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Herzog Karl Eugen (1728-1793) (Bestand)

Bestandssignatur:
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, G 230
Kontext:
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Württembergisches Hausarchiv >> Bestände über einzelne Personen >> Herzog Karl Eugen bis Prinzessin Katharina
Bestandslaufzeit:
1728-1799
Bestandsbeschreibung:
Inhalt und Bewertung

Sohn des Herzogs Karl Alexander (G 196), geb. 11. Febr. 1728, gest. 24. Okt. 1793, regierend (1737) 1744-1793
Inhalt: Geburt, Reisen (1735/36), Hofstaat, Deputat, Regierungsübernahme während Minderjährigkeit (1737), Huldigung, vormundschaftliche Regierung, Differenzen zwischen der Herzoginwitwe und dem Administrator, Aufenthalt der Herzoginwitwe in den Niederlanden, Glaubensbekenntnis Karl Eugens (1738), Wechsel der Administration von Herzog Karl Rudolf (G 170) auf Herzog Karl Friedrich (G 205), Orden des Goldenen Vließes (1740/41), Ernennung zum kaiserlichen Oberst (1734), Aufenthalt auf Hohentwiel und in Urach während dem Durchmarsch französischer Truppen (1741), zweijähriger Aufenthalt in Berlin, Volljährigkeitserklärung (1744), Beziehungen zu König Friedrich II. von Preußen, Regierungsantritt, Huldigung, Generalfeldmarschall des schwäbischen Kreises (1744), Reisen nach Bayreuth, Mömpelgard, Paris und Italien, Herrschaft Forbach in Lothringen, Briefwechsel mit Bruder Friedrich Eugen vornehmlich über Mömpelgard, Briefwechsel mit Päpsten, Kardinälen, Ordensgroßmeistern, mit weiteren Personen, darunter Voltaire, Lavater, Basedow, mit Mitgliedern des herzoglichen Hauses, mit General Rieger, mit deutschen Kaisern, russischen Kaisern und anderen fürstlichen Personen; Beteiligung am Siebenjährigen Krieg, polnische Thronkandidatur, Mademoiselle Anna Virinelli, Kirchenratsdirektor Wittleder, Schatull-Rechnungen, Zahlungen für Rechts-, Amts- und Titelverleihungen, Besitzergreifung von Hohenheim und Überlassung an Demoiselle Bonafini und an Frau von Leutrum, Legationssekretär Büchler in Wien, Forderungen der Familie Marini in Rom, Briefwechsel mit Brüdern Ludwig Eugen und Friedrich Eugen und mit Neffe Friedrich Wilhelm (König Friedrich I.), familiäre Angelegenheiten, Reisen nach Italien, Holland, Frankreich, England, Schweiz, Schwarzwald, Oberschwaben, Reisetagebücher, Deklaration der Brüder über den Diensthandel, Feste und Feierlichkeiten, Diplome wissenschaftlicher und künstlerischer Vereinigungen, fürstbrüderlicher Vergleich (1780), Abänderung des Wappens, Geldforderungen an die Niederlande aus Dienst- und Subsidienverträgen, Testament, Krankheit, Tod, Inventur der Hinterlassenschaft, Inventurdeputation; Vermögensübersichten, Inventare und Berichte der Hof-, Landes- und Lokalbehörden; Stammkleinodien, Übernahme der Erbschaft
ADB 15, 376-393
Umfang:
7 Urkunden (U 382-387a), 148 Büschel
Verwandte Bestände und Literatur:
Art.: Carl Eugen In: Lorenz, Sönke; Mertens, Dieter; Press, Volker: Das Haus Württemberg. Ein biographisches Lexikon. Stuttgart 1997. S. 258-264.
Walter, Jürgen: Carl Eugen von Württemberg. Mühlacker 2009
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Letzte Aktualisierung: 09.07.2019, 14:48 Uhr