Zeichnung
Kiel - Am Walkerdamm
Der Name Walkerdamm wird bereits 1627 in der Stadtchronik des Bürgermeisters Asmus Bremer "Chronicon Kiliense tragicum-curiosum" erwähnt und wird erstmals 1799 im "Taschenbuch für die Einwohner der Stadt Kiel" aufgeführt. Der Straßenname rührt daher, dass hier früheren Walker und Gerber wohnten. Er ist ein Teil der ältesten Zufahrtsstraße nach Kiel, die noch vor dem Straßenzug Sophienblatt/Klinke bestand. In der Bremerschen Stadtchronik steht u. a. folgendes: "Anno 1627 im Augusto hat einer mit Nahmen Max Timm mit einem andern, Jochim Müller genannt, einem Zimmerknecht, auf Einrathung eines Hurenweibes sich besprochen und vereinbaret, eine arme alte Witwe, Dorothea Cordes geheißen, am Walkedam wonhafftig, ums Leben zu bringen……" Die Zeichnung zeigt den Blick aus dem Walkerdamm in den Bäckergang. Links im Vordergrund die spätere Gaststätte alt-Kiel. (Ortsalbum 51-1)
- Standort
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Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek - Landesgeschichtliche Sammlung
- Inventarnummer
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Ortsalbum 51-1
- Weitere Nummer(n)
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LH 2-1976 (alte Inventarnummer)
- Material/Technik
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Papier; Federzeichnung
- Inschrift/Beschriftung
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Signatur: bezeichnet Wo: o. M. Was: Alt=Kiel
Signatur: betitelt Wo: u. M. Was: Am Walkerdamm
Signatur: signiert Wo: u. l. im Bild Was: G. Zimmermann
- Verwandtes Objekt und Literatur
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Dokumentiert in: Kieler Straßenlexikon. (Seite: 194)
- Klassifikation
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Zeichnung/Grafik (Sachgruppe)
- Bezug (was)
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Ikonographie: hist. Gebäude, Örtlichkeit, Straße
- Bezug (wo)
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Kiel
- Ereignis
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Herstellung
- (wer)
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Zimmermann, G. (Künstler)
- (wann)
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um 1914
- Geliefert über
- Rechteinformation
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Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek - Landesgeschichtliche Sammlung
- Letzte Aktualisierung
- 29.04.2025, 11:17 MESZ
Datenpartner
Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek - Landesgeschichtliche Sammlung. Bei Fragen zum Objekt wenden Sie sich bitte an den Datenpartner.
Objekttyp
- Zeichnung
Beteiligte
- Zimmermann, G. (Künstler)
Entstanden
- um 1914