ALCA und seine Gegner: in Lateinamerika formiert sich ein soziales Bündnis gegen das Projekt der gesamtamerikanischen Freihandelszone

Abstract: "Die Panamerikanische Freihandelszone, nach den spanischen Anfangsbuchstaben kurz ALCA genannt, soll spätestens Ende 2005 Realität werden. Doch ein den Kontinent umspannendes Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, den von den USA gewünschten gemeinsamen Markt von Alaska bis Feuerland zu verhindern. Dabei verheißt das Projekt einer gesamtamerikanischen Freihandelszone den Ländern Süd- und Mittelamerikas viel Gutes: Die Wohlstandskluft zwischen dem reichen Norden und dem zumeist armen Süden soll mit dem gemeinsamen Markt überwunden werden, so die Verfechter des Projekts. Exakt mit denselben Argumenten wurden bereits zu Beginn der 90er Jahre die mexikanischen Verantwortlichen "geködert" als es darum ging, die Nordamerikanische Freihandelszone (NAFTA), die die USA, Kanada und Mexiko umfasst, zu gründen. Ein Grund, weshalb unter kritischen sozialen wie politischen Organisation das mexikanische Beispiel nach neun Jahren NAFTA auch eine gewichtige Rolle in der Diskussion über die Risiken der

Location
Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main
Extent
Online-Ressource, 147-154 S.
Language
Deutsch
Notes
Veröffentlichungsversion
nicht begutachtet

Bibliographic citation
Brennpunkt Lateinamerika ; Bd. 15

Classification
Handel, Kommunikation, Verkehr
Keyword
Free Trade Area of the Americas
Freihandelszone
Bündnis
Lateinamerika
Mexiko
Kanada

Event
Veröffentlichung
(where)
Hamburg
(when)
2003
Creator
Henkel, Knut
Contributor
Institut für Iberoamerika-Kunde

URN
urn:nbn:de:0168-ssoar-445181
Rights
Open Access; Open Access; Der Zugriff auf das Objekt ist unbeschränkt möglich.
Last update
15.08.2025, 7:35 AM CEST

Data provider

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  • Henkel, Knut
  • Institut für Iberoamerika-Kunde

Time of origin

  • 2003

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