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Sammlung und Nachlass Anton Bumiller, Gewerbeschuldirektor (1871-1955) (Bestand)

Bestandssignatur:
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 41 T 1
Kontext:
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Deposita (ohne FAS - Dep. 39) >> Sammlung und Nachlass Anton Bumiller, Gewerbeschuldirektor (1871-1955)
Bestandslaufzeit:
1884 - 1954 (1955 - 1981)
Bestandsbeschreibung:
Überlieferungsgeschichte
Zur Biographie Anton Bumillers
Franz Anton Bumiller wurde am 5. November 1871 in Jungingen als Sohn von Anton und Maximiliane Bumiller (geb. Speidel) geboren. Dort wuchs er mit seinen beiden Brüdern Karl und Otto auf. Als Rufname war schon früh sein zweiter Vorname in Gebrauch. Sein Vater wirkte als Volksschullehrer in Jungingen, ebenso dessen Vater und Großvater. Zwischen 1877 und 1884 besuchte Anton die Volksschule in Jungingen, ehe er nach Hechingen an die Bürgerschule wechselte und dort 1890 den Realschulabschluss erwarb. Früh entschied auch er sich für den Lehrerberuf, jedoch blieb ihm aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse der Weg an das Sigmaringer Gymnasium versperrt. Stattdessen entschied sich Anton Bumiller für eine Laufbahn als Gewerbelehrer. Auf ein Semester an der Kunstgewerbeschule in Karlsruhe folgte zwischen 1891 und 1894 der Besuch der dortigen Gewerbelehrerbildungsanstalt, wo auch ohne Abitur ein Studium möglich war. Die mehrwöchigen praktischen Ausbildungsphasen absolvierte Bumiller vor allem im Baugewerbe, unter anderem in Hausen im Killertal. In Karlsruhe trat Bumiller der Studentenverbindung Utravia bei und legte im Herbst 1895 das Staatsexamen ab.
Noch im selben Jahr kehrte er in seine hohenzollerische Heimat zurück und trat in Sigmaringen eine Stelle als Gewerbelehrer an. Dort heiratete er 1907 die Sigmaringer Bürgertochter Elisabeth Frick. Am 30.1.1908 kam die einzige Tochter Elisabeth zur Welt. Anton Bumiller setzte sich über viele Jahre mit großem Engagement für das gewerbliche Schulwesen in den Hohenzollernschen Landen ein. Dies zeigte sich nicht zuletzt darin, dass er einen Teil seines in der Josefinenstraße gelegenen Grundstücks für den Neubau der Handwerkskammer und der Gewerbeschule zur Verfügung stellte. Im April 1916 wurde er zum Direktor der maßgeblich auf seine Initiative zurückgehenden Gewerbeschule ernannt, als deren hauptamtlicher Leiter Bumiller ab 1921 amtierte. Auch außerhalb des Unterrichts bemühte er sich in zahlreichen Vorträgen, durch Übernahme von Amtsfunktionen sowie in Publikationen um die Förderung von Handwerk und Gewerbe. Als staatlicher Berufsschulrevisor für den Kreis Sigmaringen wirkte er noch über seine im Februar 1932 erfolgte Pensionierung als Gewerbeschuldirektor hinaus. Parallel nahm Anton Bumiller Funktionen in der Handwerkskammer wahr, deren 1. Sekretär er bis einschließlich März 1933 war.
Jenseits seiner beruflichen Tätigkeit blieb Bumiller zudem Zeitlebens dem Militär eng verbunden. Bereits nach Erwerb der Mittleren Reife hatte er ab Oktober 1894 ein Jahr als Einjährig Freiwilliger im Infanterieregiment Nr. 114 in Konstanz gedient. Er beendete seine Dienstzeit als Unteroffizier und nahm auch danach regelmäßig alle zwei Jahre an Übungen teil. Dies ermöglichte ihm auch nach dem Ausscheiden aus der aktiven Truppe den schrittweisen Aufstieg im militärischen Rang. Als Reserveoffizier erfolgte 1898 die Beförderung zum Leutnant sowie 1909 zum Oberleutnant. Noch vor Ausbruch der 1. Weltkriegs wurde Anton Bumiller im März 1914 zum Hauptmann der Reserve befördert. Während des Krieges kam er mit der 11. Kompanie des Badischen Reserve-Infanterieregiments Nr. 111 an der Westfront in Frankreich zum Einsatz. Eine im Herbst 1914 erlittene Verwundung schränkte seine Verwendbarkeit nur kurzzeitig ein. Ab Juni 1915 fungierte er im Artois als Bataillonsführer, ab September im Rang eines Hauptmanns als Bataillonskommandant. Nach den Stellungskämpfen im Artois folgte 1916 die Teilnahme an der Schlacht an der Somme sowie 1917 am erneuten Stellungskrieg vor Verdun. Nachdem er 1917 zum Kommandeur des Feldrekrutendepots der 28. Reserve-Division ernannt worden war, nahm Anton Bumiller 1918 an den Kampfhandlungen in der Champagne teil. Das Kriegsende erlebte er schließlich als Stadtkommandant von Villingen, wohin er kurz zuvor versetzt wurde.
Zusätzlich zu einer 1922 erfolgten Beförderung zum Major der Reserve trug Bumiller seine Frontteilahme die Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz I. und II. Klasse sowie dem preußischen Kronenorden II. Klasse ein. Während des Nationalsozialismus kam zudem das Ehrenkreuz für Frontkämpfer hinzu. Das rege Interesse und die Begeisterung des Gewerbeschuldirektors für das Militär blieb auch nach dem Ende des 1. Weltkriegs bestehen. Besonders deutlich wird dies aus Bumillers Tätigkeit als Vorsitzender des Hohenzollerischen Kriegervereins. Er übernahm die Funktion im Jahr 1924 und hatte diese bis zur Auflösung des Vereins 1943 inne.
Anton Bumillers großer Einsatz bezüglich der Erziehung und Berufsausbildung junger Menschen ging einher mit einem ausgeprägten heimatgeschichtlichen Interesse. Dabei blieb es nicht bei intensiven privaten Studien. Der Gewerbeschuldirektor suchte ganz im Gegenteil die breite Öffentlichkeit und publizierte zahlreiche vorrangig auf die Unterhaltung seiner Leser zielende Werke kleinen und mittleren Umfangs, durch die er Facetten der Geschichte Hohenzollerns bekanntzumachen versuchte. Neben Aspekten der Heimatgeschichte schlug sich auch Bumillers Leidenschaft für das Militär in zahlreichen Artikeln nieder, die in überwiegend anekdotisch-idealisierender Weise auf das Militärwesen und auch den 1. Weltkrieg Bezug nahmen. Im Hinblick auf seine rege Publikationstätigkeit kam dem Gewerbeschuldirektor entgegen, dass ihm durch seine beruflichen Verbindungen die Schriftleitung der "Mitteilungen für Landwirtschaft und Handwerk in Hohenzollern" übertragen wurde, in denen zahlreiche seiner Arbeiten gedruckt erschienen.
Nach Bumillers Versetzung in den Ruhestand traten seine publizistischen Interessen in den Vordergrund. Durch seine Veröffentlichungen gelangte er über Sigmaringen und Hohenzollern hinaus zu Bekanntheit. Anfang der 1930er Jahr fiel allerdings ein Schatten auf sein bis dahin allgemein hohes Ansehen, als sich Bumiller in den "Fall Daubmann" verstrickte und den Hochstapler Karl Ignaz Hummel nach Kräften förderte. Der pensionierte Gewerbeschuldirektor blieb dem Handwerk auch im Ruhestand weiterhin verbunden, zudem war er nach dem 2. Weltkrieg im Kyffhäuserbund aktiv. Nach einer Sitzung des Bundes in Stuttgart verstarb Anton Bumiller am 1. Februar 1955 im Alter von 84 Jahren in einer Klinik in Bad Cannstatt.
Inhalt und Geschichte des Bestands
Der vorliegende Bestand spiegelt in erster Linie Anton Bumillers historische und publizistische Interessen. Der Nachlass enthält überwiegend Sammlungsschriftgut, das von Bumiller selbst zum Teil eine sachthematische Ordnung erhielt. Immer wieder finden sich auch Hinweise auf den geplanten Verwendungszweck und mehr oder weniger konkrete Projekte. Demgegenüber sind persönliche Unterlagen oder solche zu seinem beruflichen Wirken kaum vorhanden. Es sind auch nur sehr wenige Lebensdokumente erhalten. Korrespondenzen fehlen praktisch völlig. Detaillierte Informationen über die Biographie des Gewerbeschuldirektors gehen jedoch aus dem "Familienbuch" hervor, das Anton Bumiller zum größeren Teil selbst verfasst hat. Die mit zeitlichem Abstand und längeren zeitlichen Unterbrechungen angefertigte autobiographische Darstellung endet inmitten des 1. Weltkriegs. Ab der Mitte der 1950er Jahre wurde das Werk jedoch von Bumillers Tochter Elisabeth Kulterer in mehreren Schritten als Familienchronik weitergeführt und bis ins Jahr 1981 fortgesetzt. Für vorrangig biographische Fragestellungen zu Anton Bumiller ist vor diesem Hintergrund ergänzend auf die korrespondierenden Akten und Bestände hinzuweisen (s.u.), in denen sich weitere Materialien mit Bezügen insbesondere zu seiner Tätigkeit als Gewerbeschuldirektor befinden.
Das den Nachlass bildende Sammlungsschriftgut gliedert sich im Wesentlichen in zwei Teile. Zum einen handelt es sich um eine umfangreiche Kartensammlung, die zu einem bedeutenden Teil militärischen Zwecken diente und zum Teil deutliche Gebrauchsspuren sowie immer wieder handschriftliche Eintragungen aufweist. Dementsprechend findet sich umfangreiches Kartenmaterial zu denjenigen Gebieten an der Somme und in der Champagne, in denen Anton Bumiller während des 1. Weltkriegs als Frontoffizier eingesetzt war. Darüber hinaus weisen auch einige den süddeutschen Raum darstellende Karten militärische Bezüge auf, etwa als Manöverkarten. Hinzuweisen ist schließlich auf zwei umfangreiche mehrteilige Kartenwerke zu Nordostfrankreich und dem Westen des Deutschen Reiches. Von dem ursprünglich 103 Karten umfassenden Kartenwerk zu Nordostfrankreich sind immerhin 81, von den ursprünglich 71 Blättern umfassenden Werk zum Westen des Deutschen Reiches 63 Einzelkarten erhalten.
Den zweiten großen Bestandteil des Sammlungsschriftguts bildet die Fotosammlung. Die ältesten Aufnahmen datieren aus den Jahren nach 1900, die jüngsten aus der ersten Hälfte der 1950er Jahre. Eine deutliche Mehrzahl der Fotos zeigt militärische Motive, neben Gruppenaufnahmen von Offizieren und Soldaten vor allem Manöveraufnahmen und Fotografien aus dem 1. Weltkrieg. Auf zahlreichen Fotographien ist Anton Bumiller selbst zu sehen, so dass er als Urheber der Aufnahmen ausscheidet. Die während des 1. Weltkriegs entstandenen Fotographien wurden teilweise als Feldpostkarte an die Familie des Hauptmanns in Sigmaringen verschickt.
Einen dritten Teil des Sammlungsbestands bildet die im Nachlass überlieferte Literatur. Sie untergliedert sich in drei größere Themenbereiche. Zum einen sind Werke zur militärischen Ausbildung sowie Darstellungen zum 1. Weltkrieg vorhanden, daneben finden sich Arbeiten aus dem Themenkomplex Gewerbe und Handwerk. Ein drittes Themengebiet enthält Publikationen zu historischen und heimatkundlichen Aspekten. Zu einem kleineren Teil ist auch graue Literatur vorhanden, vor allem in Gestalt von Festschriften und Jahresberichten.
Geringeren Raum nehmen schließlich Materialsammlungen zu meist heimatgeschichtlichen Themen sowie Sammlungen von Zeitungsbeilagen (Nrr. 75 und 76) ein. In zum Teil größerem Umfang befinden sich in diesen Unterlagen Bearbeitungsspuren Bumillers. Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang auf eine umfangreichere Sammlung zu Leben und Wirken des Laizer Architekten Xaver Henselmann. Das um 1954 geplante Projekt einer Henselmann-Ausstellung konnte zwar nicht umgesetzt werden. Allerdings sind in Bumillers Nachlass neben qualitätvollen Skizzen unter anderem abschriftliche Aufzeichnungen Henselmanns von dessen Studienreise nach Italien erhalten geblieben.
Neben den vielfältigen Sammlungsunterlagen enthält der Nachlass auch eine bedeutende Zahl Werke, in denen sich die rege, auf eine breite Leserschaft zielende Publikationstätigkeit Bumillers widerspiegelt. Der Gewerbeschuldirektor trat als Verfasser zahlreicher Artikel in den "Mitteilungen für Landwirtschaft und Handwerk in Hohenzollern" in Erscheinung und war in der Redaktion der Zeitung als Schriftleiter für den Unterhaltungsteil zuständig. Neben den oft anekdotischen Artikeln und Miszellen wurden dort auch Dichtungen Bumillers veröffentlicht (vgl. Nrr. 64 und 65). Bei der Auswahl der Themen fallen lokal- und regionalgeschichtliche Bezüge auf, daneben war vor allem der 1. Weltkrieg häufig Gegenstand der auf die Unterhaltung der Leser zielenden Publikationen.
Beim Tod Anton Bumillers blieben die Unterlagen zunächst im Besitz der Familie. Vermutlich im Zuge eines Umzugs wurde der bis dahin in Sigmaringen in der Josefinenstraße 8 aufbewahrte Nachlass dann dem Staatsarchiv Sigmaringen zur Übernahme angeboten. Bearbeiterbericht
Der vorliegende Bestand wurde vom Staatsarchiv Sigmaringen auf Grundlage eines im Januar 1985 mit Anton Bumillers Tochter Elisabeth Kulterer und ihren beiden Kindern Barbara Rateike und Klaus Kulterer geschlossenen Vertrags (Wü 119 T 2 Nr. 503) als Depositum übernommen (Zugang 1985/4). Ein weiterer Zuwachs erfolgte im Jahr 2000, als Klaus Kulterer dem Bestand nachträglich aufgetauchte Unterlagen aus dem Nachlass seines Großvaters hinzufügte. Die Verzeichnung der Unterlagen erfolgte im Januar und Februar 2012 durch ein von der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg finanziertes Erschließungsprojekt.
Der Ordnungszustand des zu erschließenden Schriftguts erwies sich als uneinheitlich. Aus den zum Teil erhaltenen Mappen geht in mehreren Fällen klar hervor, dass Anton Bumiller bereits selbst um die Ordnung des Materials bemüht war. Eine solche war insbesondere bei Teilen der umfangreichen Sammlungen, bei einzelnen Publikationsprojekten sowie bei Bumillers Beschäftigung mit bestimmten Themenfeldern vorhanden. Dennoch war in weiten Teilen des Nachlasses eine Neuformierung der Verzeichnungseinheiten erforderlich.
Entsprechend den Richtlinien für die Titelaufnahme und Repertorisierung von Nachlässen wurde der Bestand dabei zunächst unter formalen Gesichtspunkten in größere Serien aufgegliedert. Den größten Teil bildet das zu einer Serie zusammengefasste Sammlungsschriftgut. Aus der Zusammensetzung der Unterlagen ergab sich eine Gliederung in jeweils eine Unterserie für Karten, Fotos, gedruckte Literatur sowie schließlich für heterogeneres Sammlungsschriftgut (vor allem Zeitungsausschnitte und themenspezifische Materialsammlungen). Die Verzeichnung der im Bestand vorgefundenen Karten erfolgte unter Angabe der heute gebräuchlichen Ortsnamen. Wo ein aussagekräftiger Titel vorhanden war, blieb dieser erhalten. Die bei der Klassifikation eingeführte Unterscheidung zwischen militärischer und ziviler Nutzung konnte teilweise aus der Karte selbst, aus Beschriftungen oder angebrachten Markierungen entnommen werden, war aber nicht immer eindeutig. Als Kriterium in Zweifelsfällen diente daher die Abschätzung, welchen Zweck die Karten für ihren früheren Besitzer Bumiller besaßen.
Entsprechend den Karten wurden auch die überlieferte Fotosammlung sowie die zahlreichen Fotopostkarten zum allergrößten Teil einzeln verzeichnet sowie nach Entstehungskontexten in Unterserien klassifiziert. Mit Blick auf die Fotopostkarten ergab sich die Situation, dass einige mit Text versehen und verschickt wurden, die meisten davon an Anton Bumillers Ehefrau oder die gemeinsame Tochter. Von der Bildung einer Korrespondenzserie wurde dennoch abgesehen und die Zuordnung der Stücke innerhalb der Fotoserie beibehalten. Für diese Entscheidung war maßgeblich, dass die Korrespondenz eine nur geringe Dichte aufwies und zudem inhaltlich wenig aussagekräftig war. Vor diesem Hintergrund erschien es ausreichend, bei den betreffenden Stücken im Bemerkungsfeld auf die Verwendung als Postkarte hinzuweisen und dort auch Absender und Adressat zu nennen.
Bei der ebenfalls dem Sammlungsschriftgut zugeordneten gedruckten Literatur erschien eine flachere Erschließung ausreichend. Enthält-Vermerke wurden nur dort erstellt, wo sich nähere Bezüge zur Stadt Sigmaringen oder der hohenzollerischen Geschichte ergaben oder aber in solchen Fällen, bei denen die vorliegenden Titel einer Konkretisierung bedurften. Darüber hinaus wurde auf vorhandene Bearbeitungsspuren Bumillers hingewiesen.
Eine zweite größere Unterlagenserie besteht aus den Werken Anton Bumillers. Größere Veröffentlichungen wurden einzeln, kürzere Artikel und Miszellen summarisch verzeichnet. Sofern verschiedene Entstehungsstufen vorhanden waren, wurden die Vorstufen einzelner Publikationen zusammen mit dem jeweiligen Textabdruck zu einer gemeins amen Verzeichnungseinheit formiert. In der großen Mehrzahl der Fälle erfolgte die Veröffentlichung in Zeitschriften und Zeitungen. Entsprechende Ausschnitte sind in großer Anzahl Bestandteil des Nachlasses. Anton Bumillers Tätigkeit in der Schriftleitung der "Mitteilungen für Landwirtschaft und Handwerk in Hohenzollern" sowie der dort verwendete Typensatz lassen darauf schließen, dass zahlreiche seiner Artikel dort erschienen sind. Durch fehlende Informationen war jedoch in vielen Fällen nicht zu klären, aus welcher Zeitung einzelne Ausschnitte stammen und wann diese Artikel veröffentlicht wurden.
Der Bestand umfasst nun 215 Verzeichnungseinheiten mit 2,2 lfd.m. Die Unterlagen sind unter der Signatur N 1/92 T 1 Nr. ... zu bestellen.
Sigmaringen im Februar 2012
Andreas Neuburger
Nachtrag
Im April 2016 übergab Barbara Rateike Skizzen und Entwürfe ihres Großvaters, ein von ihm angelegtes Fotoalbum zu seinem Militärdienst und Einsatz im Ersten Weltkrieg, ebenso ein Notizbuch mit Kochrezepten und Menüzusammenstellungen. Die Unterlagen wurden von der Unterzeichneten erschlossen. Beate Oemichen übernahme die archivgerechte Verpackung.
Sigmaringen, im April 2016
Sibylle Brühl


Umfang:
221 Verzeichnungseinheiten (2,2 lfd.m)
Verwandte Bestände und Literatur:
Korrespondierende Akten und Bestände
Ho 235 T 13-15: Preußische Regierung für die Hohenzollernschen Lande: Abt. I, Sekt. VI: Handel und Gewerbe
Nrr. 119, 120: Personalakten des Berufschuldirektors Anton Bumiller in Sigmaringen
Wü 13 T 2: Staatskommissariat für die politische Säuberung, Spruchkammer Sigmaringen
Nr. 1942/085: Bumiller, Anton
Wü 82 T 6: Oberschulamt Tübingen: Personalakten von Lehrern an beruflichen Schulen
Nr. 51: Bumiller, Anton
Wü 82 T 12: Oberschulamt Tübingen: Personalakten von Lehrern an beruflichen Schulen
Nr. 67: Bumiller, Anton
Dep. 1 T 3-4: Stadtarchiv Sigmaringen: Akten, XIII. Schulsachen
Nr. 2286: Besetzung der Gewerbelehrerstelle mit Anton Bumiller von Jungingen
Dep. 1 T 6-7: Stadtarchiv Sigmaringen: Nachlass Franz Keller, Heimatforscher, Heimatschriftsteller, Heimatdichter und verdiente Persönlichkeiten
Nr. 209: Berufsschuldirektor Anton Bumiller
Weitere Fotographien mit Anton Bumiller befinden sich im Bestand N 1/68
Literatur
Helmut Göggel: Anton Bumiller, Pionier des Hohenzollerischen Gewerbeschulwesens, in: Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte 45/130 (2009), S. 209-237.
Online-Beständeübersicht im Angebot des Archivs:
Letzte Aktualisierung: 26.04.2018, 19:27 Uhr

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URL:
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