Theologische Referentin im Frauenreferat der EKvW in Dortmund
1.1.2002-2009 Telefonseelsorge Bielefeld-OWL
Hanni Berthold hat nach Studium, Vikariat und längerer wissenschaftlicher Arbeit zunächst in der Altenheimseelsorge gearbeitet. Sie hat sich für die feministische Theologie und ihre Institutionalisierung eingesetzt. Entscheidend hat sie den landeskirchlichen Diskussionsprozess zum Schwerpunktthema "Gemeinschaft von Frauen und Männern in der Kirche" und die Umsetzung der landessynodalen Beschlüsse mitgeprägt.
Nähere Biografische Angaben in:
Für etwas Neues war ich eigentlich immer zu haben. Erinnerungsbuch an Hanni Berthold, hg. v. Katharina von Bremen, Britta Jüngst und Sigrid Reihs, Bielefeld 2010.
Heidemarie Wünsch (2014):
"Hanni Berthold, geb.1946 in Schlemmin/Mecklenburg. 1953 flüchtet die Familie in die BRD. Nach dem Abitur in Bielefeld studiert sie ab 1966 Evangelische Theologie und promoviert 1979 als zweite westfälische Theologin an der Universität Münster. Nach kurzzeitiger wissenschaftlicher Tätigkeit ist sie von 1983 bis 1988 als Seelsorgerin in Dortmund tätig. In dieser Zeit engagiert sie sich für die Belange der Theologinnen und ist Ansprechpartnerin für die Theologinnen-Initiative. Als Theologin im neuerrichteten Frauenreferat der Landeskirche setzt sie sich von 1988 bis 2001 für Gleichstellung von Frauen im weitesten Sinn ein. 2002 wird sie Leiterin der Telefonseelsorge Bielefeld. 2009 ist sie verstorben."
Die Abgabe des Nachlasses erfolgte durch den Mann von Dr. Hanni Berthold, Superintendent i.R. Christoph Berthold (Bielefeld), am 27.11.20
Der Bestand wurde unter Zugrundelegung internationaler Verzeichnungsgrundsätze nach ISAD (G) erschlossen. Bei der Verzeichnung erhielten die Akten fortlaufende Nummern, die als gültige Archivsignaturen in der Bestellsignatur jeder Verzeichnungseinheit als letzte arabische Nummer oder im Findbuch ganz links neben dem jeweiligen Aktentitel aufgeführt sind. Unterhalb des Aktentitels geben die Vermerke ”Enthält, Enthält nur, Enthält u.a., Enthält v.a., Enthält auch“ eingrenzende oder weiterführende Auskünfte über den Inhalt. Unter ”Darin“ sind besondere Schriftgutarten wie Druckschriften, Presseberichte, Bauzeichnungen oder Fotos aufgelistet. Nach den Erschließungsvermerken folgt die alte Archivsignatur oder das Aktenzeichen, falls sie auf der Akte vermerkt waren. Ganz rechts schließen sich die Laufzeiten der Archivalien an. Zu beachten sind hier zwei verschiedene Arten von Klammern: ( ) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, [ ] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke.
Kassiert wurde nicht archivwürdiges Schriftgut im Rahmen der Aufbewahrungs- und Kassationsordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 20.02.2003 in der Fassung vom 29.10.2020 bzw. des Aufbewahrungs- und Kassationsplans der EKvW vom 29.10.2020.
Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen gemäß § 7 Abs. 1 Kirchengesetz zur Sicherung und Nutzung von kirchlichem Archivgut in der Evangelischen Kirche der Union (Archivgesetz - ArchivG) vom 6.5.2000 sämtliche Archivalien einer 30-jährigen Sperrfrist (gerechnet nach dem Ende ihrer Laufzeit). Für Archivgut, das sich nach seiner Zweckbestimmung oder nach seinem wesentlichen Inhalt auf natürliche Personen bezieht, gelten laut § 7 Abs. 2 ArchivG zusätzliche Schutzfristen. Diese Archivalien dürfen auch nach Ablauf der allgemeinen Sperrfrist frühestens 10 Jahre nach dem Tod der betroffenen Person(en) benutzt werden. Ist das Todesjahr nicht feststellbar, endet die Schutzfrist 90 Jahre nach Geburt. Ist auch das Geburtsjahr nicht bekannt, endet die Schutzfrist 60 Jahre nach Entstehung der Unterlagen.
Bei der Zitierung des Archivbestandes ist anzugeben: LkA EKvW 3.157 Nr. ... (hier folgt die Archivsignatur des entsprechenden Archivales). Das Kürzel steht in dieser Reihenfolge für "Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen, Bestand 3.157 Nr. ..."
Dr. Jens Murken, 29.11.2013
- Bestandssignatur
-
3.157
- Kontext
-
Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen (Archivtektonik) >> 07. Nachlässe
- Bestandslaufzeit
-
1975 - 2002
- Weitere Objektseiten
- Geliefert über
- Online-Beständeübersicht im Angebot des Archivs
- Letzte Aktualisierung
-
05.11.2025, 13:59 MEZ
Datenpartner
Evangelische Kirche von Westfalen. Landeskirchliches Archiv. Bei Fragen zum Objekt wenden Sie sich bitte an den Datenpartner.
Objekttyp
- Bestand
Entstanden
- 1975 - 2002