Zur Betrachtung der Schulklasse als relationalem Prozess. Gegenstandstheoretische Auseinandersetzungen in sozialtheoretischer Perspektive

Abstract: Wie kann die Schulklasse sozialtheoretisch angemessen als ein empirisch zu untersuchendes Phänomen bestimmt werden? In diesem Beitrag wird die Schulklasse aus praxistheoretischer Perspektive als ein sozialer Zusammenhang entworfen, der in der Fokussierung von Verkörperungen, Materialisierungen und Affizierungen als ein permanentes Werden, das in Beziehung zu Vorangegangenem steht, empirisch erforschbar gemacht werden kann. Nach einer Auseinandersetzung mit sozialpsychologischen, systemtheoretischen und netzwerkanalytischen Bestimmungen der Schulklasse wird eine praxistheoretische Perspektivierung skizziert und an empirischen Indizien aus einer ethnografischen Studie zum Anfang neuer 5. Klassen ausgeführt. Im Fazit formulieren die Autor*innen Überlegungen zur Positioniertheit der Forschenden in einer ethnografischen Forschung zur Schulklasse. (DIPF/Orig.)

Location
Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main
Extent
Online-Ressource
Language
Deutsch
Notes
In: Rabenstein, Kerstin [Hrsg.]; Wicke, Lars [Hrsg.]: Die Schulklasse – kein Gegenstand qualitativer Schulforschung? Theoretische Perspektiven, empirische Einblicke und methodologische Diskussionen zur Konstitution der Schulklasse. Bad Heilbrunn : Verlag Julius Klinkhardt 2024, S. 146-163. ISBN 978-3-7815-6128-1; 978-3-7815-2672-3

Keyword
Schulklasse
Soziologische Theorie

Event
Veröffentlichung
(where)
Frankfurt
(who)
DIPF Leibniz Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation
(when)
2024
Creator

DOI
10.25656/01:31947
URN
urn:nbn:de:0111-pedocs-319475
Rights
Open Access; Der Zugriff auf das Objekt ist unbeschränkt möglich.
Last update
15.08.2025, 7:37 AM CEST

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Time of origin

  • 2024

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