Archivale

Schuldschein

Enthält: In einem laufenden Gerichtsverfahren legt Michael Krautz dem Gericht einen von ihm und seiner Frau Agnes Elermans (?) eigenhändig unterschriebenen und notariell besiegelten Schuldschein vom 24.2.1721 vor. Darin bekennt er, dass er dem Moyses Benedikt ein Kapital von 130 Rtlr (à 80 Albus kölnisch) schuldet, wofür er 5%, also 6,5 Rtlr, jährlich abstatten will, so lange, bis die ganze Summe bezahlt ist. Hinzu kommen noch 10 Rtlr für Fließ ("Fleiss"), das er bei dem Verkäufer Benedikt beim Bau seines Hauses und seiner Scheune abgeholt hat. Diese 10 Rtlr und die rückständigen Zinsen verspricht er, am St. Michaelstag [29.9.] des laufenden Jahres 1721 "richtig undt zu Danck" zu erlegen. Von der Schuldendeckung ausgenommen werden soll jedoch, was der Mutter rsp. Schwiegermutter der Eheleute zusteht ("concerniren thuet"). Er erklärt nun, dass er mit Moyses Benedikt wegen der +Schwiegermutter Cristina Reths abgerechnet und die Schuld auf 30 Rtlr 40 Albus reduziert hat. Diesen Rest will er bis zum kommenden Michaelstag bezahlen. Das Gericht (J.W. Wolters) annulliert dementsprechend den früheren Schein gegen Hinterlegung einer entsprechenden gerichtlich beglaubigten Verzichterklärung ("erga extraditionem eines gerichtlichen recogniti sub sigillo judicii").

Archivaliensignatur
GerKer, 751
Umfang
Schriftstücke: 1

Kontext
Schöffengericht Kerpen >> 1 Zivilsachen >> 1.1 Forderungen - Geld / Sachen
Bestand
GerKer Schöffengericht Kerpen

Indexbegriff Sache
Baumaterial
Fließ ("Fleiss")
hebräischer Text
Juden
Notare - Johann Heinrich Heich
Schuldschein
Indexbegriff Person
Benedikt, Moses
Heich, Johann Heinrich, Notar
Krautz, Michael

Laufzeit
1723 Februar 16

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Letzte Aktualisierung
05.11.2025, 16:13 MEZ

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Objekttyp

  • Archivale

Entstanden

  • 1723 Februar 16

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