Abstrakte Plastik | Erinnerungsmal | Mahnmal
Synagogen-Mahnmal
Das Mahnmal wurde auf einem Granitsockel aufgestellt. Auf einer Standfläche mit annähernd quadratischem Grundriss baut sich das Denkmal auf, das in mehreren Tiefenebenen aus rechteckigen Flächen zusammengefügt ist. Die Gesamtform des Denkmals erinnert an einen Chanukka-Leuchter, wobei auch auf der obersten Fläche an der linken Seite des Denkmals ein Chanukka-Leuchter abgebildet ist. Auf der Fläche unten rechts steht in erhabenen Buchstaben eine fast jugendstilhaft gestaltete Inschrift. In der Mitte befindet sich in der Skulptur ein in etwa hochrechteckiger Durchbruch, der zu einen immaginären Blick auf die (nicht mehr vorhandene) Synagoge anregt und damit die Leerstelle um so bewußter wahrnehmbar werden läßt (Jörg Kuhn).
- Standort
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Berlin/Münchener Straße, gegenüber der Einmündung der Westarpstraße
- Maße
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Höhe: 2.35 m (gesamt)
- Material/Technik
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Muschelkalk; Granit; behauen; geglättet; poliert; aufeinander gefügt; gegossen
- Inschrift/Beschriftung
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Inschrift: HIER STAND / DIE 1909 / ERBAUTE / SYNAGOGE / DER / JÜDISCHEN / GEMEINDE (am Objekt, Vorderseite)
Tafel: HIER STAND VON 1909-1956 EINE SYNAGOGE. / SIE WURDE WÄHREND DER REICHSPROGROMNACHT / AM 9. NOV. 1938 WEGEN IHRER LAGE IN EINEM / WOHNHAUS NICHT ZERSTÖRT. / NACH DER VERTREIBUNG UND VERNICHTUNG / DER JÜDISCHEN MITBÜRGERINNEN UND / MITBÜRGER / DURCH DIE NATIONALSOZIALISTEN VERLOR SIE / IHRE FUNKTION UND WURDE 1956 ABGERISSEN. (am Sockel)
- Periode/Stil
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Nachkrieg-West (1945-1989)
- Ereignis
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Herstellung
- (wer)
- (wann)
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1963
- Förderung
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Förderprogramm zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes des Landes Berlin
- Letzte Aktualisierung
- 02.06.2025, 10:31 MESZ
Datenpartner
Sammlungen des Fachbereichs Gestaltung und Kultur der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Bei Fragen zum Objekt wenden Sie sich bitte an den Datenpartner.
Objekttyp
- Mahnmal; Abstrakte Plastik; Erinnerungsmal
Beteiligte
Entstanden
- 1963