Fotoglasplatte

Diamantdrachenstart vom Schiff

Drachenstarts vom Schiff aus ermöglichten, die Atmosphäre über den Meeren und über anderen großen Wasserflächen zu untersuchen. Das war deshalb wichtig, weil die Wasserflächen rund zwei Drittel der Erdoberfläche bedecken. Über die Gesamtatmosphäre der Erde Aussagen zu machen war nur möglich, wenn sie auch über den Wasserflächen erforscht wurde. Auf Schiffen ist jedoch die Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt, vor allem für das Auflassen und das Einholen von Drachen, da die Schiffsaufbauten der Winde und dem Fesseldraht zahlreiche Hindernisse bieten. Der Hamburger Diamantdrachen war etwas kleiner als die üblichen Lindenberger Drachen und eignete sich deshalb besonders gut für Starts vom Schiff aus. Er war von Wladimir Köppen an der Deutschen Seewarte in Hamburg entwickelt und erprobt worden und wurde von den Mitarbeitern in Lindenberg ebenfalls gerne eingesetzt, weil er durch die seitlich abstehenden Dreieckssegel die Möglichkeit bot, bei stärkerem Wind die Angriffsfläche zu verringern und so einem Abreißen des Fesseldrahtes vorzubeugen..

Standort
Wettermuseum, Tauche, OT Lindenberg
Sammlung
Meteorologische Drachen und -Tischlerwerkstatt
Inventarnummer
EX 001 110FPB1d-4
Maße
9 cm x 12 cm
Material/Technik
Glasplattenfoto

Verwandtes Objekt und Literatur
Paul Dubois, 1993: Das Observatorium Lindenberg in seinen ersten 50 Jahren 1905 - 1955, Offenbach am Main

Bezug (was)
Atmosphäre (Ästhetik)
Expedition
Aerologie

Ereignis
Herstellung
(wer)
(wo)
Indischer Ozean
(wann)
1908
(Beschreibung)
Aufgenommen

Rechteinformation
Wettermuseum
Letzte Aktualisierung
09.09.2025, 10:20 MESZ

Datenpartner

Dieses Objekt wird bereitgestellt von:
Wettermuseum, Museum für Meteorologie und Aerologie. Bei Fragen zum Objekt wenden Sie sich bitte an den Datenpartner.

Objekttyp

  • Fotoglasplatte

Beteiligte

Entstanden

  • 1908

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