Sind die Mauern die Stadt? Vorbericht über die siedlungsgeschichtlichen Ergebnisse neuer Grabungen im spätantiken und byzantinischen Milet

Abstract: Neue Ausgrabungen im byzantinischen Milet sollen klären, wann und wie sich die ausgedehnte antike Stadt zu einem engen byzantinischen Kastron entwickelte. Bislang war man aufgrund einer justinianischen Bauinschrift vom Markttor davon ausgegangen, daß dies im 6. Jh. geschah. Diese Datierung war von Milet auf andere kleinasiatische Kastra übertragen worden und hatte zu der Vorstellung geführt, daß die antiken Städte bereits in frühbyzantinischer Zeit verödeten. In den vergangenen Jahren sind in Milet jedoch neue Befunde entdeckt worden, die das Gegenteil zu belegen scheinen. Die daraufhin unternommenen Ausgrabungen haben den Anfangsverdacht erhärten können: Wahrscheinlich war Milet in frühbyzantinischer Zeit noch eine ausgedehnte Stadt, und das Kastron wurde erst im 7./8. Jh. gebaut, als man sich gegen die Araber zu verteidigen hatte. Dafür sprechen diverse Ergebnisse und Überlegungen zum Verlauf der sog. Gotenmauer, der hellenistischen Ostmauer, der byzantinischen Stadt.... https://publications.dainst.org/journals/aa/article/view/1926

Standort
Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt am Main
Umfang
Online-Ressource
Sprache
Deutsch

Erschienen in
Sind die Mauern die Stadt? Vorbericht über die siedlungsgeschichtlichen Ergebnisse neuer Grabungen im spätantiken und byzantinischen Milet ; volume:1 ; day:18 ; month:07 ; year:2017
Archäologischer Anzeiger ; 1 (18.07.2017)

Urheber

DOI
10.34780/m678-jf1f
URN
urn:nbn:de:0048-journals.aa-2008-1-p181-201-v5930.7
Rechteinformation
Open Access; Der Zugriff auf das Objekt ist unbeschränkt möglich.
Letzte Aktualisierung
15.08.2025, 07:25 MESZ

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